Juni 29th, 2007

Gewalt ist auf dem Vormarsch. Solange wir Schwulen isoliert im Ghetto lebten, fühlten sich die Heteros nicht von uns bedroht.
Von Jürgen Friedenberg/
Die Gewalt ist auf dem Vormarsch. Nicht nur in den von Bürgerkriegen und Terror erschütterten Staaten, sondern auch bei uns, ja überall: in der Schule, im Betrieb, auf der Straße. Brutale Gewaltdarstellungen beherrschen das Fernsehen und dringen übers Internet anscheinend unaufhaltsam selbst in Kinderzimmer ein. Immer mehr Jugendliche spielen das nach, was ihnen in harten Pornos so verlockend serviert wird, als sei dies alles ganz normal und gehöre zum modernen Leben einfach dazu. Der “Stern” beschwört in einer wissenschaftlich fundierten Reportage eine “sexuelle Verwahrlosung”, die “Zeit” stellt in einem nicht minder gründlichen Dossier über “Schwulsein heute” fest, dass die angebliche Toleranz gegenüber Schwulen und Lesben neuerdings in Hass und Gewalt gegen Homos umschlägt.
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Juni 29th, 2007
Mitglieder einer russisch-orthodoxen Gruppierung behaupten, dass sie die Moskwa gereinigt haben, da am Tag davor ein schwules Reiseschiff den Fluss bdquo;verschmutztldquo; hätte.
200 Männer der bdquo;Vereinigung der orthodoxen Bruderschaftldquo; pilgerten zum Fluss, während sie bdquo;wir sind Russen, Gott ist mit unsldquo; skandierten.
Sie führten Nationalfahnen und Bilder von Heiligen mit sich. Ihr Sprecher meinte, dass sie den Dreck aus dem Fluss exorzieren wollen, den Homosexuelle mit ihrer Anwesenheit auf dem Schiff hinterlassen hätten.
nbsp;
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Juni 29th, 2007
Eine kleine Demonstration vor den EU-Büros wurde vom Moskauer Bürgermeister genehmigt, aber dann doch durch die Polizei verhindert.
Ein Sprecher der Polizei sagte dazu, dass die Demonstranten eine nahe Baustelle gefährdet hätten.
Aktivist Alexej Davidow wollte dafür demonstrieren, dass der Moskauer Bürgermeister Lushkov (Bild) nicht durch Europa reisen darf. Lushkov, kein Freund der Schwulen, hat versprochen, dass er niemals erlauben wird, dass Homosexuelle durch die Stadt marschieren. Auszlig;erdem sind alle Schwulen sowieso vom Teufel besessen. Er wurde erst kürzlich für eine neuerliche Amtszeit bestätigt.
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Juni 29th, 2007
Die deutsche FDP-Bundestagsfraktion hat eine Postkarten-Aktion für die Gleichstellung eingetragener Lebenspartnerschaften mit der Ehe in Deutschland gestartet. Die direkt an die deutsche Bundeskanzlerin adressierten Karten mit dem Slogan bdquo;Gleiches Recht - Gibrsquo;s mir, Angela!ldquo; sollen bis August auf den Christopher Street Days in zahlreichen deutschen Städten verteilt werden, kündigte der schwule FDP-Abgeordnete Michael Kauch an.
Auf dem Postkarte heiszlig;t es: bdquo;Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, eingetragene Lebenspartner haben zwar die gleichen Pflichten, aber deutlich weniger Rechte als Ehepaare. (hellip;) Schwarz-Rot blockiert den Antrag der FDP, gleiche Rechte zu schaffen. Ich fordere Sie auf: Beenden Sie die Benachteiligung von Lesben und Schwulen.ldquo;
Die CDU/CSU müsse ihre bdquo;Blockade gegen eine faire Behandlungldquo; der Menschen aufgeben, die Verantwortung füreinander übernehmen und so auch den Sozialstaat entlasten, forderte Kauch: bdquo;Hier ist die Bundeskanzlerin persönlich gefordert.ldquo;
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Juni 29th, 2007
bdquo;Der 28. Juni ist seit heute nicht nur der internationale Fest-, Gedenk- und Demonstrationstag der Lesben, Schwulen, Bisexuellen und TransGender-Personen, sondern auch ein Fest- und Feiertag für die oberösterreichische Communityldquo;, freut sich die Landessprecherin der Grünen Andersrum, Gemeinderätin Edith Schmied, über die heutige Spatenstichfeier für das neue HOSI-Zentrum in Linz.
