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Archive for November, 2006

Fans dürfen sich freuen: Sex And The City kommt wieder!


Fans dürfen sich freuen: Sex And The City kommt wieder!Wie das US-Magazin Ok! berichtet dürfen sich alle Sex And The City-Fans auf eine Fortsetzung freuen.
Sarah Jessica Parker, Kristin Davis, Kim Cattrall und Cynthia Nixon werden wieder zu sehen sein, zwar nicht im Fernsehen, aber auf der Kinoleinwand. Die Schauspielerinnen sollen bereits ihr Okay gegeben haben.
Ein Film-Insider sagte dem Magazin: Klar müssen noch einige vertragliche Angelegenheiten geklärt werden, aber es wäre einfach unglaublich, dieses Projekt durchzubekommen. Es gibt keine Zweifel, dass die Fans es nicht mehr erwarten können, die Stars wieder vereint zu sehen.
Sex and the City war eine erfolgreiche Fernsehserie in den USA, die auch im Ausland groszlig;e Beachtung fand. Die Protagonistinnen sind vier New Yorker Frauen, deren amouröse Erlebnisse und Freundschaft ebenso dargestellt werden, wie ihre Auseinandersetzungen, Diskussionen und Gedanken zu fast allen Fragen menschlicher Beziehungen. Nebenbei erfahren interessierte Männer augenzwinkernd, wie und über welche Themen Frauen sprechen, wenn sie sich über Liebe und Sex unterhalten.
Die Serie basiert ndash; sehr frei ndash; auf dem Buch Sex and the City von Candace Bushnell. Das Buch zur Serie heiszlig;t Sex and the City, Kiss and Tell von Amy Sohn.

Hetero undamp; Homo – Neue Sitcom über zwei befreundete Autoren


Hetero undamp; Homo   Neue Sitcom über zwei befreundete AutorenEin neues Sitcomprojekt der bdquo;Will amp; Graceldquo;-Macher bekam von CBS nun grünes Licht zur Produktion einer Pilotepisode.
Die bisher noch namenlose Sitcom dreht sich um zwei befreundete Autoren, von denen einer hetero- und der andere homosexuell ist. Beide beschäftigen auszlig;erdem bdquo;äuszlig;erst heiszlig;e und junge Assistentenldquo;, deren turbulentes Treiben ebenfalls Thema der Serie sein wird.
Als Grundlage für eine Idee diente den Autoren David Kohan (Bild links) und Max Mutchnick (Bild rechts) ihr eigenes Leben, denn beide kennen sich seit den gemeinsamen Highschooltagen und Kohan ist hetero- und Mutchnick homosexuell. Da gibt es viel zu erzählen.
Produziert wird die Serie exklusiv für CBS in Zusammenarbeit von Warner Bros. TV und Kohans und Mutchnicks Produktionsfirma KoMut Entertainment.
Seit die beiden den NBC-Hit bdquo;Will amp; Graceldquo; entwickelt haben, verlies sie ihr glückliches Händchen für neue Projekte. Die Sitcoms bdquo;Good Morning, Miamildquo;, bdquo;Four Kingsldquo; und bdquo;Twinsldquo; konnten die Zuschauer nicht überzeugen.

Barbra Streisand bei Konzert beworfen

 - das schwule Online-Magazin: Barbra Streisand bei Konzert beworfen Fort Lauderdale – Die große Diva die gerade auf einer Konzerttournee durch zehn amerikanische Städte ist, ist in Fort Lauderdale attackiert worden. Ein Republikaner hat seinen Drink nach Barbra Streisand geworfen, sie aber verfehlt. Der Grund: Die Künstlerin hat in ihrer Show einen Part eingebaut, mit dem sie ihre Abneigung gegen den US-Präsidenten offen zeigt. Dazu holt sie den Bush-Imitator Steve Bridges auf die Bühne und spricht mit ihm über die globale Erwärmung und die Schulden der Amerikaner. Das hat den Regierungstreuen Zuschauer offensichtlich erzürnt. Bereits im Vorfeld meldete das Online-Portal “FemaleFirst” aus England, das Barbra Streisand umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen während ihrer Tour durchgesetzt hat. So verlangt sie, dass die Zuschauer am Eingang Metall-Detektoren passieren müssen. Zudem sollen Polizeihunde und Sicherheitsbeamte rund um die Uhr zur Verfügung stehen.

