Bill Gates steigt bei Homo-Verlag ein
Juli 7th, 2007
New York - Microsoft-Übervater Bill Gates ist bei der konkursbedrohten US-Firma PlanetOut eingestiegen. Die Aktiengesellschaft publiziert unter anderem das angesehene schwul-lesbische Nachrichtenmagazin “The Advocate” und das Lifestyle-Heft “Out”, außerdem betreibt sie das Internetportal gay.com. Die Investmentfirma Cascade Investments LLC; die Gates’ Vermögen verwaltet, hat insgesamt 56 Prozent von PlanetOut gekauft, davon gehört ein Großteil Gates. Insgesamt erhielt die Homo-Firma damit eine Finanzspritze von über 26 Millionen Dollar. PlanetOut hatte zuvor angekündigt, sich von dem pornografischen Teil seines Geschäftes trennen zu wollen. Das 1995 gegründete Unternehmen vertreibt unter anderem die “adult-themed” Magazine “Men”, “Unzipped” und “Freshmen”. Die im Nasdaq-Index aufgeführte PlanetOut-Aktie war zuletzt unter erheblichen Druck geraten. Auf Jahressicht hat sie 60 Prozent ihres Wertes verloren. (dk)
Karin Wolff: Coming-out ohne Tamtam
Juli 7th, 2007
Das Coming-out der CDU-Ministerin wird mit Wohlwollen aufgenommen – Kritik gibt es nur hinter vorgehaltener Hand.
Von Dennis Klein/
Wohl nicht ohne Hintergedanken nahm Hessens Kultusministerin Karin Wolff ihre Freundin zum Sommerfest der “Bild”-Zeitung mit. Sie wollte, dass die sechsmonatige Beziehung mit ihrer Lebensgefährtin publik wird. Und das auflagenstärkste Blatt der Republik bedankte sich mit einer wohlwollenden Titelgeschichte: “Ich liebe eine Frau”, schrieb das Springer-Organ für seine Verhältnisse recht zurückhaltend in großen Lettern und lobt den Mut der 48-Jährigen.
Was bei anderen Parteien wohl nur ein müdes Gähnen auslösen würde, ist für die Union nach wie vor heikel. So musste der (heterosexuelle) Sozialminister des benachbarten Baden-Württemberg erst im vergangenen Jahr gehen, weil die bloße Unterstützung des Stuttgarter CSD vielen Konservativen zu weit ging. Und Homo-Gerüchte dienen dort auch der Denunziation: Als sich die (ledige) Annette Schavan nach der Abdankung Erwin Teufels als Ministerpräsidentin empfahl, machten plötzlich Geschichten die Runde, die damalige baden-württembergische Kultusministerin sei lesbisch. Zwar ist die hessische CDU nicht ganz so traditionell eingestellt wie die Parteifreunde im Süden – aber auch hier gibt es Abgeordnete wie den Hans-Jürgen Irmer, der Schwulen schon mal rät, sich mit Hilfe einer Behandlung umpolen zu lassen. Und auch der inzwischen in Ungnade gefallen Fuldaer CDU-Politiker Martin Hohmann hat im Bundestag jahrelang gegen Schwule und Lesben gehetzt, ohne dass die Partei ihn zur Rede stellte. Er stolperte schließlich über judenfeindliche Äußerungen.
Rot-Grünes Hick Hack! Tolar und Schreuder führen briefliche Diskussion
Juli 7th, 2007
Offener Brief der SoHo vom 2. Juli 2007:
Lieber Marco!
Mit groszlig;er Aufmerksamkeit haben wir die Beiträge in rainbow und gayboy gelesen.
Selbstverständlich ist uns bewusst, dass die Grünen vor der Regenbogenparade punkten und auch die Aufmerksamkeit auf sich lenken wollten. Die schlimme Wiener SPö gehört vor der Regenbogenparade schon an den Pranger gestellt.
Die armen LeserInnen können leider nicht nachrecherchieren, was bei der von dir zitierten Gemeinderatssitzung wirklich abgelaufen ist, daher fällt es leicht, Situationen und Abläufe ein wenig bdquo;andersrumldquo; darzustellen. Kontrollieren kann es das breite Leserpublikum ja in diesem Augenblick nicht und für eine negative Agitation und Medienpräsenz ist dieses Thema offensichtlich gut genug.
