Mai 31st, 2007

Moskau - Die Moskauer CSD-Organisatoren um Nikolai Alekseew gaben bekannt, dass sie bereits mit den Planungen für die Gay-Pride-Parade 2008 begonnen habe. Dabei war es erst beim diesjährigen CSD am Samstag zu gewalttätigen Übergriffen und Verhaftungen gekommen (a href=http://www./news_detail.php?article_id=6988 class=”bodytoplinks”> berichtete/a>). “Nächstes Jahr werden wir den 15. Jahrestag der Legalisierung von Homosexualität feiern”, erklärte Alekseew gestern. Er kündigte auch an, sich bei den Wahlen im Dezember für einen Sitz im russischen Parlament zu bewerben. Außerdem würden sich die Organisatoren dafür einsetzen, noch mehr europäische Parlamentarier zum CSD einzuladen. Mehrere Europa-Abgeordnete nahmen dieses Jahr am CSD teil. Der Bundestagsabgeordnete Volker Beck wurde sogar von den Behörden festgenommen. Zunächst muss sich Alekseew am 9. Juni wegen Anstiftung zum Abhalten einer illegalen Demonstration vor Gericht verantworten (a href=http://www./szene_politik_international_detail.php?article_id=6994 class=”bodytoplinks”> berichtete/a>). (dk)
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Mai 31st, 2007

London - Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu hat seine anglikanische Kirche erneut dazu aufgerufen, sich um echte Probleme zu kümmern und nicht vom Thema Homosexualität “besessen” zu sein. “Es gibt so viele Themen, bei denen es lebenswichtig wäre, dass die Kirche sich ihrer annimmt. Aber wir haben nur diese außergewöhnliche Besessenheit mit einem Thema”, so der ehemalige Erzbischof von Kapstadt zur BBC. “Und das zu einer Zeit, in der Aids im ganzen Kontinent wütet, ebenso wie die Korruption”. Der 76-Jährige nannte vor allem die Schwulenjagd in Simbabwe als traurigen Höhepunkt einer Kampagne.
Die anglikanische Kirche droht derzeit auseinander zu brechen, weil die Landeskirchen Afrikas die liberale Einstellungen der westlichen Kirchen gegenüber Homosexualität kritisieren. Vor vier Jahren brachte die Wahl eines Schwulen zum Bischof in den USA das Fass zum Überlaufen. Inzwischen hat Nigeria eine konservative anglikanische Gegenkirche in den Vereinigten Staaten installiert (a href=http://www./news_detail.php?article_id=6877 class=”bodytoplinks”> berichtete/a>). (dk)
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Mai 31st, 2007

Washington - Die Akzeptanz von Homosexualität hat in den USA einer neuen Umfrage zufolge einen neuen Höhepunkt erreicht. Das ist das Ergebnis einer Gallup-Umfrageserie, die seit 30 Jahren die Einstellung gegenüber Schwulen und Lesben misst. Demnach erklären 59 Prozent, Homosexualität sollte legal sein (1977: 43 Prozent).
Zustimmung zur Homo-Ehe in den USA höher als in Europa
Nur noch eine knappe Mehrheit spricht sich gegen die Öffnung der Ehe aus: 53 Prozent wollen die Hetero-Ehe alten Stils erhalten, 46 Prozent auch Schwulen und Lesben die Möglichkeit geben zu heiraten. Damit hat sich die Zahl der Befürworter in den vergangenen zehn Jahren fast verdoppelt. Im Vergleich zur letzten Eurobarometer-Umfrage wollen mehr Amerikaner die gleichgeschlechtliche Ehe einführen als EU-Bürger, von denen nur 44 Prozent der Öffnung zustimmen (a href=http://www./szene_politik_international_detail.php?article_id=6157 class=”bodytoplinks”> berichtete/a>).
Homo-Freunde: Frauen, Jüngere, Kirchenferne
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Mai 31st, 2007
Nachdem die Ombudsfrau Ewa Sowinska eine Untersuchung darüber veranlasst hat, ob Tinky Winky nun schwul sei oder nicht, macht sie heute bereits einen Rückzieher.
Nicht zufällig, erst nach einem internationalen Gelächter und hämischen Kommentaren rund um den Globus. Ewa Sowinska hat einer populären polnischen Zeitung mitgeteilt, dass sie sich Sorgen darüber mache, ob die Teletubbies Homosexualität versteckt befürworten.
