Juni 30th, 2007

Twickenham -/b > Um die Markenrechte für den Begriff “gaydar” streiten sich jetzt eine britische und eine amerikanische Firma vor Gericht. Das Wort aus dem Englischen lässt sich am besten mit “schwulem Radar” übersetzen – das intuitive Erkennen, dass eine unbekannte Person, der man begegnet, homosexuell ist.
Auf der einen Seite beansprucht die englische Firma Qsoft Consulting Limited aus Twickenham den Namen “Gaydar” als Bestandteil ihres gleichnamigen Datingportals und ihres Online-Radioangebotes. Das 1997 gegründete Unternehmen nutze den Namen seit 1999 und habe den Begriff im Jahr 2003 zudem als Marke in Großbritannien schützen lassen, so ein Qsoft-Sprecher. Damit ist jedoch die amerikanische Firma Teddy Tong nicht einverstanden, die denselben Namen für ihre Internetpräsenz nutzt.
Presseberichten zufolge sind sich Juristen unsicher, wie in diesem Fall entschieden wird. Ein allgemein gebräuchlicher Begriff lässt sich nämlich schwieriger schützen als ein einzigartiger Name. (cw)
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Juni 30th, 2007
In einem Fall von brutaler Tötung wurden in Crothersville, Indiana, zwei junge Männer angeklagt. Die Vorgehensweise erinnert an den Mord an Matthew Shepard in Wyoming 1998, der gefoltert und dann einfach seinem Schicksal überlassen wurde.
Coleman King, 18, und Garrett Gray, 19, prügelten Andrew Hall, 35, zu Tode, weil er King sexuell berührt hatte. King fühlte sich so bedroht, dass er und Gray Hall zu Tode schlug. Es war noch ein dritter Mann, Robert Hendricks, 21, im Bunde. King und Hendricks nahmen Hall nach einer Sauftour am 12. April 2007 mit in Graylsquo;s Haus. Sie tranken weiter (Bier und Whiskey) und waren schon ziemlich betrunken. Hall, eher klein und zart gebaut, griff King in den Schritt und verlangte, dass er ihm einen blasen sollte. Daraufhin explodierte King und begann, auf Hall einzuschlagen. Gray machte mit und schlieszlig;lich schlugen die beiden einen unterlegenen Mann - einer hielt ihn fest, der andere schlug zu. Als er stark blutete und zugeschwollene Augen hatte, schleiften sie ihn an den Füszlig;en die Stiegen hinunter zum Auto. Hendricks warf Hall auf die Ladefläche seines Pick-ups und die beiden schlugen weiter zu. Auf einem Feldweg warfen sie Hall einfach von der Ladefläche, schlugen noch einmal zu und lieszlig;en ihn dann zurück. Er lebte noch. King und Gray kamen später mit einer Flinte zurück, um ihm den Rest zu geben, aber er war nicht mehr da. Gray fand den leblosen Körper am nächsten Tag in einem Feld in der Nähe.
Mehrere Tage später kamen sie zum Toten zurück, wickelten ihn in eine Plane und versteckten ihn in der Garage von Graylsquo;s Haus. Am 19. April wurde er als vermisst gemeldet. Am 22. April gingen King und Gray selbst zur Polizei, nachdem ein Freund der Polizei einen Tipp gegeben hatte. Demnach soll die Gewaltorgie damit begonnen haben, dass Hall über Graylsquo;s tote Mutter eine abfällige Bemerkung gemacht haben soll. Der Freund konnte auch ein Handy-Foto vorweisen, das Gray und King mit dem bereits verprügelten Hall zeigt und das Hendricks ihm geschickt hat. Noch dazu hat Hendricks diesen Freund angerufen, während im Hintergrund Schreie zu hören waren. bdquo;Sie prügeln den Kerl zu Tode. Die beiden sind nicht mehr zu bremsen.ldquo;
King und Gray wurden wegen Totschlages angeklagt. Hendricks wegen Beihilfe dazu. Im Oktober wird verhandelt. Der Bruder von Hall meinte, dass es ein Verbrechen aus Hass gewesen sei, da die beiden angenommen hatten, dass er schwul war. War er aber nicht.
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Juni 30th, 2007
Die Polizei von Sussex hat eine Warnung ausgegeben, nachdem ein schwules Paar brutal attackiert und ausgeraubt wurde. Die Warnung gilt für die schwule Gemeinde in Brighton und Hove.
Die Bande hat es auf schwule Paare im Bereich des Preston Parks abgesehen. Sie attackiert die Männer aus einem fahrenden roten Volvo heraus. Sie wurden als afro-karibische Männer mit kurzem Haar beschrieben. Ein Paar wurde aus dem Auto heraus beschimpft, dann wurden sie verprügelt und bestohlen. Am nächsten Tag wurden sie wieder attackiert - von den selben Männern. Die Schläge waren so brutal, dass die ärzte immer noch den Grad der Verletzungen zu bestimmen versuchen.
Für die Polizei ist die Brutalität der Angriffe ungewöhnlich und sie hat die schwule Gemeinde ersucht, die Augen und die Ohren offen zu halten.
Insgesamt haben die körperlichen Angriffe auf Homosexuelle landesweit um 50 % zugenommen.
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Juni 30th, 2007
Der Abgeordnete in der Duma, Alexander Tschuew, hat Journalisten darüber informiert, dass er eine Anzeige gegen den schwulen Aktivisten Nicolaj Alexejev einbringen wird, da ihn dieser als homosexuell bezeichnet hatte.
Alexejev ist der Organisator der Moskauer Pride. Das Zwangsouting geschah in einer TV Talk-Show (bdquo;K Baryeruldquo;). Paradox ist dabei, dass der geoutete Tschuew ein erklärter Gegner der Schwulenrechte ist und auch immer für homophobe Sprüche zu haben ist. Alexejev meinte, dass die schwulen Affären von Tschuew in den 90er Jahren kein Geheimnis waren. Erst als er Abgeordneter wurde, machte man ein Geheimnis daraus. Er nannte ihn einen Feigling und einen Lügner.
Alexejev: bdquo;Ich kann vor jedem Gericht jederzeit den Beweis antreten, dass Tschuew schwul ist.ldquo; Es war das erste Mal, dass ein russischer Politiker geoutet wurde.
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Juni 30th, 2007
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