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April 28th, 2007Duscht Anderson Cooper nackt?
April 27th, 2007
New York - Amerikanische Tratsch-Kolumnisten debattieren derzeit darüber, ob CNN-Moderator Anderson Cooper in seinem New Yorker Fitnessstudio in Unterwäsche duscht – oder doch eher so, wie Gott ihn schuf.
Internet-Klatschtante Janet Charlton hatte den Stein ins Rollen gebracht: “Der ‘Silberfuchs’ zieht die Begierden von Mitgliedern beider Geschlechter auf sich. Also sieht er sich vor”, schreibt sie in ihrer Kolumne. “Jeder weiß, dass man Kamera-Handys überall hin schmuggeln kann. Also duscht der gescheite Anderson in seiner Unterwäsche. In Boxer Briefs, um genau zu sein.” Das Gerücht schaffte es bis in die Boulevardzeitung “New York Post”.
Andere Tratschkolumnisten dementieren die Geschichte: So schreibt Towleroad: “Eine uns bekannte Quelle aus dem “Time Warner Center Equinox”-Fitnessstudio hat Herrn Cooper in Aktion gesehen. Er duscht NICHT in Unterwäsche, aber er ist einer dieser ‘Handtuch-umlegen-und-dann-die-Unterhose-runterziehen”-Typen. Mehr konnte die Quelle durch die Mattglas-Scheibe nicht erkennen.
Cooper gilt als einer der schönsten Männer im Nachrichtengeschäft. Er wurde kürzlich von der Zeitschrift “Out” geoutet (a href=http://www./news_detail.php?article_id=6698 class=”bodytoplinks”> berichtete/a>). (dk)
Gröner Vizechefin von Homo-Intergroup
April 27th, 2007
Straßburg - Einstimmig wurde die deutsche Europaabgeordnete Lissy Gröner (SPD) gestern zur Vizepräsidentin der schwul-lesbischen Intergruppe gewählt. Dieser interfraktionellen Gruppe gehören, mit Ausnahme der Neofaschisten, Abgeordnete aller Fraktionen an. Sie setzt sich im Europaparlament für Homo-Rechte ein.
Gröner kritisiert Polen
“Über das Vertrauen freue ich mich sehr. Allein die Debatte über die von der Intergroup eingebrachte neue Resolution gegen Homophobie wirft einen Schatten”, erklärte Lissy Gröner. “Im letzten Jahr haben wir mit großer Mehrheit zwei Resolutionen verabschiedet. Die Situation für Lesben, Schwule, Transgender und Bisexuelle ist allerdings in einigen Ländern Europas nach wie vor durch Diskriminierung und Hass geprägt.” Besonders schlimm sei die polnische Regierung, die Berufsverbote für Schwule und Lesben diskutiere. “Dazu muss das Europäische Parlament klar Stellung beziehen: Europäische Menschenrechtspolitik ist Innenpolitik”, erklärte Lissy Gröner.
Vorsitzender der Intergruppe ist der britische Labour-Abgeordnete Michael Cashman. (pm)
EU kritisiert Polen
April 27th, 2007
Straßburg - EU-Sozialkommissar Vladimír Špidla hat Polen gestern vor dem geplanten Homo-Verbot an Schulen gewarnt. Der polnische Bildungsminister Roman Giertych plant derzeit ein Gesetz, das jegliche Diskussion über Homosexualität an Schulen verbieten würde (a href=http://www./news_detail.php?article_id=6565 class=”bodytoplinks”> berichtete/a>). Der tschechische Sozialdemokrat Špidla sagte im Straßburger Europaparlament, ein derartiges Gesetz wäre “unannehmbar”. Es würde im Gegensatz zur Grundrechtecharta der EU und zur Europäischen Menschenrechtskonvention stehen.
Liga polnischer Familien macht gegen Homos mobil
Bei der Debatte hatten Mitglieder der nationalkatholischen “Liga der polnischen Familien” das Plenum verlassen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur APA war aber zuvor eine Broschüre des Abgeordneten Marciej Giertych im Parlament verteilt worden, in der Homosexualität als “biologisch unnütz” bezeichnet wurden. Schwule müssten von Berufen ferngehalten werden, in denen sie Jugendliche beeinflussen könnten. Der Europaparlamentarier Giertych ist der Vater des polnischen Bildungsministers. Er hatte bereits vor einem Monat eine Rüge des Parlamentspräsidenten Hans-Gert Pöttering (CDU) erhalten, weil er eine Broschüre mit antisemitischen Thesen verteilt hatte.
EU fordert niedrigere Preise für Behandlung von HIV
Moldawien verbietet wieder CSD
April 27th, 2007
Kischinau - Zum dritten Mal in Folge hat die Stadtverwaltung der moldawischen Hauptstadt Kischinau eine CSD-Parade verboten. Eine solche Veranstaltung sei eine Gefährdung der öffentlichen Ordnung und verletze außerdem die christlichen Werte der Republik Moldau. Aktivisten wollen trotzdem morgen auf die Straßen gehen, wie die Homo-Gruppe GenderDoc-M bekannt gab. “Wir können die Schmähung unserer Würde, unseres Selbstrespekts und unseres Glaubens an Menschenrechte nicht länger ertragen”, schreibt GenderDoc-M-Chef Boris Balanetkii. “Darum wollen wir mit Besen demonstrieren, um Homophobie aus unseren Land zu ‘fegen’”.
