Schwule Eltern sind nicht schlecht für Kinder
Eine Studie über Adoptiveltern hat keinen Unterschied zwischen heterosexuellen und homosexuellen Adoptiveltern in der Auswirkung auf die Kinder feststellen können. 1.384 Paare wurden in den USA studiert 155 davon waren homosexuell. Die Familienstrukturen, die Kindheitsgeschichte und der gegenwärtige emotionale Zustand wurden dabei angeschaut. Dabei zeigte sich, dass als Indikator für emotionalen Stress einzig sexueller Missbrauch vor der Adoption ausschlaggebend ist. Der Dekan der University of Texas (Abteilung Sozialarbeit) meinte: Unsere Untersuchung deutet darauf hin, dass es keinen Unterschied macht, ob ein Kind von heterosexuellen oder homosexuellen Adoptiveltern grossgezogen wird. Menschen sind Menschen. Punkt. Dieses Ergebnis ist in zweierlei Hinsicht bedeutend: erstens ist Texas ein sehr konservativer Bundesstaat, in dem aber dennoch die Adoption durch homosexuelle Paare erlaubt ist und zweitens warten derzeit in den USA 130.000 Kinder auf Adoptiveltern. (c) gayvogue.com
Sender feuert schwulen Journalisten weil er zugab, schwul zu sein. Sechs Jahre hat er für Refresh FM in Manchester gearbeitet. Nun war Schluss. Ian Carrington bekannte sich zu seiner Homosexualität und verlor dadurch seinen Job. Meine Freunde wissen es seit 1993, alle meine Bekannten seit 1998, also sah ich keinen Grund, damit hinterm Berg zu halten. Daraufhin wurde ich aufgefordert, meinen Presenterjob zu verlassen, weil ich ja Homosexualität praktiziere und somit in Sünde lebe. Ein Problem dabei könnte sein, dass Carrington gratis gearbeitet hat und somit kein Anrecht auf Schadensersatz haben könnte. Ein Anwalt meinte jedoch, dass es keinen Unterschied macht, ob jemand einen Vertrag hat oder nicht die Gesetze (insbesondere gegen Diskriminierung) gelten für alle. Refresh FM gehört der Victoria Park Fellowship Kirche. (c)
Der neue Präsident der UNO Vollversammlung meinte, dass Homosexualität nicht wirklich zu akzeptieren sei. Ali Abdussalam Treki (Bild) ist Libyer und war Sekretär der Afrikanischen Union. Es gab einen Versuch, Homosexualität generell zu kriminalisieren Treki: Das ist eine sehr sensible Sache. Als Muslime bin ich natürlich dafür und in der Mehrheit der Staaten wird Homosexualität auch abgelehnt. Homosexualität widerspricht unserer Religion und unserer Tradition. Manche erlauben sie und glauben, dass es demokratisch sei. Ileana RosLehtinen vom Auswärtigen Amt der UNO erwiderte darauf: Es zeigt sich, dass die UNO von Hasspredigern und bigotten Diskriminieren erobert wurde. (c)
Der AIDSImpfstoff RV144 zeigt sich vielversprechend in seinen ersten Testserien. Getestet an 16000 thailändischen Freiwilligen, waren die Forscher überrascht, was die Wirkung betrifft. 8.000 bekamen ein Placebo und 8.000 den neuen Impfstoff. Bei 31 % der Geimpften konnte ein Abblocken der Infektion festgestellt werden. Was damit aber nur bewiesen wurde, ist, dass ein Impfstoff prinzipiell möglich ist. Ansonsten konnten die Versuchsreihenleiter nur wieder auf die Zukunft vertrösten. (c)
