April 3rd, 2007

Bold Heath - Die Polizei im englischen Ort Bold Heath (Grafschaft Cheshire) ermittelt gegen einen elfjährigen Schüler, weil dieser in einer E-Mail einen zehnjährigen Klassenkameraden als “gay” bezeichnet hat. Die Eltern des Zehnjährigen hatten die Mail entdeckt und sich daraufhin an die Behörden gewandt. “Für die Eltern des Jungen war das gravierender als ein Bubenstreich”, erklärte Kommissar Nick Bailey. “Wir sind verpflichtet, die Anzeige entgegenzunehmen und geeignete Maßnahmen zu treffen. Den Elfjährigen in seinem Haus zu besuchen war angemessen. Diese E-Mail-Nachricht ist Teil eines Verhaltens, das er schon längere Zeit gezeigt hat.” Die Benutzung des Wortes “gay” ließe darauf schließen, dass es sich um Homophobie handelt, allerdings “wissen wir noch nicht, ob wir es als homophobes Verbrechen behandeln sollen”, so der Kommissar weiter. Die Eltern des mutmaßlichen Täters George Rawlinson kritisierten das Vorgehen der Polizei scharf: “Das ist völlig lächerlich”, erklärte Alan Rawlinson, der Vater des Elfjährigen. “Ich dachte die Polizisten wollten sich einen Spaß erlauben, doch dann haben sie mir gesagt, dass sie das als ernst zu nehmendes Delikt ansehen. Die politisch korrekte Brigade übernimmt wohl das Ruder.” Rawlinson sagte, sein Sohn habe schreckliche Angst gehabt, als die Polizisten ins Haus kamen. “Er dachte, sie würden ihn mitnehmen und ins Gefängnis stecken”. In England beginnt die Strafmündigkeit mit dem vollendeten zehnten Lebensjahr. (dk)
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April 3rd, 2007

Boston - Einer großen amerikanischen Studie zufolge werden lesbische und schwule Jugendliche drei bis vier Mal eher Opfer von Mobbing als ihre heterosexuellen Mitschüler. Für Jugendliche, die sich als “überwiegend heterosexuell” oder bisexuell einstuften, war das Risiko immer noch doppelt so hoch als für andere. “Das Ergebnis ist eindeutig und muss in Schulen angesprochen werden”, erklärte die Wissenschaftlerin Elise Berlan vom Children’s Hospital in Boston (US-Bundesstaat Massachusetts). Sie hat mit ihren Kollegen über 7.500 Menschen zwischen 14 und 22 Jahren befragt. Davon bezeichneten sich 90 Prozent als heterosexuell, acht Prozent als “überwiegend heterosexuell”, ein Prozent als bisexuell und ein weiteres Prozent als lesbisch oder schwul. Rund die Hälfte der Schwulen und Lesben wurden demnach im vorangegangenen Jahr gemobbt. “Wir wissen, dass sexuelle Minderheiten eher rauchen, trinken, Drogen konsumieren und Essstörungen sowie Depressionen haben”, erklärte Austin weiter. “Wir vermuten, dass soziale Isolation, Schikanierungen und manchmal offene Gewalt gegen junge Homosexuelle der Grund für diese Ergebnisse sind.” (dk)
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April 3rd, 2007

Bern - Fast ein Drittel der Männer in der Deutschschweiz haben schon mindestens einmal mit einem Geschlechtsgenossen herumexperimentiert. Das ist das Ergebnis einer von einer Berner Psychologie-Studentin durchgeführten Onlinebefragung. Demnach haben 29 Prozent der Männer und 41 Prozent der Frauen homosexuelle Erfahrungen gesammelt. Auch Onanie und Masturbation sind unter den Eidgenossen sehr verbreitet: 99,7 Prozent der Männer und 94,1 Prozent der Frauen haben sich schon selbst befriedigt. Bei den Männern sind über zwei Drittel ihrem Partner oder ihrer Partnerin treu, bei den Frauen sogar vier Fünftel. Große Differenzen zwischen den Geschlechtern gibt es auch bei der Frage, ob man gerne mehr Sex hätte. Das bejahten 43 Prozent der Männer, aber nur 26 Prozent der Frauen. Rund 15.000 Menschen beantworteten den Fragebogen der 26-jährigen Studentin Dania Schiftan, die die Antworten für ihre Dissertation auswertete. (dk)
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April 3rd, 2007

Ein Konzert und die Single: “Aus Liebe wollt ich alles wissen”. AnNa und Peter Plate singen gegen Aids.