HOSI Wien: Straches Aussagen zu homosexuellen Pflegeeltern total durchgeknallt


HOSI Wien: Straches Aussagen zu homosexuellen Pflegeeltern total durchgeknalltWir fürchten, Heinz-Christian Strache hat jetzt völlig die Bodenhaftung verloren, kommentiert Bettina Nemeth, Obfrau der Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien, die gestrigen Ausfälle des FPö-Parteiobmanns.
Wenn er meint, Kindeserziehung, Kindesbetreuung und Adoption müssten einzig und allein heterosexuellen Paaren vorbehalten bleiben und ‘die biologisch strukturierte Form des heterosexuellen Zusammenlebens werde durch diesen ideologischen Irrweg’, auch gleichgeschlechtlichen Paaren die Kindererziehung gestatten zu wollen, ‘schlicht ad absurdum geführt’, dann muss man wirklich ernsthaft an seinem Urteilsvermögen zweifeln. Dass heterosexuelle Paare nicht automatisch die besseren Eltern sind, beweisen ja gerade die Pflegekinder: Sie stammen ja in der Regel von heterosexuellen Paaren, die mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert waren bzw. dabei versagt haben! Es vergeht ja kaum eine Woche ohne Berichte in den Medien über Kinder, die von ihren heterosexuellen Eltern vernachlässigt, schwer misshandelt oder gar zu Tode geprügelt worden sind – soviel zu Straches Theorie, Heterosexualität allein sei schon Voraussetzung genug, gute Eltern zu sein!
Abgesehen davon, dass in Wien schon seit Jahren gleichgeschlechtliche Paare Pflegekinder betreuen, müsste Strache ja konsequenterweise dann auch dafür eintreten, dass jenen tausenden gleichgeschlechtlichen Paaren in österreich, die laut offiziellen Schätzungen des Justizministeriums bereits heute eigene Kinder groszlig;ziehen, diese von Amts wegen abgenommen werden, kann HOSI-Wien-Obmann Christian Högl über den absurden Vorschlag Straches nur den Kopf schütteln.
Warnung an Strache
Es ist einfach unglaublich, dass selbst ein reaktionärer Politiker heutzutage noch derart hinterwälderische, verzopfte und letztlich menschenverachtende Ansichten vertritt, ergänzt HOSI-Wien-Generalsekretär Kurt Krickler. Wenn die FPö tatsächlich eine Gegenkampagne gegen die Pläne der Stadt Wien, Pflegekinder bei homosexuellen Paaren unterzubringen, lancieren will, dann werden wir eine Kampagne gegen die FPö starten. Jetzt reicht es wirklich! Nach der widerlichen und ekelhaften ausländerfeindlichen Kampagne der FPö im Wahlkampf werden wir sicherlich keine homophobe Kampagne widerstandslos hinnehmen. Strache und die FPö sollten sich dann – passend zur Jahreszeit – schon mal warm anziehen! warnt Krickler die FPö nachdrücklich.

Brad Pitt in Unterwäsche

 - das schwule Online-Magazin: Brad Pitt in Unterwäsche Hollywood – Der Schauspieler steht da wie ein begossener Pudel vor der rohen Wand, Alles ist in blaues Licht gehüllt, und es regnet. Langsam hebt er die Pistole in seiner Hand, der Regen stoppt und Brad Pitt schießt. Es ist eine Wasserspritzpistole! Der witzige Videotrailer ist ein Appetithappen für die kommende Ausgabe des amerikanischen Lifestyle-Magazins Vanity Fair. Der 1963 geborene Schauspieler ist auf dem Cover der Dezember Ausgabe zu sehen. Die Boxershorts, die da an ihm herunter hängen, sehen nicht so besonders sexy aus, aber der Rest ist auf jeden Fall schmuck. Angeblich ist Brad Pitt gar nicht so begeistert davon, das diese Fotos jetzt veröffentlicht werden. Produziert wurden sie bereits im Vorjahr, und würden jetzt nicht mehr zu seinem neuen serösen Image passen. VF setzt zwar auch auf den Reiz der nackten Haut, betont aber, das es eher um die Kunst geht. Denn die Dezember-Ausgabe ist die erste Art-Edition. (cw)

Homos sind Heteros überlegen

 - das schwule Online-Magazin: Moby: Homos sind Heteros überlegen New York – Der heterosexuelle Musiker Moby ist das männliche Machogehabe leid und wünscht sich, seine künftigen Kinder würden homosexuell. Das meldet die englische Website “PR inside”. “Ich bin hetero, aber ich bin mit Schwulen um mich herum aufgewachsen, ich kenne schwule Clubs”, erklärt der Sänger seinen seltenen Wunsch. “Sie sind Hetero-Männern gegenüber überlegen. Sie prügeln sich einfach weniger und sie kommen nicht auf die Idee andere zu vergewaltigen.” Zugleich richtete sich Moby in seinem Statement an alle Eltern: “Wenn man ein homosexuelles Kind hat, hat einen guten Grund, ein stolzes Elternpaar zu sein.” Richard Melville Hall, wie der 1965 geborene Künstler mit bürgerlichem Namen heißt, nimmt in Interviews gern und explizit zu allen möglichen gesellschaftlichen Themen Stellung. Der überzeugte Veganer setzt sich unter anderem für den Tierschutz ein. Moby veröffentlicht heute sein “Best Of”-Album “Go”. (cw)

