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Archive for August, 2009

Autor Harris gestorben

E Lynn Harris, 54, starb an einem Herzinfarkt am 22. Juli 20009 in Los Angeles. Sein Hauptthema waren schwule, schwarzafrikanische Beziehungen. Er brach auf einer Geschäftsreise zusammen und starb kurz darauf im Spital. Sein erstes Buch erschien 1991 – Invisible Life. Es folgten zehn New York Times Bestseller. Sein letztes Buch sollte Basketball Jones werden, das im Jänner erschienen ist. Er war der erste männliche und schwarze Cheerleader der University of Arkansas. (c) gayvogue.com

Solidaritätskundgebung undTel Aviv Memorialund in Wien

Solidaritätskundgebung undTel Aviv Memorialund in Wien Anlässlich der grausamen Bluttat in Tel Aviv am vergangenen Wochenende rufen die Grünen andersrum und das Rechtskomitee Lambda diesen Mittwoch zu der Solidaritätskundgebung raquo;Tel Aviv Memorial« auf. Auf der raquo;Tel Aviv Beach« am Donaukanal treffen sich u.a. Guy Feldman, der stv. Botschafter Israels in österreich, Marco Schreuder (Die Grünen) und Dominik Mungenast (SoHo). Homophobie und Hassverbrechen finden überall in der Welt statt. Am 2 August erreichte uns die schreckliche Nachricht über ein Hassverbrechen in Tel Aviv. Ein Mann erschoss einen jungen Mann und eine junge Frau in einem Lesben- und Schwulenzentrum. Elf Menschen wurden verletzt. Anschlieszlig;end wollte er auch in eine Schwulenbar eindringen um Menschen zu töten. Wir erklären uns solidarisch mit den Opfern, ihren Angehörigen und Freund_innen und wollen ein deutliches Zeichen gegen homophoben Hass und Gewalt setzen, egal wo auf dieser Welt. Während wir der Toten in Tel Aviv gedenken, wollen wir jene nicht vergessen, die tagtäglich Opfer homophober Gewalt und Verfolgung weltweit werden. Nach wie vor steht in vielen Staaten dieser Welt ndash; vom Iran bis Mauretanien ndash; auf Homosexualität die Todesstrafe. Wir wollen heute insbesondere auch für sie Kerzen zünden, und unsere Solidarität mit all jenen zeigen, die Opfer dieser staatlich sanktionierten Verbrechen sind. Wir rufen alle EntscheidungsträgerInnen weltweit dazu auf, für eine Welt einzutreten, in der Verbrechen und Hass gegen Schwule und Lesben keinen Platz haben. Tel Aviv Memorial Mittwoch, 5. August 2009, 19:00 Uhr Mit: Guy Feldman, stv. Botschafter Israels in österreich Marco Schreuder, Landtagsabgeordneter und Sprecher der Grünen Andersrum Wien Simone Dinah Hartmann, freie Autorin und Aktivistin Dominik Mumgenast, SoHo (Sozialdemokratie amp; Homosexualität) Dr. Michaela Tulipan, Rechtskomitee Lambda Maria Vassilakou, stv. Bundessprecherin der Grünen Mag. Raimund Fastenbauer, Generalsekretär der Israelitischen Kultusgemeinde Wien Gruszlig;wort: Ron Huldai, Bürgermeister von Tel Aviv, Yaniv Weizman, Tel Aviver Stadtrat und Leiter der israelischen LGBT Jugendorganisation DJ-Line: Shane (Sündikat) Tel Aviv Beach, Donaukanal, 1020 Wien Direkt an U2/U4 Station Schottenring, Ausgang Herminengasse Web: www.telavivbeach.at (c) gayvogue.com

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Schwul lesbische Wahlprüfsteine in Deutschland