Von Christian Scheuß/, 02.04.2007
Nach einem wirklich erfolgreichem Jahr 2006 möchten AnNa R und Peter Plate von Rosenstolz auch mal Danke sagen. Das tun sie nun mit einem Benefiz-Konzert, das sie extra für den 18. Juni in Berlin angesetzt haben, und mit einer Benefiz-Single, die am 23. März erschienen ist. Die kompletten Einnahmen (Ticketpreis = Spende) werden dem Kampf gegen HIV und AIDS zugute kommen und gehen an die Deutsche Aids-Stiftung.
Der Song “Aus Liebe wollt ich alles wissen” ist zu diesem Thema einfach passend. AnNa besingt die Tücken der Liebe, das Wechselbad vom Hin und Her, dem wir uns alle nicht entziehen können. Ein Song, wie ein verzweifelter Aufschrei der Seele. Packend und eindringlich. Ein Volltreffer direkt ins Herz.
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April 3rd, 2007
Die Frau des Sprechers des Bürgermeisters von Moskau hat Aktivisten in Russland erstaunt. Sie will bei der Pride, die der Boss ihres Mannes verboten hat, dabei sein.
Anita Tsoi, eine Popsängerin, teilte in Interviews mit, dass sie gerne in schwulen Clubs singt und verteidigte homosexuelle Menschen gegenüber den Vorwürfen, satanisch zu sein. Letzten Monat hat ihr Mann, Sergei Tsoi, die Organisatoren der Moskauer Pride vor laufender Kamera verbal und physisch attackiert. Der Vorfall, der sich in London ereignete, wurde in Russland oft gezeigt.
Frau Tsoi ist sich aber sehr wohl bewusst, dass sie ihre Absichtserklärung möglicherweise nie in die Tat umsetzen muss, weil die Moskauer Pride ohnehin nicht stattfinden wird. Sie meint weiter, dass die Parade sicher sein sollte. Je groszlig;artiger, aufregender und interessanter sie wird, desto freudiger wird das Leben werden. Besonders jetzt, wo das Leben in Russland langweilig und ernst ist. Man wird dem geplanten Datum mit Spannung entgegensehen - 27. Mai 2007.
Bild: Gay Pride Aktivisten werden in Moskau 2006 festgenommen.
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April 3rd, 2007
Der Bruder der früheren Parlamentsabgeordneten der Tories Edwina Currie (Bild)wurde beschuldigt, homophobe äuszlig;erungen und Aktionen getätigt zu haben. Edwina Currie ist nicht irgendwer - sie ist eine Berühmtheit, Autorin, Kämpferin für die Rechte der Homosexuellen.
Ihr Bruder, Henry Cohan, soll den früheren Polizisten Mike Jackson eine schreckliche Queen genannt haben.nbsp;Als Managernbsp;einernbsp;polizeitechnischen Einheit war er wiederholt sexistischen, rassistischen und homophoben Angriffen ausgesetzt.nbsp;Henry Cohan, sein Chef, förderte die homophoben übergriffe und war auch schon wegen sexueller Angriffe auf weibliches Personal in Schwierigkeiten.nbsp; Als Jackson die Vorfälle gemeldet hatte, wurde er entlassen. Die Sache ist nun gerichtsanhängig.
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April 3rd, 2007
Zwei Männer müssen mit der Todesstrafe rechnen sollten sie schuldig befunden werden, den 25jährigen Ryan Skipper ermordet zu haben. Geschehen in Bartow, Florida, USA.