Das Interview mit der bdquo;Wprostldquo; wurde von ihrem Büro autorisiert, bevor es publiziert wurde. Nun hat ihre Sprecherin, Wieslawa Lipinska, der Associated Press mitgeteilt, dass Sowinska weder verlangt hat noch verlangen wird, dass Psychologen Tinky Winky untersuchen.
bdquo;Es sind erfundene Figuren, die nichts mit der Realität zu tun haben. Die Tasche und die Schere dienen dazu, eine künstliche Welt zu erschaffen, die Kinder anspricht. Wir werden diese Angelegenheit nicht weiter verfolgen.ldquo; Unter Polens Schwulen ist man besorgt über diese weitere Verschärfung der Homophobie durch die Regierung.
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Mai 31st, 2007
In Melbourne, Australien, darf eine Bar laut Gerichtsbeschluss alle jene, die nicht schwul sind, am Betreten hindern.
bdquo;The Peel Hotelldquo; ging vor Gericht, weil einige heterosexuelle Besucher (und auch lesbische) das Personal und Besucher verbal attackiert hatten.
nbsp;Besitzer Tom McFeely will sein Lokal als exklusives Schwulenlokal - das einzige in Melbourne - führen. bdquo;Wir sind nur ein Lokal von insgesamt 2.000, Heterosexuelle haben andere Möglichkeiten, wenn sie ein Lokal besuchen wollen. Meine Homosexuellen aber haben keine Auswahl.ldquo; Das Gericht schloss sich seiner Meinung an und entschied für Tom McFeely.
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Mai 31st, 2007
Aus Jerusalem wird berichtet, dass eine orthodoxe Sekte, die schon im letzten Jahr gegen die GayPride Stimmung gemacht hat, wieder auf die Straszlig;e gehen wird, sollte eine GayPride erlaubt werden.
Letzte Woche wurde das vorläufige OK erteilt, dass am 21. Juni in den Straszlig;en Jerusalems eine Parade stattfinden darf. Rabbi Oded Shmueli hat sofort mit einer deutlichen Warnung an die Regierung reagiert und bezeichnete Schwule neuerlich als teuflisch.
bdquo;Warum muss jeder, der sich einen verteufelten Lebensstil zugelegt hat, dies auch öffentlich zeigen?ldquo;, fragt der Rabbi. Und weiter: bdquo;Sie sollten zumindest ein wenig Schamgefühl zeigen. Menschen, die einen Mord begehen wollen oder eine Bank ausrauben wollen, haben Angst vor Schande. Wir werden ihnen daher nicht sagen, dass sie einen Mord begehen sollen, eine Bank ausrauben sollen, jemanden vergewaltigen sollen, oder?ldquo;
Die Gruppe des Rabbi hat sich mit der extrem-rechten Jewish National Front verbunden, um die Parade zu verhindern. Sie planen Straszlig;en zu blockieren und Geschäfte zu attackieren, die am Sabbath offen haben. Die Haredi-Gruppe ist nicht irgendwer in Israel, sie sind eine politische Kraft, die sogar schon Regierungen zu Fall gebracht hat.
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Mai 31st, 2007
Der Nobelpreisträger und Bischof Desmond Tutu (Bild)hat die Anglikanische Kirche aufgefordert, endlich mit ihrer Jagd auf schwule Priester und ihrer Ablehnung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften aufzuhören.
Der frühere Erzbischof von Kapstadt meint, dass die Kirchenführer sich eher auf die wirklichen Probleme, wie Simbabwe, HIV/AIDS oder Darfur konzentrieren sollten. bdquo;Es gibt so viele Themen, die geradezu nach Aufmerksamkeit schreien. Und hier stehen wir und verschwenden unsere Kraft an einer künstlich aufrecht gehaltenen Obsession. Würde die Kirche all die anderen Probleme mit der gleichen Kraft bekämpfen, wie die Anliegen der Homosexuellen, so wäre dies eine bessere Welt.ldquo;
Die Anglikaner Südafrikas sind die einzigen, die mit weiblichen Priestern keine Probleme haben, wohingegen die anderen Anglikanischen Kirchen strikt gegen schwule Priester auftreten und Homosexualität als eine Sünde betrachten. Tutu meinte auch, dass Homophobie mit Rassismus gleichzusetzen sei.
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Mai 31st, 2007
Die Akzeptanz von Homosexualität hat in den USA einer neuen Umfrage zufolge einen neuen Höhepunkt erreicht. Das ist das Ergebnis einer Gallup-Umfrageserie, die seit 30 Jahren die Einstellungen gegenüber Schwulen und Lesben misst. Demnach erklären 59 Prozent, Homosexualität sollte legal sein (1977: 43 Prozent).