Homogruppe bittet um Hilfe aus dem Ausland – Demo in Wien
GenderDoc-M fordert Aktivisten aus dem Ausland auf, morgen vor den jeweiligen moldawischen Botschaften zu demonstrieren. Die Wiener Homosexuelle Initiative (HOSI) und “Grüne andersrum” rufen daher gemeinsam zu einer Kundgebung vor der Botschaft Moldawiens in der österreichischen Hauptstadt auf. Diese findet zeitgleich mit der nicht genehmigten Parade in Kischinau statt (Ort: Botschaft der Republik Moldau, Löwengasse 47a, Wien 3, 15 Uhr). Auch in London ist eine Protestaktion geplant.
Kritik aus dem EU-Parlament
Kundgebung gegen Verbot der Gay-Pride-Parade in Moldawien auf
April 27th, 2007
Im dritten Jahr in Folge haben die Behörden der moldawischen Hauptstadt Chisinau die Durchführung der Lesben- und Schwulenparade untersagt. Dies, obwohl im Februar 2007 die Lesben- und Schwulenorganisation GenderDoc-M eine Klage gegen die Stadtverwaltung gewonnen hat.
Der Oberste Gerichtshof der Republik Moldau hatte entschieden, dass die Nichtgenehmigung der Lesben- und Schwulenparade im Vorjahr unrechtmäszlig;ig erfolgt war. Die vorgebrachte Begründung der Stadtverwaltung, die Demonstration stelle eine Gefahr für die öffentliche Ordnung dar, sei unverhältnismäszlig;ig und das Verbot daher eine Verletzung des durch die Europäische Menschenrechtskonvention garantierten Rechts auf Versammlungsfreiheit gewesen. Trotz dieses Urteils hat die Stadtverwaltung der für morgen geplanten Parade erneut keine Genehmigung erteilt. Die AktivistInnen von GenderDoc-M wollen sich das Verbot nicht länger gefallen lassen und werden trotz der Untersagung der Parade auf die Straszlig;e gehen. Die Parade ist Teil des bereits in der 6. Auflage stattfindenden Festivals Curcubeul peste Nistru (Der Regenbogen über dem Dnister), das heuer vom 27. bis 29. April durchgeführt wird. Weitere Infos unter: www.gay.md/eng/
Die Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien und Grüne andersrum rufen daher gemeinsam zu einer Kundgebung vor der Botschaft Moldovas in Wien auf. Diese findet zeitgleich mit der nicht genehmigten Parade in Chisinau statt. Wir hoffen auf zahlreiche Teilnahme!
Ort: Botschaft der Republik Moldau, Löwengasse 47a, Wien 3
(zwei Häuser nach dem Hundertwasser-Haus; öffentlicher Verkehr: Straszlig;enbahn N, Autobus A4);
Zeit: Freitag, 27. April 2007, 15 Uhr.
Schmied (Grüne, OÖ): Gesprächsverweigerung der ÖVP ist unerträglich
April 27th, 2007
bdquo;Es ist unglaublich, mit welcher Arroganz die öVP alle Themen vom politischen Tisch wischt, die ihr nicht in den ideologischen Kram passenldquo;, kommentiert die Landessprecherin der Grünen Andersrum, Gemeinderätin Edith Schmied (Bild rechts), die Ablehnung des von der SPö eingebrachten Antrags auf Erstellung eines Konzeptes zur Vermeidung von Diskriminierung homosexueller PartnerInnenschaften in der heutigen Sitzung des Verfassungsauschusses des oö. Landtages. Während die Grünen den Antrag befürworteten, hat die öVP gemeinsam mit der FPö gegen den Antrag gestimmt.
bdquo;Halb österreich diskutiert zur Zeit die Frage der ndash; im übrigen längst überfälligen - Gleichstellung von lesbischen und schwulen PartnerInnenschaften, nur die öVP Oberösterreich meint, darüber noch nicht einmal mit den im Landtag vertretenen Parteien diskutieren zu brauchen. Ja selbst uns Grünen als Koalitionspartner wird jedes ernst zu nehmende inhaltliche Gespräch darüber verweigert. Ich verwehre mich gegen so einen politischen Stil. Es ist in Ordnung, wenn die öVP eine andere Meinung zu verschiedenen Themen hat, aber es ist ein Grundprinzip der demokratischen Kultur, dass man miteinander über diese Positionen reden muss ndash; im Sinne der Sache und im Sinne der Menschen dieses Landes, für deren Wohlergehen zu arbeiten PolitikerInnen gewählt werden!ldquo;, so Schmied.
Die Frage der längst überfälligen rechtlichen Gleichstellung homosexueller PartnerInnenschaften werde nicht verschwinden, nur weil sich die öVP blind stellt und so tut, als gebe es dieses Thema nicht. bdquo;Die öVP hat nicht mehr die absolute Mehrheit in diesem Land. Sie wird es sich gefallen lassen müssen, dass andere politische Parteien verschiedene Themen im Rahmen des parlamentarischen Prozesses behandeln wollen ndash; auch wenn diese der öVP unangenehm sind. Sie einfach vom Tisch der politischen Beratung zu wischen ist weder eine Lösung noch politischer Stilldquo;, so Schmied abschlieszlig;end.
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