Vor genau 25 Jahren, am 28.Juni 1982 erfolgte der Startschuss zur Gründung der HOSI Linz, dem damit drittältesten lesBiSchwulen Verein in österreich.
bdquo;Wir sind überglücklich! Damit wird ein lange gehegter Traum endlich war!ldquo;, ist Vereinssprecher Gerhard Friedinger begeistert. Mittlerweile ist die HOSI Linz bereits soweit gewachsen, dass die bestehenden Räumlichkeiten in der Schubertstraszlig;e einfach zu klein geworden sind.
bdquo;Dieses Haus wird nicht nur zur Sichtbarkeit der Lesben und Schwulen in Linz beitragen, sondern ist vielmehr ein deutliches und weithin sichtbares Zeichen der Solidarität der Mehrheit der Gesellschaft mit einer, bis vor kurzem noch mit dem Strafrecht verfolgten und immer noch diskriminierten Minderheit. Es ist ein Signal, dass in Linz alle Menschen gleichberechtigt akzeptiert werden unabhängig ihrer sexuellen Orientierung oder anderer Differenzierungsmerkmale.ldquo;, so Schmied.nbsp;
Dieses europaweit einzigartige Projekt wird, so Schmied abschlieszlig;end, aus dem sozialen und kulturellen Weichbild der Stadt Linz schon bald nicht mehr wegzudenken sein.
Das Projekt umfasst im Erdgeschoss ein kleines Cafeacute; und einen Veranstaltungsraum; im ersten Stock sind die Büroräume, aber auch die Räumlichkeiten für die Beratungsstelle und die öffentlich zugängliche Mediathek des Vereins untergebracht. Die Wohnräume darüber will der Verein ganz besonders älteren Lesben und Schwulen anbieten, und auf eines ist die HOSI Linz ganz besonders stolz, nämlich dass das ganze Haus barrierefrei ausgestattet werden wird, sodass endlich auch körperbehinderte Personen die Angebote der HOSI Linz problemlos nutzen können.
bdquo;Unser neues Zentrum wird nicht nur die bewährte Beratungstätigkeit mit neuen Möglichkeiten, die wir heute noch nicht zur Verfügung haben, ausstatten, es wird auch endlich adäquate Arbeits- und Besprechungsmöglichkeiten bieten, die wir uns schon so lange wünschen. Auch unser angeschlossenes Tages-Cafe, so wünsche ich es mir zumindest, wird eine längst fehlende Ergänzung der Szene-Gastronomie und Treffpunkt für Lesben, Schwule aber auch Heterosexuelle aller Altersstufen werden. Und dieses Haus soll auch kultureller Motor in der Community, aber auch der Stadt werden, denn wenn wir dieses Haus eröffnen, wird Linz europäische Kulturhauptstadt sein , und dieses Haus wird es der ganzen lesbisch-schwulen Community ermöglichen, aktiv daran teilzunehmen und kulturelle und gesellschaftspolitische Impulse zu setzen., so HOSI-Vereinssprecher Gerhard Friedinger.
Justizministerin Maria Berger, die extra aus Wien zu diesem Ereignis angereist ist, skizzierte kurz in ihrer Rede die Bemühungen ihres Ressorts, auch die rechtlichen Diskriminierungen in österreich, insbesondere im PartnerInnenschaftsrecht ehebaldigst zu beseitigen, sodass die österreichische Rechtsordnung in diesem Bereich endlich den Standard anderer europäischer Länder wieder erreicht.