Gewalt vor geplantem CSD

 - das schwule Online-Magazin: Jerusalem: Gewalt vor geplantem CSD Jerusalem – Jerusalems Polizeipräsident Ilan Franco hat angekündigt, dass die homophoben Proteste keinen Einfluss auf die Genehmigung der für nächsten Freitag geplanten CSD-Parade haben würden. Mit diesem Machtwort widersprach er zuvor öffentlich geäußerten Bedenken von verschiedenen Polizisten, die sagten, bei vermehrten Anti-CSD-Demonstrationen müsste die Parade wegen der Gefährdung der öffentlichen Ordnung verboten werden. Homo-Gruppen hatten wiederholt die Polizei kritisiert, sie würde die seit drei Tagen andauernden gewalttätigen Demonstrationen ultraorthodoxer Juden noch anheizen, wenn sie ein Verbot der Parade von den Protesten abhängig machten. Franco sagte auch, er habe in Gesprächen mit Rabbis die CSD-Strecke und Einschränkungen besprochen. Diese hätten aber die Parade rundweg abgelehnt. Bislang ist der CSD noch nicht endgültig genehmigt worden. Ultraorthodoxe protestieren weiter, Angriffe auf Synagogen Auch gestern Abend haben wieder 1.000 ultraorthodoxe Juden in Jerusalem gegen die Parade protestiert. Sie wollten Hauptstraßen blockieren, wurden aber von berittenen Polizisten daran gehindert. Dabei warfen die Demonstranten Steine und Feuerwerkskörper auf die Beamten. In der Siedlung Eli im Westjordanland wurde unterdessen eine kleine Bombe mit der Aufschrift “Sodomiten raus” gefunden. Radikale Homo-Aktivisten haben als Revanche offenbar Synagogen in Tel Aviv beschädigt. Eine wurde mit der Drohung “Wenn wir nicht in Jerusalem marschieren dürfen, dann dürft ihr nicht in Tel Aviv herumlaufen” beschmiert. Bei einer anderen sind die Fensterscheiben mit Steinen eingeworfen worden. (dk)

Regierung will bei Homos kürzen

 - das schwule Online-Magazin: LSVD: Regierung will bei Homos kürzen Köln – Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) warnt die Große Koalition davor, bei Homo-Projekten weiter zu kürzen. Dem LSVD lägen einer Pressemitteilung nach Informationen vor, dass die Bundesregierung im kommenden Jahr für den Etat für die Förderung von Projekten zum Thema gleichgeschlechtliche Lebensweisen stutzen wolle. Dieser ist im Haushalt des Familienministeriums von Ursula von der Leyen (CDU) angesiedelt. LSVD-Sprecher Manfred Bruns nannte die befürchteten Kürzungen “unverantwortlich und kurzsichtig”: “Der LSVD ist der Auffassung, dass im Bundeshaushaltsplan sowieso viel zu wenig Mittel für schwullesbische Projektarbeit eingeplant sind. Wir halten vielmehr eine Erhöhung für die Förderung schwullesbischer Projektarbeit für angemessen”, argumentiert Bruns. Bei den Projekten gehe es um “Wertevermittlung, Respekt- sowie Informationsarbeit”. Würden die Mittel abgesenkt, führe das zu einer Zunahme der Homosexuellenfeindlichkeit. (pm/dk)