Bleiben wir jedoch bei den Fakten und Tatsachen:
1. Euer Antrag bezüglich einer Kampagne der Stadt Wien gegen Homophobie im Fuszlig;ball wurde mehrheitlich abgelehnt, Drahtzieher war hier natürlich die SPö.
Tatsache ist, dass die SPö angeboten hat, den Antrag mitzutragen, diesen jedoch an den dafür zuständigen Ausschuss zur Beratung zuzuweisen, um eben vorab die richtige Vorgansweise einer Kampagne auszudiskutieren und eventuell dafür eine breite Mehrheit zu erhalten. Mit dieser vernünftigen und das Thema ernst nehmenden Vorgansweise war jedoch wieder Deine Fraktion nicht einverstanden.
Unserer Meinung nach wäre es vielleicht besser gewesen, vorab einen gemeinsamen Initiativantrag (z.B. Kampagne gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Homophobie im Fuszlig;ball) einzubringen. Auszlig;erdem muss diese Kampagne nicht unbedingt die Stadt Wien alleine tragen, wenn es dafür andere Möglichkeiten gibt (Bsp. Kampagne des englischen Fuszlig;ballbundes). Das andere Beispiel der Berliner Kampagne würde vielleicht die Möglichkeit einer überparteilichen Initiative bieten. All das, lieber Marco, sollte, wenn man es wirklich ernst meint, professionell im Vorfeld abgeklärt und vorbereitet werden.
2. bdquo;hellip;..weiterer Umfaller der SPöhellip;., hellip;. und macht nicht einmal mehr dasldquo;.
Als in der Politik tätiger Mensch ist Dir der aktuelle Stand, die Problematik und die Vorgansweise zum bevorstehenden Familienrechtspaket bekannt. Dir ist sicher auch bekannt, dass es keine linke Mehrheit gibt und der rechte Koalitionspartner erst überzeugt werden muss. Es dürfte vielleicht Deiner Aufmerksamkeit entgangen sein, dass es am 2. Mail d.J. zum ersten Mal einen Ministerratsvortrag zu dieser Thematik gab. Nunmehr sind Justiz- und Familienressort von der Bundesregierung erstmals offiziell beauftragt, einen entsprechenden Gesetzesentwurf zur Beschlussfassung vorzubereiten.
Alle dafür maszlig;geblichen Kräfte sind guter Dinge und arbeiten unter Hochdruck an einem Gesetzesentwurf.
Die von euch eingebrachte Aufforderung des Wiener Landtages an die Bundesregierung, für eine Eingetragene Partnerschaft einzutreten, gibt es bereits seit 2005 und wurde am 28.06.05 von der SPö Fraktion eingebracht und beschlossen (siehe 57. Sitzung des Wiener Gemeinderates vom 28.06.05, Seite
51 und siehe auch Aussendung RK vom 29.06.05, Whesely: Gemeinderat fordert Eingetragene Partnerschaft).
Wir vermuten daher, dass Dir der noch immer gültige Antrag des Gemeinderates entfallen ist bzw. nicht bekannt war. Solltest Du den Antrag aber gekannt haben, müssen wir deine Ausführungen entweder als bewusste Verdrehung der Tatsachen oder als reinen Populismus betrachten.
Die beiden Anträge ndash; betreute Wohngemeinschaften für lesbische, schwule und transisdente Jugendliche, sowie eine Bedarfserhebung über die Wünsche von lesbisch und schwulen SeniorInnen ndash; wurden ja gemeinsam angenommen und an den zuständigen Gemeinderatsausschuss zugewiesen.
Vielleicht solltest Du lieber Marco - wie in der Vergangenheit auch ndash; vorab den Kontakt zu uns suchen.
Abschlieszlig;end hoffen wir, Dir zumindest rudimentär die Dinge aus unserer Sichtweise dargestellt zu haben und die Abläufe, den Tatsachen entsprechend, richtiggestellt zu haben. Für weitere Auskünfte stehen wir Dir ndash; wie auch bisher immer ndash; jederzeit gerne zur Verfügung.
