Archive for August, 2007
Durex ließ Gay-Topmodel wählen

Berlin – Mehr als 220 Kandidaten wollten das erste Gay-Topmodel des Kondomherstellers Durex werden. Einziger Gewinner mit knapper Mehrheit ist jedoch der 20-jährige Fitness-Kaufmann Jeremy aus Berlin.
Jeremy, deren sexuelle Orientierung sein “süßes Geheimnis” bleibt, ist damit das zukünftige Gesicht einer Werbekampagne von Durex. Zudem ist er bereits auf der Septemberausgabe des Szenemagazins “blu” (ehemals “Sergej”) zu bewundern.
Gekürt wurde Jeremy von über 2.000 registrierten Usern, die bis zum 15. Augustauf der Kampagnen-Webseite für ihren persönlichen Favoriten stimmen durften, sowie einer fünfköpfigen Fachjury, bestehend aus Gerald Schreiber (Durex Marketing Manager), Karsten Morkun (TV-Moderator), Olaf Alp (Herausgeber “blu”), Karsten Pavel (Contest Manager, wattskonzept) und Starfotograf Raymond Angeles. Dabei wurden Sexappeal, Ausstrahlung und die Einstellung zu Safer Sex jedes Kandidaten bewertet. (pm)
Bald 18: Tom und Bill Kaulitz

Berlin – Die Zwillingsbrüder von Tokio Hotel freuen sich schon tierisch: Anfang September werden sie endlich volljährig. Was sie alles vorhaben, wenn sie 18 sind, dass beichteten sie dem Jugendmagazin “Bravo”. Auf jeden Fall wird es eine Party geben, wie der androgyne Bill ausplaudert: “Wir haben eine Bar gemietet – einen Raum nur für uns. Die Party wird unter dem Motto ,Casino Night’ stehen. Weil man mit 18 ja auch endlich ins Casino gehen darf. Das finden wir geil. Alle sollen sich schick anziehen – mit Anzug und so. Es soll eher ein lockeres Essen werden. Die Leute sollen nicht steif mit Messer und Gabel da rumsitzen, sondern sich immer wieder was Frisches nehmen.”
Und außerdem verrät Bill: “Ich werde richtig was trinken. Und ich bin so froh, dass ich es auch endlich offen sagen darf.” Der eindeutig heterosexuelle Tom würde gerne auch etwas mehr über die Stränge schlagen: “In einen Strip-Club zu gehen, fänd’ ich echt geil – in einen Laden auf der Reeperbahn, der Rotlichtmeile in Hamburg. Aber Puff wäre nix für mich. Ich zahl doch nicht für Sex, wenn ich ihn umsonst bekommen kann – und das schon, seit ich zwölf bin!” (cw)
Linke: Alle Lebensweisen gleichstellen

Berlin – Die Linkspartei fordert im Streit um das Erbschaftssteuerrecht, alle Lebensweisen gleichzustellen. “Alle Erbinnen und Erben sollen einen einheitlichen Freibetrag unabhängig vom Verwandtschaftsgrad zum Erblasser erhalten”, erklärte Barbara Höll, steuerpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag. Nur so lasse sich eine gerechte Erbschaftsbesteuerung erreichen. Die SPD habe nun die Chance, ihren “im Sommer mehrfach bekundeten Willen, sich für eine Gleichstellung von Lebenspartnerschaften einzusetzen, endlich zu realisieren”, fuhr Höll fort.
Zuvor hatte ein Entwurf der Unionsfraktion vorgesehen, die Benachteiligung von Eingetragenen Lebenspartnern gegenüber Eheleuten noch zu verschärfen (a href= http://www./news_detail.php?article_id=7445 class=”bodytoplinks”> berichtete/a>). Demnach wollten CDU und CSU den bisherigen Freibetrag für Lebenspartner in Höhe von 5.200 Euro komplett streichen, dafür aber den Freibetrag von Heterosexuellen von bislang 307.000 Euro fast verdoppeln.
CDU-Politiker: Erbschaftssteuer komplett abschaffen
Heute berät eine Expertengruppe des Bundes und der Länder über die geplante Reform der Erbschaftsbesteuerung. Unionspolitiker fordern derweil, wie in Schweden oder Italien die Erbschaftssteuer komplett abzuschaffen. Hintergrund ist auch die Entscheidung der ÖVP/SPÖ-Regierung in Österreich, 2009 keine Erbschaftssteuer mehr in der Alpenrepublik mehr zu erheben. So unterstützte auch Otto Bernhard, finanzpolitischer Sprecher der Unionsfraktion, einen entsprechenden Vorschlag der CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung. Mit der SPD sei das allerdings nicht durchsetzbar, erklärte Bernhard in der “Bild”-Zeitung.
















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