Schwul lesbische Wahlprüfsteine in Deutschland Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland hat die Ergebnisse seiner Wahlprüfsteine vorgestellt. Insgesamt zehn Fragen zu lesbisch-schwulen Themen hatte der Verband den wichtigsten Parteien gestellt, darunter welche zur Gleichstellung von Lebenspartnerschaften und Regenbogenfamilien, zu Antidiskriminierungsregelungen, Trans- und Intersexuellen sowie, das eigene Gebiet leicht überschreitend, zur Integration von Migranten. Bei den Antworten fallen die Unionsparteien wie üblich durch themenübergreifendes Blocken auf, die FDP durch das weitere Ablehnen von Anti-Diskriminierungsmaszlig;nahmen. Die beiden groszlig;en Parteien und die FDP wollen Opfer des Paragrafen 175 nicht rehabilitieren und entschädigen. Mit den anderen Parteien kann der Verband gemäszlig; seinen Forderungen zufrieden sein. Der LSVD stellt auch fest, dass es eine parlamentarische Mehrheit für das gemeinsame Adoptionsrecht, für eine Beendigung der Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Familien und für die volle rechtliche Gleichstellung von eingetragenen Lebenspartnerschaften mit der Ehe gibt. Doch offensichtlich ist der Wille des Parlaments nicht in jeder Koalition durchsetzbar, so der Verband. Der Lesben- und Schwulenverband empfiehlt, nur die Parteien zu wählen, die sich glaubhaft und überzeugend für die volle rechtliche Gleichstellung von Lesben und Schwulen in Recht und Gesellschaft einsetzen. Die Wahl zum 17. Deutschen Bundestag findet am 27. September 2009 statt. Die Antworten im Einzelnen: Ehe und Familie CDU und CSU respektieren die Entscheidungen von Menschen, in vielfältigen Formen des Zusammenlebens ihren Lebensentwurf zu verwirklichen, antworten die Unionsparteien gemeinsam, sie lehnen aber eine vollständige rechtliche Gleichstellung solcher Lebensgemeinschaften mit der Ehe ab, da dies mit der Verfassung nicht vereinbar wäre (obwohl das Bundesverfassungsgericht das Gegenteil geurteilt hatte). Zynismus kann sich die Antwort auch nicht verkneifen: Diese Privilegierung der Ehe gegenüber der Lebenspartnerschaft ist ohnehin nur in wenigen Punkten gegeben, so z.B. im Einkommenssteuerrecht. Auch im Adoptionsrecht könne es keine Gleichstellung geben. Die SPD will Lebenspartnerschaft und Ehe gleichstellen, die FDP verlangt gleiche Rechte für gleiche Pflichten, die Linkspartei und die Grünen wollen im besten Fall gleich die Ehe für schwule und lesbische Paare öffnen. Die SPD sagt, bei Familien stünde nicht der Personenstand, sondern das Kindeswohl im Vordergrund. FDP, Linke und Grüne fordern ein gemeinsames Adoptionsrecht für Lebenspartner und Reproduktionsmedizin unabhängig vom Familienstand. Die Parteien zu Antidiskriminierung und sect; 175 Für die Union reicht die derzeitige Antidiskriminierungsgesetzgebung aus, Ausnahmen für Kirchen sollen beibehalten werden, ein Verbandsklagerecht wird ebenso abgelehnt wie eine änderung des Grundgesetzes. Die SPD möchte den Schutz vor Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung in Artikel 3 des Grundgesetzes aufnehmen, ebenso Linke und Grüne. Die FDP hält dies für bloszlig;e Signalwirkung. Ansonsten haben sich die Liberalen einen geniale Formulierung einfallen lassen (die FDP will mehr als Antidiskriminierungsgesetzgebung), die nicht erkennen lässt, dass die Partei jegliche Gesetzgebung in der Richtung ablehnt und auf Eigenverantwortung setzt. Sozialdemokraten, Grüne und Linkspartei wollen bestehende Reglungen erweitern, auch im Sinne der neuen EU-Richtlinie. Da die ächtung von Homosexualität früher gesellschaftlicher Konsens war, daraus Gesetze folgten und vom Bundesverfassungsgericht akzeptiert wurden, stellt sich für die Union nicht die Frage nach einer Aufhebung solcher Urteile nach alter Rechtslage oder einer Entschädigung der aufgrund sect; 175 StGB Verurteilten. Solche Fragen seien äuszlig;erst schwierig, meint auch die SPD, da Gesetzgebung Wandel in der Gesellschaft wiederspiegelt. Eine finanzielle Entschädigung wird aber nicht durchsetzbar sein, unter Federführung der Schwusos solle aber nach einer Lösung gesucht werden, die den Betroffenen doch noch gerecht wird. Für die FDP habe der Bundestag bereits im Jahr 2000 alles getan, um den Opfern ihre Ehre wiederzugeben, und sich bei all denen zu entschuldigen, die im Namen des Staates zu leiden hatten und denen Unrecht widerfahren ist. Weitergehendes Handeln scheitere bereits an der Beweisbarkeit. Linkspartei und Grüne wollen eine umfassende Rehabilitierung und Entschädigung der Opfer des Paragrafen 175. (c) gayvogue.com