Joseph Eli Bearden, 21, und William David Brown, 20, werden wegen Mordes und Raubes angeklagt werden. Skipper war schwul und daher wird es als Hassverbrechen gewertet. Skippers Körper wurde auf der Straszlig;e gefunden, nachdem er mehr als 20 Messerstiche erlitten hatte. Ryan Skipper war mit seinem Auto unterwegs. Er nahm Bearden mit, den er aufgelesen hatte. Sie fuhren nach Hause, rauchten Marihuana und surften im Internet. Dann verlieszlig;en sie die Wohnung und trafen Brown. Als Skipper die beiden sexuell anregen wollte, wurde er in seinem Auto erstochen. Die beiden Mörder versuchten das Auto zu reinigen, scheiterten aber. Danach fuhren sie mit dem Auto herum und zeigten die Blutflecken stolz Freunden. Skipper wurde von Freunden als sanft und freundlich beschrieben. Er studierte Computerwissenschaften.
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April 3rd, 2007
Mehr als 150 schwule und lesbische arabische Aktivistinnen und Aktivisten treffen sich dieser Tage zu einer Konferenz in Israel, um die Situation schwulen und lesbischen Arabern in Israel zu beleuchten.
Heftiger Protest kommt von Islamitischen Fundamentalisten, die dieses Treffen als raquo;sündhafte Zusammenkunft« bezeichnen. Mohammed Zbidat, Sprecher der extremistischen raquo;Islamischen Bewegung«: raquo;Lesben brauchen Behandlung, sie dürfen ihre eigenartigen Ideen nicht in der arabischen Gemeinschaft verbreiten«. Für ihn ist Homosexualität ein raquo;Krebsgeschwür«.
Die Situation von Schwulen und Lesben innerhalb der rund 1 Million arabischen Bewohner in Israel ist das Thema der Zusammenkunft.nbsp;Einige von ihnen mussten seit dem Machtantritt der islamofaschistischen Terroristengruppe raquo;Hamas« aus den Autonomiegebieten nach Israel fliehen um nicht brutal abgeschlachtet zu werden. Religiöse und politische Führer in den Autonomiegebieten rufen immer wieder zum Mord von Schwulen und Lesben auf.
Nach Schätzungen der israelischen Schwulen- und Lesbenorganisation raquo;Aguda« sind bereits mindestens 500 schwule Palästinenser und mehrere Dutzend lesbische Palästinenserinnen nach Israel geflohen und leben dort seitdem illegal.
In Israel leben die geflüchteten Homosexuellen ein Stück Freiheit. Tel Aviv ist eine der gay-freundlichsten Städte der Welt. Voller Lebensfreude und von der Sonne verwöhnt. In Israel lautet die Devise raquo;Leben - und leben lassen!«
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April 3rd, 2007
29 Prozent der Männer hatten mindestens schon einmal Sex mit einem Mann. Gar 41 Prozent der Frauen hatten mindestens ein Erlebnis mit einer Frau. Diese Zahlen zeigt eine nicht repräsentative OnLine-Umfrage für eine Lizenziats-Arbeit an der Uni Bern.
Wie die Zeitung raquo;Sonntagsblick« gesternnbsp;berichtete, hatten rund 15.000 Menschen, vom Teenager bis zum Rentner, die rund 100 Fragen beantworten. 6.500 der Fragebogen wurden schlieszlig;lich ausgewertet. 44 Prozent der Antworten kamen von 20-29-Jährigen, 33 Prozent von den 30-49-Jährigen. Bei der Umfrage ging es nicht primär um die sexuelle Orientierung, sondern um das Sexualleben im allgemeinen.
Ein paar Ergebnisse der Befragung: 53 Prozent der Männer und 69 Prozent der Frauen sind zufrieden mit ihrem Sexleben. Dazu gehört klar auch der Sex mit sich selbst. Nur 0,3 Prozent der Männer tun das nie, bei den Frauen sind es immerhin 5,9 Prozent. Das gröszlig;te Sexproblem der Männer ist, dass sie ein zu starkes sexuelles Verlangen verspüren. Frauen kämpfen dagegen am häufigsten mit Orgasmus-Problemen. Treu? 69 Prozent der Männer, 81 Prozent der Frauen.
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April 3rd, 2007
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