Abschlieszlig;end möchten wir aber schon mit ein wenig Wehmut feststellen, dass Du es offensichtlich notwendig hast, mit unvollständigen und verdrehten, schlichtweg (auch) falschen Berichten offenbar verloren geglaubtes Terrain zurückholen zu müssen. Deine Partei und unsere Partei haben ihre Standpunkte längst klar gelegt: Es geht um unsere Gleichstellung. Bei uns hat sich da nichts geändert. Ich nehme an, bei den Grünen auch nicht.
Liebe Grüszlig;e
Günter Tolar Peter Traschkowitsch
Vorsitzender Stv. Landesvorsitzender Wien
SoHo Bund und Wien
In seiner Antwort an die SoHo zeigt sich Grün-Gemeinderat Marco Schreuder über die Vorwürfe überrascht, denn, so Schreuder im Brief: bdquo;Ich bin überrascht, dass Ihr mir etwas zum Vorwurf macht, das mir laut Wiener Stadtverfassung und Geschäftsordnung des Wiener Gemeinderats zusteht, also eine wesentliche Errungenschaft der Demokratie ist.ldquo; Er habe die Anträge, bei denen seitens der SPö Zustimmung signalisiert wurde, auf Zuweisung geändert, jedoch wurde ihm beim Antrag auf eine Kampagne gegen Homophobie im Fuszlig;ball bdquo;seitens einer SP-Gemeinderätin kommuniziertldquo;, es sei bdquo;eh zu spätldquo;, denn: bdquo;Das geht sich bis zur Euro 2008 nicht mehr aus.ldquo; Daher forderte er eine sofortige Abstimmung, die im übrigen von der öVP unterstützt wurde.
über die Anträge an die Bundesregierung, man möge die Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare öffnen, sowie einen Zivilpakt (oder Eingetragene PartnerInnenschaft) für gleich- und verschiedengeschlechtliche Paare einrichten, betont Schreuder: bdquo;Dass die SPö weder dieses Wahlversprechen noch andere, deren Auflistung ich mir jetzt erspare, durchsetzen konnte, sondern die von Schwarz-Blau/Orange begonnene Politik nahtlos fortsetzt: Auch dafür könnt Ihr weder die Grünen, noch mich persönlich verantwortlich machen! Sollte es tatsächlich in den nächsten Wochen und Monaten zu einer Einigung mit der öVP kommen, werde ich das Ergebnis sicher genau studieren und bei einer echten Gleichstellung jubeln. Dass aber der Wiener Gemeinderat den Druck mit ausüben könnte, davon bin ich überzeugt.ldquo;
Schlussendlich bittet Schreuder die SoHo möge ihre Kraft bdquo;dafür einzusetzen, damit für uns alle am Ende eine echte Gleichstellung ermöglicht wird. Dass die SoHo derzeit eine schwierige Arbeit zu erledigen hat, kann ich nachvollziehen, denn der Frust, dass im Koalitionsvertrag keine Gleichstellung festgeschrieben wurde, ist sicher nicht nur innerhalb der Sozialdemokratie groszlig;. Wir bekommen nun mal Eurofighter statt Standesamt! Deshalb sind es auch nicht die Grünen, die zuletzt Terrain verloren haben. Euren Frust auf mich loszulassen halte ich aber für unredlich.ldquo;
Ist Deutschen ein Durchbruch bei HIV gelungen?
Juli 7th, 2007
In einer bemerkenswerten Entdeckung bei der Jagd auf eine Heilung von HIV-Infizierten haben deutsche Wissenschafter möglicherweise einen entscheidenden Durchbruch geschafft.
Laut dem Magazin bdquo;Scienceldquo; haben sie ein Enzym finden können, dass HIViren angreift und aus der infizierten Zelle schneidet. Obwohl es noch lange nicht bereit zum Einsatz ist, soll TRE doch groszlig;e Hoffnung geben. Was hier mit einem künstlich geschaffenen Enzym gelungen ist, das könnte bald bei AIDS Patienten gelingen. Bisher unterdrücken Medikamentencocktails den Virus bis zur Unkenntlichkeit, HIV aber ganz zu eliminieren, ist bisher noch nicht gelungen. Eine groszlig;e Hürde ist noch, ein geeignetes Transportmittel für das Enzym TRE zu finden. Doch die Wissenschafter des Max-Planck-Instituts in Dresden sind zuversichtlich.
