Juli 7th, 2007

Hamburg – Mehr als elf Millionen Deutsche sahen ihn im Kino – jetzt soll “Der Schuh des Manitu” auch die Theater erobern. Das berichtet das Hamburger Magazin stern in seiner neuen Ausgabe. Bully Herbig, Produzent, Regisseur und Hauptdarsteller der Komödie um den schwulen Indianer Winnetouch, arbeitet zusammen mit dem Hamburger Musical-Konzern Stage Entertainment (“Der König der Löwen”, “Mamma Mia”) an einer Bühnenfassung. Frühestens 2008 soll Premiere sein, der Aufführungsort steht noch nicht fest. (ots)
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Juli 7th, 2007

New York – In drei Jahren könnte der Viagra-Killer auf den amerikanischen Markt kommen. PT-141 ist das erste medizinische Aphrodisiakum, das tatsächlich zu wirken scheint. Derzeit läuft die dritte Phase klinischer Studien mit der farb- und geruchlosen Substanz, die über die Nasenschleimhäute aufgenommen, direkt im Hirn zu wirken beginnt, und dort die Lustzentren stimuliert. Versuchspersonen, die das Mittel in einer früheren Phase bereits getestet hatten, berichten von einer gestärkten Libido innerhalb von 15 Minuten. Man fühle sich jünger, energetischer und geiler. Die in New Jersey ansässige Firma Palatin Technologies hofft mit dem Spray den Markt, den bislang Viagra besetzt, neu aufrollen zu können. Bis es soweit ist, müssen aber noch weitere Versuchsreihen am New Yorker Presbyterian Hospital durchgeführt werden. (cw)
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Juli 7th, 2007

Hamburg – Das “Wahre-Liebe-Spiel” soll deutsche Paare wieder auf Trab bringen. Lilo Wanders höchstselbst wirbt für das Brettspiel, in dem Paare bei intimen Fragen Rede und Antwort zu stehen und eine Menge lustvoller Aufgaben absolvieren. Im Wahre-Liebe-Spiel gibt es drei Schwierigkeitsgrade, die das Paar spielen kann – von zärtlich über intim bis feurig sind verschiedene Spielstufen möglich. Die Macher warnen: Die von Paarpsychologen und Sexualtherapeuten entwickelten Aufgaben- und Fragestellungen sorgen dafür, dass sich die Gefühle schnell abwechseln.
Dabei sollten für auch einige weitere Utensilien bereitgehalten werden, die nicht im Spiel enthalten sind: Dazu gehören ein Massageöl, ein Seidentuch und/oder eine Augenmaske, erotische Musik, etwas Obst und/oder Sahne, Honig und die gute alte Nutella. (pm)
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Juli 7th, 2007

Kuala Lumpur – Im “Homo-Beleidigungsprozess” ist der “geoutete” ehemalige stellvertretende Premierminister Anwar Ibrahim unterlegen. Er hatte Mahathir Mohamad, der von 1981 bis 2003 das Amt des Premierministers inne hatte, verklagt, weil ihn dieser als “schwul” bezeichnet hatte. Mohamad hatte seinen Stellvertreter 1999 nach einem heftigen Streit um die Wirtschaftspolitik gefeuert – angeblich weil sein Kontrahent korrupt gewesen sein und eine sexuelle Beziehung mit seinem Redenschreiber unterhalten haben soll. Ein Gericht verurteilte Anwar daraufhin in einem international umstrittenen Verfahren zu 15 Jahren Haft (sechs Jahre wegen Korruption und neun Jahre wegen Homosexualität). Anwar bestritt die Anschuldigungen stets. 2004 wurde ein Teil des Urteils vom obersten Gerichtshof aufgehoben (a href=http://www./news_detail.php?article_id=1594 class=”bodytoplinks”> berichtete/a>).
Jetzt hat das höchste Gericht Mahatirs Verleumdungsklage als “unhaltbar” abgewiesen. Anwar war nach Angaben seines Anwalt “sehr bestürzt” über die Entscheidung des Gerichts. “Die Wahrheit kann nur durch ein Gerichtsverfahren ans Licht kommen”, erklärte Sankara Nair.
Anwar kann wegen seiner Korruptionsverurteilung bis April 2008 kein politischen Amt antreten. Seine Partei wird daher von seiner Ehefrau Wan Azizah Wan Ismail geführt. (dk)
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Juli 7th, 2007