Foto: G. Niederleuthner/HOSI Linz
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Juni 29th, 2007
Die Deutsche AIDS-Stiftung hat am Mittwoch ihren Medienpreis 2005/2006 für herausragende Beiträge zum Thema HIV und AIDS verliehen.
Ein Preisgeld von jeweils 5.000 Euro erhielten Martin Stümper und Matthias Wurms für das Hörfunk-Feature bdquo;Aidsndash; der vergessene Schockldquo; (WDR5), Benjamin Prüfer für die Reportage bdquo;Bis der Tod sie mir nimmtldquo; (NEON-Magazin) sowie Corinna Gekeler und Dirk Hetzel für die von ihnen herausgegebene Publikation bdquo;blickpunkt aidsldquo;.
Die Laudatio hielt ARD-Programmdirektor Günter Struve in der Frankfurter Paulskirche. Die Stiftung ehrte ihre Preisträger im Rahmen der Eröffnung des 3. Deutsch-österreichischen AIDS-Kongresses.
Der Medienpreis der Deutschen AIDS-Stiftung ist bereits 20 Jahre alt. 1987 wurde der Preis, der in den Anfängen noch Journalistenpreis hieszlig;, erstmals vergeben. Seither hat die Stiftung mehr als 60 Medienschaffende für ihre herausragende Arbeit zum Thema HIV und AIDS gewürdigt. Entscheidend für die Jury: die Beiträge müssen sachkundig informieren, von Empathie geprägt sein und in besonderer Weise zu solidarischem Verhalten gegenüber Menschen mit HIV und AIDS motivieren.
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Juni 29th, 2007

News for Star News Hintergrundbilder Songtexte
LONDON () - “Harry Potter”-Star Emma Watson ist die beste weibliche Botschafterin Großbritanniens. Das ergab eine Umfrage des britischen “Top of the Pops”-Magazins. Die 17-Jährige verwies dabei ihre Kollegin Keira Knightley auf Platz zwei und die Sängerin Lily Allen auf die Drei. Charlotte Church sicherte sich in der Befragung die Vier, Katie Price die Fünf. Als schlechteste britische Botschafterinnen wurden Kate Moss und “Girls Aloud”-Sängerin Sarah Harding angesehen. Ein Redakteur des Magazins sagte dazu: “Eine gute Botschafterin braucht Intelligenz und Schönheit, nicht nur Säcke voll Geld.”Emma Watson ist demnächst in “Harry Potter und der Orden des Phoenix” wieder als Hermine Granger zu sehen. Der fünfte Teil der Zauberer-Saga kommt in Deutschland, Österreich und der Schweiz voraussichtlich am 12. Juli in die Kinos (Stand: 06.04.). ( berichtete)
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Juni 29th, 2007

News for Star News Hintergrundbilder Songtexte
LONDON () - Daniel Radcliffe ist sehr stolz auf die “Harry Potter”-Filme. Allerdings befürchtet er, dadurch auf einen Stereotyp festgelegt worden zu sein.
Wie die britische Zeitschrift “Daily Record” berichtet, hofft der 17-Jährige, dass er in Zukunft beweisen kann, dass mehr in ihm steckt als “Harry Potter”. Daniel wörtlich: “Ich möchte ‘Harry Potter’ nicht verleugnen. Ich will ‘Harry Potter’ niemals ganz hinter mir lassen. Ich bin sehr stolz darauf. Aber ich denke, irgendwann einmal werden mich die Leute als Schauspieler sehen und nicht nur als den Jungen, der ‘Harry Potter’ gespielt hat. Es wird ein langer Prozess dorthin sein, und ich glaube nicht, dass ich das durch einen, zwei oder sogar drei Jobs schaffe.”Zunächst werden wir Daniel Radcliffe aber noch mal als “Harry Potter” auf der Leinwand erleben. Der fünfte Teil der Zauberer-Saga kommt in Deutschland, Österreich und der Schweiz voraussichtlich am 12. Juli in die Kinos (Stand: 06.04.). ( berichtete) Read the rest of this entry »
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Juni 29th, 2007
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Juni 29th, 2007
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