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Wieder Sport und Schwule ein schwieriges Thema

Wieder  Sport und Schwule   ein schwieriges ThemaBei der GayPride in Amsterdam waren Fuszlig;ballstars (Aron Winter, Regi Blinker, Pierre van Hooijdonk) zu sehen. Ein Signal, aber mehr nicht, behauptet der Journalist und PR-Berater Max Clifford. Clifford: wir sind noch weit davon entfernt, dass Schwule im Fuszlig;ball akzeptiert werden könnten. Bis heute gibt es nur einen Top-Spieler, der sich geoutet hat, Justin Fashanu, und er hat leider Selbstmord begangen. Ich habe einen Top-Spieler beraten, der bisexuell ist. Käme es heraus, seine Karriere wäre vorbei. Kein Wunder, hört man den Tribünen zu, dann glaubt man, im Mittelalter zu sein. Es wäre am besten, wenn sich ein oder mehrere Top-Spieler outen würden. Dann könnten die Fans sehen, dass es ganz normale Männer sind – richtige Männer und keine weiblichen Typen, vor denen sie offenbar furchtbar Angst haben. Genauso wichtig wäre es, wenn die Medien endlich neutral über den Sport berichten würden und nicht ständig in Klischees sich wälzen würden. Ich denke dabei auch an Frauen, an Frauenfuszlig;ball und an bestimmte Sportarten, wie Synchronschwimmen. (c) gayvogue.com

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Obama wird zwei schwule Ikonen ehren

Obama wird zwei schwule Ikonen ehrenAm Mittwoch wird der amerikanische Präsident Barack Obama Billie Jean King und Harvey Milk ehren. Sie bekommen die Medal of Freedom – die höchste zivile Auszeichnung der USA, die an Personen vergeben wird, die einen auszlig;ergewöhnlichen Beitrag zur Sicherheit der USA oder den Interessen des Landes geleistet haben. Des weiteren werden Stephen Hawking (Physik) und Desmond Tutu (Erzbischof) geehrt. Obama: Diese Personen repräsentieren eine unglaubliche Vielfalt des Lebens. So unterschiedlich ihre Karrieren auch sein mögen, so zeigen sie doch eines: sie sind Vertreter einer Veränderung. Sie sahen eine nicht perfekte Welt und gingen daran, sie zu verändern. Die Schwierigkeiten waren groszlig; und sie gingen trotzdem ihren Weg – es ist eine Ehre, ihnen diese Medaille zu verleihen. (c) gayvogue.com

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WU Studie zur Situation lesbischer Frauen im Berufsleben