Immer mehr offen Schwule in Großbritanniens Parlament
Juli 7th, 2007
David Cameron hat Nick Herbert (Arundel and South Downs) in sein Schattenkabinett berufen.
Nick Herbert (Bild) ist offen schwul, lebt mit seinem Partner offiziell zusammen und ist seit 2005 auf dem aufsteigenden Weg. Er war der erste Tory, der offen mit seiner Sexualität umgegangen ist.
Alan Duncan ist ein weiterer offen schwul lebender Parlamentarier der Torys, ebenso wie Francis Maude.
Amis uneins über Ehe und Adoption: Homo-Ehe nach wie vor umstritten
Juli 7th, 2007
Amerikaner sehen einer neuen Umfrage zufolge Kinder nicht mehr als das Fundament einer erfolgreichen Ehe an. Der Nachwuchs ist nur noch für 41 Prozent der US-Bürger bdquo;sehr wichtigldquo;, das sind 24 Prozent weniger als 1990, so das Ergebnis einer Studie des Pew Research Center. Von neun Themen landeten Kinder damit auf Platz acht. Vor allem Schwarze (49 Prozent) und Latinos (69 Prozent) betrachteten den Nachwuchs als bdquo;sehr wichtigldquo;.
Angeführt wurde die Hitliste der erfolgreichen Ehe von bdquo;Treueldquo;, einem bdquo;glücklichen Sexuallebenldquo; und dem bdquo;Teilen von Hausarbeitldquo;, das mit plus 17 Prozent den gröszlig;ten Sprung nach oben machte.
Die Zustimmung zur Homo-Ehe ist im Vergleich zu Umfragen im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen, liegt aber noch weit über den Werten der 90er Jahre. So befürworten 45 Prozent die Einführung von Eingetragenen Partnerschaften (dagegen: 46 Prozent). 32 Prozent sprechen sich für die öffnung der Ehe aus (dagegen: 57 Prozent). Bei einer vor einem Monat veröffentlichten Gallup-Umfrage, bei denen Bürger im gleichen Zeitraum befragt wurden, war die Zustimmung zur Ehe noch beträchtlich höher.
Die Toleranz von gleichgeschlechtlichen Eltern hat unter Frauen aller Altersgruppen in den vergangenen zehn Jahren stark zugenommen. So finden nur noch 42 Prozent, dass schwule und lesbische Eltern bdquo;schlecht für die Gesellschaftldquo; sind ndash; 1997 waren es noch 56 Prozent. Die Toleranz nimmt ab, je mehr die Frauen im christlichen Glauben verankert sind.
Pew interviewte im Februar und März insgesamt 2.020 Amerikaner. Der statistische Fehlerspielraum liegt zwischen drei Prozent bei der gesamten Stichprobe und bis zu sieben Prozent bei Untergruppen.
In einer von der Opinion Research Corporation für CNN ausgeführten Umfrage sprach sich eine Mehrheit der Amerikaner für die Adoption durch schwul-lesbische Paare aus. 57 Prozent befürworteten ein volles Adoptionsrecht, 40 Prozent lehnten es ab. Die Zustimmung zur Adoption ist schon seit Jahren bei Amerikanern weit höher ausgeprägt als die Zustimmung zur Homo-Ehe ndash; damit unterscheiden sich die US-Bürger von den Europäern, die weniger Probleme mit der Ehe haben, dafür aber dem Adoptionsrecht kritischer gegenüber stehen.
Eine Mehrheit von 56 Prozent gab laut CNN ferner an, dass sexuelle Ausrichtung ihrer Meinung nach nicht willentlich verändert werden kann. über die Gründe von Homosexualität herrscht noch Unklarheit: 42 Prozent glauben, dass die Umwelt oder die Erziehung verantwortlich sind, 39 Prozent erklären dagegen, Schwule und Lesben würden so geboren. Zehn Prozent halten beide Faktoren für ausschlaggebend, drei Prozent keinen der beiden.
Der Fehlerspielraum liegt bei den Fragen der Opinion Research Corporation zwischen drei und 4,5 Prozent.