TV-Prediger tritt zurück

 - das schwule Online-Magazin: Homo-Vorwürfe: TV-Prediger tritt zurück Denver – Der homophobe Evangelist Ted Haggard aus Denver ist von allen Ämtern zurückgetreten, nachdem ein Stricher ihn beschuldigt hatte, seit drei Jahren sein Kunde gewesen zu sein. Haggard war Pfarrer der radikalen New Life Church und Vorsitzender der National Association of Evangelicals, die 30 Millionen “wiedergeborene” Christen vertritt. Haggard, verheirateter Vater von fünf Kindern, bestreitet die Vorwürfe. “Ich kann nicht länger Pfarrer sein, weil diese unhaltbaren Anschuldigungen im Raum hängen”, begründet der 50-Jährige seinen Rücktritt in einer Erklärung. Der 49-jährige Escort Mike Jones hatte zuvor im Lokalfernsehen erklärt, er habe mit dem Kirchenmann Sex gegen Bezahlung gehabt und mit ihm Drogen genommen. Er habe einen Brief von Haggard und Tonband-Aufnahmen als Beweis und werde in Kürze einen Lügendetektortest live im Fernsehen machen. Der Sender KUSA-TV spielte bereits eine Anrufbeantworter-Nachricht ab, in der Haggard scheinbar für 100 bis 200 Dollar der gefährlichen Modedroge Crystal Meth kaufen wollte. Jones sagte, er sei an die Öffentlichkeit gegangen, nachdem er die wahre Identität seines Kunden erfahren habe: “Viele Menschen denken, was ich getan habe ist unmoralisch”, so Jones über das Outing des Predigers. “Ich denke aber, ich musste das aus moralischen Gründen tun. Jemand, der das eine predigt und etwas völlig anderes tut, muss entlarvt werden.” Haggard gilt als einer der glühendsten Verfechter einer Verfassungsänderung, die das Verbot der Homo-Ehe festschreiben soll. Über sie wird am Dienstag im Bundesstaat Colorado abgestimmt. (dk)

Das Homomagazin als Buch

 - das schwule Online-Magazin: Butt: Das Homomagazin als Buch Kann man Erfolg haben, wenn man einem Homo-Magazin den Namen “Hintern” gibt? Es geht! “Butt” feiert seinen fünften Geburtstag.
Von Christian Scheuß/
Wie muss das ideale Magazin für Schwule aussehen? Hochglanzpapier natürlich. Jede Menge halbnackte oder besser noch ganz nackte Männer mit Model-Maßen. Klar. Ganz viele Seiten mit Lifestyle-Tools für den stilsicheren erfolgreichen einkommensstarken Homosexuellen von heute? Sicher. Ganz sicher? Es geht auch völlig anders, wie das aus den Niederlanden stammende Magazin “Butt” seit fünf Jahren beweist.
Statt Hochglanz- Recyclingpapier mit einer einzigen Extravaganz: Es ist rosa. Statt ausgefallenem Design mit tollen Schriften ein Design wie aus der Schreibmaschine. Statt Lifestyle und Modeklons setzt man auf Inhalte und Bilder von Typen wie du und ich. Und dennoch ist es geiler, erotischer, frischer und vor allem authentischer als viele andere Homoblätter, die auf dem Markt sind. “Butt” feiert nun seinen fünften Geburtstag und hat den Lesern zusammen mit dem Taschen-Verlag ein schönes Geschenk gemacht: Das Butt-Book mit dem Besten aus den vergangenen fünf Jahren.
Die beiden Herausgeber Jop van Bennekorn und Gert Jonkers haben im Frühling 2001 ganz bescheiden angefangen. “Butt” war nichts anders, als ein kleines Undergroundmagazin für einen überschaubaren Kreis. Die Fangemeinde des englischsprachigen Blattes wuchs im Laufe der Zeit, und heute hat “Butt” seine Fanbase überall auf der Welt. Fotografen und Künstler aus Europa und den USA beteiligen sich mit ihren Beiträgen. So ist unter anderem der deutsche Fotograf Wolfgang Tillmans regelmäßig dabei, aber auch der kanadische Filmemacher Bruce LaBruce. Die Beteiligung Kreativer ist ein Teil des Erfolgsrezeptes. Dazu gehören aber auch intelligente, witzige und außergewöhnliche Interviews, die man nirgendwo sonst zu lesen bekommt. Ein Highlight zum Beispiel ist das Interview mit R.E.M-Frontsänger Michael Stipe. Dazu kommen die Akt-und Erotik-Fotos mit Männern, die keinem der geleckten Schönheitsideale entsprechen, und die gerade verdammt sexy sind. Die richtige Würze verleihen Bennekorn und Jonkers dem Blatt durch den flapsig ironischen Ton, den sie in den Überschriften und der Gestaltung der Ausgaben pflegen. Sie nehmen alles nicht so ernst, vor allem sich selbst nicht.
“Butt” ist in Deutschland – womöglich wegen der Sprachbarriere – immer noch ein Geheimtipp. Durch die Buchausgabe könnte sich das aber schleunigst ändern. Denn “Butt”, das ist der geile Hintern fürs kluge Hirn.
Butt Book, Jop van Bennekom und Gert Jonkers, 400 S. englisch, Taschen Verlag, 24,99 Euro
Das “Butt-Book” wird vom Taschen Verlag gemeinsam mit den Herausgebern am 8.11. um 19 Uhr in Köln vorgestellt. Im neuen American Apparel-Shop, Ehrenstraße 60-64.
03.11.2006/

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