Die Abteilung für Gender und Diversitätsmanagement der WU Wien führt aktuell eine Online-Studie zur Situation lesbischer Frauen im Berufsleben durch. Auftraggeberin der Studie sind die Queer Business Women, die Interessengemeinschaft lesbischer Führungskräfte, Unternehmerinnen, Expertinnen und Selbständiger in österreich. Sexuelle Orientierung ist laut dem EU-Bericht zum Europäischen Jahr der Chancengleichheit für alle 2007 immer noch jene Diversitätskategorie, die gesellschaftlich und damit auch in Erwerbszusammenhängen am stärksten tabuisiert wird. Daran hat auch die seit 2004 in österreich geltende Antidiskriminierungsgesetzgebung bisher wenig geändert. Zudem sind die beruflichen Zusammenhänge lesbischer Frauen ndash; auch auf internationaler Ebene – weit weniger erforscht als jene von schwulen Männern bdquo;Ein Hauptziel unserer Interessengemeinschaft ist das Sichtbarmachen von Lesben im öffentlichen Leben und die Verbesserung der Erwerbsbedingungen von lesbischen Frauen. Die Beauftragung einer Studie war daher für uns eine logische Konsequenzldquo;, so Eva Susanne G o e t z, Vorsitzende der Queer Business Women. Aufbauend auf den Ergebnissen der laufenden Studie planen die QBW bereits Folgestudien, die zur Verbesserung der Erwerbssituation von lesbischen Frauen in österreich beitragen. Dazu Dr.in Roswitha H o f m a n n, Studienleiterin der WU Wien: bdquo;Erstmals werden in österreich empirische Daten zur Erwerbssituation homosexueller Frauen vorliegen. Damit werden zum einen die Erfahrungen lesbischer Frauen in österreich ndash; als Unternehmerinnen und unselbstständig Erwerbstätige ndash; erstmals öffentlich sichtbar gemacht. Zum anderen erhalten wir quantitative Basisdaten, die für eine gezielte und aktive Bekämpfung von Diskriminierungen auf Grund sexueller Orientierung zentral sind.ldquo; Die Studie spricht auch derzeit erwerbslose Frauen an. Die Teilnahme an der Online-Befragung ist unter folgendem Link noch bis 6. September 2009 ndash; selbstverständlich absolut anonym – möglich: http://ww3.unipark.de/uc/qbw_frauenstudie2009/ Das Forschungsprojekt kann dank des Sponsorings von IBM österreich realisiert werden. Die Ergebnisse werden im Herbst 2009 präsentiert. www.queer-business-women.at (c) gayvogue.com

Rabbis diskutieren über homosexuelle Eltern

Rabbis diskutieren über homosexuelle ElternEine jüdische Initiative stellt sich vor, dass schwule Männer Frauen heiraten, um Kinder zu bekommen und gleichzeitig ihre homosexuelle Partnerschaft weiterleben Rabbi Menachem Burstein, das Oberhaupt des Puah Institutes, schlug dies anlässlich einer Konferenz zum Thema Elternschaft um jeden Preis? vor. Um mit der Religion im Einklang zu handeln, müsste der schwule Mann seine Beziehung zum Lebenspartner asexuell halten. Und er müsste sich einer psychologisch-religiösen Therapie unterwerfen. Der Rabbi: Eine Sache können wir nicht ändern: das Verbot, dass ein Mann in den anderen eindringt – die Penetration ist strengstens verboten. Obwohl der Vorschlag sicher nicht ideal ist, so ist es doch ein Entgegenkommen unsererseits. Das Verlangen nach einem gleichgeschlechtlichen Partner zu haben, ist nicht verboten. Solange es asexuell bleibt, ist alles in Ordnung. (c) gayvogue.com

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Pole gewinnt vor Gericht gegen homophobe Nachbarin

Pole gewinnt vor Gericht gegen homophobe Nachbarin R. Giersz lebt mit seinem Partner in einem Wohnblock, wo Anna S. eine der Nachbarinnen ist. Sie beschimpfte ihn und seinen Partner mehrmals, warf faules Gemüse und Steine auf sie und machte Telefonanrufe bei seiner Dienststelle, woraufhin er seinen Arbeitsplatz verlassen musste. Sie wurde nun vom Gericht zu einer Geldstrafe verurteilt. Für Polen ist dies eine bahnbrechende Entscheidung des Gerichts, da es der gängigen politischen Einstellung komplett widerspricht. Die Richterin begründete ihr Urteil damit, dass jeder das Recht hätte, ein normales Leben in seinem sozialen Umfeld zu führen – unabhängig von der sexuellen Orientierung. (c) gayvogue.com

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Die undraquo;Gay Cinema Editionundlaquo;

Arthaus bringt am 22. Juni eine 5er DVD-Box zu Ehren des »New Queer Cinema« heraus. Mit dabei: vier ausgewählte Spielfilme und eine historische Dokumentation zu queeren Aspekten im Hollywoodfilm. Wer von uns weiß heute noch, dass queere Charaktere jahrelang Gefangene der Traumfabrik in Hollywood waren? Oder dass Regisseure und Autoren gegen eine Zensurbehörde ankämpfen mussten wie politische Kritiker in sozialistischen Gesellschaftssystemen? Jede »schwule Geste« musste chiffriert werden, weil sie wie eine Ladung Sprengstoff eine gesamte Filmproduktion aufs Spiel setzen konnte.