Los Angeles – Geschworene des städtischen Gerichts von Los Angeles haben einer schwarzen, lesbischen Feuerwehrfrau wegen Diskriminierung und Belästigung am Arbeitsplatz 6,2 Millionen US-Dollar (4,6 Millionen Euro) zugesprochen. Brenda Lee hatte ausgesagt, dass sie wegen ihrer sexuellen Ausrichtung und ihrer Rasse Übungen ohne die nötigen Sicherheitsvorkehrungen machen musste. Außerdem habe ihr ein Kollege Urin ins Mundwasser gemischt.
Die Stadt Los Angeles prüft derzeit, ob sie gegen das Urteil Berufung einlegen will.
Zuvor hatten bereits zwei Feuerwehrmänner, die Lee unterstützt hatten und dafür aus dem Dienst gemobbt wurden, Schadensersatzforderungen durchgesetzt. Lewis Bressler wurden im April 1,7 Millionen Dollar von einer Jury zugesprochen, sein Kollege Gary Mellinger einigte sich mit der Stadt auf die Zahlung von 350.000 Dollar. (dk)
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Juli 7th, 2007
Jazzer, Schriftsteller, Filmkritiker und Universitätsprofessor George Melly ist in London mit 80 Jahren gestorben. Er wurde von seinen Fans wegen seiner Unangepasstheit im musikalischen Stil geliebt – als auch wegen seines Lebensstiles.
Er war Filmkritiker für den Observer und schrieb selbst zwei Bücher. Nach dem Zweiten Weltkrieg trat er der Royal Navy bei – wegen der netten Uniformen. Obwohl er nie an Kampfhandlungen teilnahm, wurde er wegen Verbreitung anarchistischer Flugblätter gerügt. Seine Sexualität konnte man am besten mit flieszlig;end beschreiben. In seiner Jugend bis zu seinem 30. Geburtstag war er schwul, danach hatte er mehrheitlich heterosexuelle Beziehungen. Während der 50er Jahre, als er mit Mike Mulligan tourte, war niemand vor ihm sicher – ernbsp;nahm alles, was er bekam. Dennoch war er zwei Mal verheiratet und hat zwei Kinder. In seinen späteren Jahren musste er dem Alkohol fast gänzlich abschwören. Er entwickelte Lungenkrebs, den er nicht behandeln lieszlig;. Weiters lieszlig; sein Gehör stark nach, was auch seine Arbeit auf der Bühne bis zum Tod zu einer Herausforderung werden lieszlig;. Am Sonntag, den 10. Juni, trat er zum letzten Mal öffentlich in Londons bdquo;100 Clubldquo; bei einem Benefiz-Konzert für Demenzkranke auf.
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Juli 7th, 2007
Die Todesschwadronen des fundamentalistischen Muktada al-Sadr stellen nun auch Fallen in Chat-Rooms, um ihre Opfer aufzuspüren. Zwei schwule Irakis, die eine Entführung und Folter überleben konnten, habennbsp;das berichtet.
Die beiden Studenten fielen auf attraktive Schwule im Internet herein, trafen sich mit ihnen und wurden dann entführt und gefoltert. Schon im Auto begannen die Männer die beiden zu schlagen. Dann wurde von ihnen verlangt, die Namen und Telefonnummern von anderen Schwulen herauszugeben. Ihre Mobiltelefone wurden analysiert, sie mussten sich entkleiden und wurden weiter misshandelt. Dann verband man ihnen die Augen, fesselte sie und warf sie in den Kofferraum. Das Auto fuhr in eine verlassene Gegend. Die beiden Studenten mussten aussteigen und sich auf den Boden knien und beten. Sie erwarteten ihren Tod. Doch plötzlich stiegen ihre Peiniger wieder ins Auto und fuhren einfach davon. Ein Auto, das zufällig vorbeikam, blieb stehen und der Fahrer half ihnen.
Eine Sprecherin der lokalen (geheimen) LGBT-Organisation sagte, dass Entführungsopfer üblicherweise getötet werden. Die beiden hatten einfach nur Glück. Die Studenten mussten auf die harte Tour lernen, dass Schwulsein im Irak tödlich sein kann. Die Menschenrechtsgruppe OutRage hat sich dazu entschlossen, der irakischen schwulen Gemeinde bei der Beschaffung von dringend benötigten Geldern zu helfen. Geldanweisungen können an OutRage!, PO Box 17816, London SW14 8WT, England, UK mit dem Vermerk bdquo;For Iraqi LGBTldquo; gesendet werden.
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Juli 7th, 2007
Gaacute;bor Szetey ist der Staatssekretär für Personalfragen im Amt des ungarischen Ministerpräsidenten Ferenc Gyurcsany und hat sich diese Woche öffentlich geoutet. Damit ist der 39-Jährige das erste ungarische Regierungsmitglied, das sich seiner Homosexualität offen bekennt. Szetey, der seit sechs Jahren mit seinem Partner, dem Küchenchef eines Restaurants, zusammenlebt, bedauert, dass er mit dem Outing elf Jahre gewartet hat.
Vergangenen Donnerstag sagte Szetey vor dem Publikum im bdquo;Müveszldquo;-Kino: er glaube an Gott, an die Liebe, an Freiheit und Gleichheit, sei Ungar und Europäer, ökonom, Freund, Kamerad und homosexuell. Das Publikum dankte ihm mit Beifall. Gegenüber der Boulevardzeitung bdquo;Blikkldquo; gab der Politiker bekannt, dass er jetzt nach seinem Outing mit Angriffen konfrontiert sein wird. Er sagte weiter, dass der sozialistische Premier Ferenc Gyurcsany von der Homosexualität seines Staatssekretärs gewusst hat und der Schritt des Outings mit ihm abgesprochen war.
Heute Samstag findet in Budapest der CSD statt, das allerdings unter dem Schatten der rechtsextremen Organisation bdquo;Jobbikldquo; (bdquo;Für ein besseres Ungarnldquo;). Mitglieder von bdquo;Jobbikldquo; haben gegen die Veranstaltung protestiert und angekündigt, mit Kameras und Fotoapparaten die TeilnehmerInnen dieser bdquo;das öffentliche Schamgefühl verletzendenldquo; Demonstration zu erwarten.
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Juli 7th, 2007
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Juli 7th, 2007

News for Star News Hintergrundbilder Songtexte
MESEBERG () – Angela Merkel ist nicht mehr nur Bundeskanzlerin, sie wurde jetzt auch zur Ehrenvorsitzenden des Angelvereins Meseberg ernannt. Und das, obwohl Merkel einräumen musste, keine leidenschaftliche Anglerin zu sein. Laut der “Bunten” erklärte der Vorsitzende des Vereins, Axel Zachei, er lade Angela Merkel hiermit zu einer Tour ein und betonte, sie werde es in den Gewässern im brandenburgischen Meseberg nur mit “Friedfischen” zu tun haben. Wörtlich meinte er: “Mit den Raubfischen werden sie, Frau Merkel, ja in der internationalen Politik fertig.”
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