Nur noch eine knappe Mehrheit spricht sich gegen die öffnung der Ehe aus: 53 Prozent wollen die Hetero-Ehe alten Stils erhalten, 46 Prozent auch Schwulen und Lesben die Möglichkeit geben zu heiraten. Damit hat sich die Zahl der Befürworter in den vergangenen zehn Jahren fast verdoppelt. Im Vergleich zur letzten Eurobarometer-Umfrage wollen mehr Amerikaner die gleichgeschlechtliche Ehe einführen als EU-Bürger, von denen nur 44 Prozent der öffnung zustimmen.
57 Prozent sagen ferner, Homosexualität sei ein bdquo;akzeptabler alternativer Lebensstilldquo; (1982: 34 Prozent). Besonders Frauen, Jüngere und Kirchenferne bejahen diese Frage. Frauen stimmen Gallup zufolge zu 61 Prozent zu, Männer nur zu 53 Prozent. Bei den 18- bis 34-Jährigen akzeptieren drei Viertel den schwul-lesbischen bdquo;Lebensstilldquo;, bei den über-55-Jährigen nur 45 Prozent. Nur ein Drittel der regelmäszlig;igen Kirchgänger erklärten die Lebensweise von Homosexuellen als annehmbar; bei der Gruppe, die weniger als ein Mal im Monat zur Kirche geht, sind es dagegen 74 Prozent. Klare Verhältnisse auch bei der Parteienpräferenz: Die Republikaner bejahen die Frage nur zu 36 Prozent, Demokraten dagegen zu 72 Prozent.
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Mai 31st, 2007
Die Moskauer CSD-Organisatoren um Nikolai Alekseew gaben bekannt, dass sie bereits mit den Planungen für die Gay-Pride-Parade 2008 begonnen habe. Dabei war es erst beim diesjährigen CSD am Samstag zu gewalttätigen übergriffen und Verhaftungen gekommen. nbsp;
bdquo;Nächstes Jahr werden wir den 15. Jahrestag der Legalisierung von Homosexualität feiernldquo;, erklärte Alekseew gestern. Er kündigte auch an, sich bei den Wahlen im Dezember für einen Sitz im russischen Parlament zu bewerben. Auszlig;erdem würden sich die Organisatoren dafür einsetzen, noch mehr europäische Parlamentarier zum CSD einzuladen. nbsp;
Mehrere Europa-Abgeordnete nahmen dieses Jahr am CSD teil. Der deutsche Bundestagsabgeordnete Volker Beck wurde sogar von den Behörden festgenommen. Zunächst muss sich Alekseew am 9. Juni wegen Anstiftung zum Abhalten einer illegalen Demonstration vor Gericht verantworten.
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Mai 31st, 2007
Die HOSI Wien schreibt in einem Aufruf an die Rainbow-Redaktion: Die Idee eines Pride-Paares mit Bodypaintings in Regenbogenfarben wurde letztes Jahr geboren und im Zuge der Regenbogenparade 2006 erstmals umgesetzt. Die Aktion geriet zu einem vollen Erfolg und stellte einen wichtigen Beitrag zum Thema Sichtbarkeit von Lesben und Schwulen dar. Das Paar zählte zu den begehrtesten und beliebtesten Bildmotiven.
Auch heuer werden wieder Interessierte gesucht, die das Pride Girl und den Pride Boy bei der am 30. Juni 2007 stattfindenden Regenbogenparade darstellen möchten.
Die beiden erwartet ein tolles Bodypainting in den Regenbogenfarben, sie marschieren an der Spitze des Paradenzugs mit und werden von Presseleuten, TeilnehmerInnen und Schaulustigen als Gesamtkunstwerk fotografiert. Auszlig;erdem erhalten sie Zutritt in den Backstage-Bereich der Schluss-Celebration am Schwarzenbergplatz, Freikarten für einen der anschlieszlig;enden Pride Partys und sie haben Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen dieses groszlig;artigen Events werfen.
Voraussetzungen für eine Bewerbung sind ein gepflegtes äuszlig;eres und die Bereitschaft, das Bodypainting während des gesamten Events zu zeigen.
Anmeldungen bitte per E-Mail inklusive Ganzkörperfoto (Bikini bzw. Badehose) an: pridegirl@hosiwien.at bzw. prideboy@hosiwien.at
Bild: Sabine und Christoph, das Pride-Girl und der Pride Boy 2006, deren Schmetterlingsmotive in Regenbogenfarben von Bodypainterin Birgit Mörtl gestaltet wurden.
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