Aids Hilfe Wien unterstützt die Parade in Zagreb
Juli 7th, 2007
Nach der Parade ist vor der Parade: Vergangene Woche war die Aids Hilfe Wien auf der Vienna Pride vertreten, am kommenden Samstag wird Frank M. Amort für die Aids Hilfe Wien und das Europaprojekt bdquo;Bordernetldquo; am CSD in Zagreb teilnehmen.
Die Aids Hilfe Wien kooperiert im Rahmen des EU-Projektes Bordernet insbesondere mit AIDS-Organisationen in Slowenien, Bosnien, der Slowakei, Tschechien und eben auch Kroatien im Bereich der schwulen Prävention. Im März bildete ein Fortbildungsseminar in Graz den Auftakt für diese Zusammenarbeit, die hoffentlich 2009 in einer gemeinsamen Präventionskampagne für schwule Männer münden wird.
Oft gibt es seitens der VeranstalterInnen ängste, das Thema HIV zu offensiv bei Pride-Veranstaltungen in den Vordergrund zu stellen. Frank Amort: bdquo;HIV ist eine Lebenswirklichkeit der schwulen Community: Etwa 10% der MSM infizieren sich im Lebensverlauf mit HIV. Daher geht es gar nicht anders, als das Thema HIV auf jedem CSD sichtbar zu machen! Es nicht zu tun, wäre eine Stigmatisierung von HIV-Positiven in der eigenen Lebenswelt.ldquo;nbsp; Da das Programm rund um die Parade in Zagreb abwechslungsreich ist hofft er, bdquo;dass sich noch viele Schwule und Lesben aus österreich kurzfristig für eine Reise nach Zagreb entscheiden.ldquo;
Kentucky reduziert die Zusagen an Homosexuelle
Juli 7th, 2007
Der Gouverneur von Kentucky, Ernie Fletcher, hat eine Sondersitzung in Frankfort einberufen, um in einem neuen Anlauf die zugestandenen Rechte an homosexuelle Partnerschaften wieder abzuschaffen.
Es geht speziell um Sozialprogramme der Universitäten und Colleges, die zum Beispiel auch Versicherungen für Partner und Familienangehörige anbieten. Die University of Louisville und die University of Kentucky waren eine der ersten in den USA, die solche Regelungen getroffen haben.
Senator Ernesto Scorsone, der einzige offen schwule Senator in Kentucky, hat den Gouverneur des Populismus bezichtigt. Er verletze Menschen und versuche billige Wählerstimmen zu gewinnen.
Gemeinsam kommen: Heißes Video der EU auf YouTube erregt die Gemüter
Juli 7th, 2007
Die Europäische Kommission verbreitet über bdquo;YouTubeldquo; Informationen über Klimawandel und Menschenrechte. Aber das meist gesehene Video ist eines über den europäischen Film. Der 44 Sekunden Clip hat als Botschaft bdquo;Let’s come togetherldquo; und bezieht sich in seiner ganzen Zweideutigkeit auf das Zusammenfinden in Europa und das gemeinsame Kommen, das im europäischen Film gezeigt wird.
In Sexszenen zwischen Männern und Frauen, Frauen und Frauen, Männern und Männern, Dicken und Schlanken, Jungen und Alten soll die Welle der Gefühle, die auch ein europäischer Film erzeugen kann, explizit dargestellt (und vertont) werden.
Insgesamt ist der Clip harmlos, weil eigentlich nichts zu sehen ist. Ein schneller Schnitt lässt im Kopf des Betrachters wesentlich mehr ablaufen, als gezeigt wird. Um die gleichgeschlechtlichen Szenen zu entdecken, muss man schon sehr schnell auf bdquo;Pauseldquo; drücken. Der Clip heiszlig;t bdquo;Film Lovers Will Love This!ldquo; und hat natürlich einige Gralshüter der Moral auf den Plan gerufen. Sie bezeichneten den Clip als billig, anrüchig und ordinär.
Und Polens bdquo;Schätzchenldquo; Maciej Giertych hat gleich mit bdquo;amoralischer Verbreitung von verwerflichen Lebensstilenldquo;-Rufen reagiert. Dabei sind die Szenen im Clip europäischen Filmen entnommen und stammen nicht aus Pornos. Zu sehen ist der heiszlig;e Streifen in Kinos und auf der offiziellen EU-Internetseite.
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