Die undraquo;Gay Cinema Editionundlaquo;DVD-Neuerscheinung – raquo;Gay Cinema Edition« Der Begriff raquo;New Queer Cinema« wurde 1992 von der US-amerikanischen Filmkritikerin B. Ruby Rich geprägt, der aufgefallen war, dass unheimlich viele queere Filme auf Festivals eingeladen wurden, die den Einbruch einer neuen Form des filmischen Erzählens und des spielerischen Umgangs mit Stilen und Perspektiven markierten und mit einem bisher nicht da gewesenem Stolz das Spiel mit den Identitäten zelebrierten. So oder so ähnlich kann man es gerade in den Feuilletons nachlesen, schlieszlig;lich feiert heuer eine wichtige Filmbewegung ihren 15. Geburtstag – auch das jüngst in Wien stattgefundene Queer-Film-Festival raquo;identities«, das mit einem neuen Besucherrekord zu Ende ging, widmete dem raquo;New Queer Cinema« einen eigenen Schwerpunkt.

Grund genug auch für ein DVD-Label wie Arthaus, einem solchen Geburtstag zu huldigen oder zumindest ihn zum Anlass zu nehmen, um eine Sonderedition herauszubringen: Für die raquo;Gay Cinema Edition« hat man sich beim schwul-lesbischen Label raquo;Pro Fun« eine Lizenz ausgeborgt, um mit der Dokumentation raquo;The Celluloid Closet« die vier eigenen queeren Spielfilme aus der Box einzuordnen, die zu einer Zeit entstanden, die für die Dokumentation von Rob Epstein und Jeffrey Fiedman noch Zukunftsmusik war. Wer sich für die Geschichte der Emanzipation queerer Charaktere im Film interessiert, dem kann raquo;The Celluloid Closet« ans Herz gelegt werden. In dieser Dokumentation, die etwa zeitgleich zur B. Ruby Richs ausgerufener Geburtsstunde der raquo;New Queer Cinema«-Bewegung entstand, erfährt man nicht nur Aufregendes von Zeitzeugen aus dem Hollywoodfilmgeschäft zum Thema (u.a. Tony Curtis, Whoopi Goldberg, Susan Surandon, Tom Hanks), man wird auch für einen ganz besonderen Blick auf die Filmgeschichte sensibilisiert. Wer sich also für die Antwort auf die Frage interessiert, was Ben Hur und LaurelHardy gemeinsam haben, der sollte seinen filmischen Ausflug mit dieser DVD aus der Box beginnen.

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Bangkok Love Story

Als raquo;Bangkok Love Story« in Thailand in die Kinos kam (August 2007), sprachen alle nur über diesen einen Film, es gab überwältigende Pressestimmen, aber auch Verrisse. Begeistert waren jedoch nahezu alle Filmkritiker über die atemberaubenden Bilder des Kameramannes Tiwa Moeithaisong, die das Lebenselixier dieses Filmes sind.

Bangkok Love StoryBangkok Love Story schaut sich an wie die thailändische Version von raquo;Brokeback Mountain«. Die Produzenten des Films als auch das Filmteam schwören jedoch, dass diese Story bereits geplant war, als raquo;Brokeback Mountain« noch gar nicht für den Film adaptiert wurde. raquo;Bangkok Love Story« spielt zum gröszlig;ten Teil über den Dächern der thailändischen Hauptstadt. Ein Bangkok, wie es selbst seine Einwohner noch nie gesehen haben: Der Einzelgänger Mhek ist ein Auftragskiller mit Arbeitsethos: Er tötet nur echte raquo;Bad Guys« gegen Geld – diese allerdings umso präziser

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