Die öVP und SPö wollen nun offenbar Eingetragene Partnerschaften einführen ndash; doch Bürgermeister, die keine schwullesbischen Paare in ihrem Standesamt wollen, müssen sie auch nicht hineinlassen. Wie die Tageszeitung österreich berichtet, hat sich die Koalition aus Sozialdemokraten (SPö) und Volkspartei (öVP) auf einen Gesetzentwurf geeinigt. Noch ist unklar, wie viele Rechte schwulen und lesbischen Paaren gewährt werden. Viele Punkte sind aber noch offen, etwa die Gleichbehandlung im Steuer oder Sozialrecht. Die Volkspartei lehnt zudem das Adoptionsrecht für HomoPaare strikt ab. Damit könnte die österreichische Version der Eingetragenen Partnerschaften der deutschen ähneln: Paare erhalten alle Pflichten wie Eheleute, aber nur eine begrenzte Anzahl an Rechten. Scharfe Kritik an den Diskussionen um die Beschneidung der Rechte von HomoPaaren äusserten die Grünen: Standesamt bleibt Standesamt und wie Ehewillige ndash; Heteros, Lesben oder Schwule ndash; feiern wollen, muss ihnen überlassen bleiben, sagt die stellvertretende grüne Klubobfrau Ulrike Lunacek. Sie macht sich vor allem Sorgen um binationale Paare, denen in ihrer Beziehung viel mehr Steine in den Weg gelegt werden sollen als Heteros. Die öVP dürfe Lesben und Schwule nicht länger als Menschen zweiter Klasse behandeln, kritisierte Lunacek. Die Grosse Koalition plant bereits seit rund drei Jahren die Einführung von Eingetragenen Partnerschaften. Insbesondere die öVP steht dem Projekt aber eher reserviert gegenüber. (c)
Eine relativ kleine Umfrage in Neuseeland zeigte, dass fast 40 % der Befragten meinen, dass Homosexualität falsch sei. 750 Menschen wurden befragt. Jüngere Menschen und Frauen haben weniger ein Problem mit Homosexualität als Männer und ältere Menschen. über 70 % der unter 44jährigen waren offen oder neutral. Insgesamt gab es aber keine erstaunlichen Ergebnisse, ausser dass auch 52 % meinten, einen echten Pelz zu tragen sei nicht akzeptabel. Ja, auch das wurde gefragt. (c)
Ein hoher Beamter der amerikanischen Republikaner vertritt die Meinung in aller öffentlichkeit, dass das Betrachten von Pornos Homosexualität auslöst. Michael Schwartz, Büroleiter von Senator Tom Coburn (Oklahoma), sprach vor dem gleichen Auditorium, wie die frühere Miss California, die gemeint hat, Gott will, dass sie gegen Homosexualität wettert. Pornographie ist ein Desaster. Sie ist eine schleichende Seuche in unserer Gesellschaft. Junge Burschen können durch Pornos ganz leicht auf den Irrweg der Homosexualität geführt werden. Jeder Porno ist letztlich ein Schwulenporno. (c)
Helen G., Lehrerin aus London, hatte eine Affäre mit einer 15jährigen Schülerin und wurde nun deswegen zu 15 Monaten Haft verurteilt. Helen G., 26, wurde ausserdem dazu verurteilt, im Sexualverbrecherverzeichnis gelistet zu werden. Sie bekannte sich schuldig, 6 Monate lang eine sexuelle Beziehung zu einem Kind (unter 16) unterhalten zu haben. Helen G. ist Musiklehrerin in der London School for Girls gewesen. (c)
Die serbische Polizei hat nun die Belgrad Pride verboten d.h. die Erlaubnis zurückgezogen.Offizieller Grund wie immer: Sicherheitsrisiko. Inoffizieller Grund: die serbischen Behörden haben jede Zusammenarbeit verweigert und damit mussten die Veranstalter einen Rückzieher machen. Sogar der Präsident hat noch gestern vor einer Atmosphäre des Chaos, der Bedrohungen und Gewalt gewarnt. Der Staat wird alles tun, um seine Mitbürger zu schützen egal, welchen Glauben, welche Rasse oder welche sexuelle Orientierung sie haben. Es ist niemanden erlaubt, die Justiz zu hintergehen und das Recht in die eigene Hand zu nehmen. Die Polizei jedoch verweigerte jede Sicherungsarbeit bei der Pride. Bild: Ausschreitungen beim Belgrader CSD 2001 (c) 

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