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Archive for November, 2009

Eingetragene Partnerschaft Zwangsouting für Homo Paare

Eingetragene Partnerschaft  Zwangsouting für Homo PaareDurch die von Innenministerin Fekter soeben zur Begutachtung ausgesandte Personenstands verordnung wurde ein neuer Bosheitsakt der Regierung gegen gleichgeschlechtliche Paare bekannt. Beide eingetragene PartnerInnen verlieren ihren Familiennamen und werden durch eine neue Namenskategorie (»Nachname) gekennzeichnet. Das Rechtskomitee LAMBDA (RKL), österreichs Bürgerrechtsorganisation für homo und bisexuelle sowie transidente Frauen und Männer, kritisiert diese besondere Kennzeichnung eingetragener PartnerInnen und das damit verbundene Zwangsouting heftig. Durch den von Fekter letzten Freitag ausgesandten Entwurf für eine Personenstandsverordnung (PStV) wird eine Diskriminierung offenbar, die in der Regierungsvorlage für das Partnerschaftsgesetz äusserst versteckt enthalten ist. Wer eine eingetragene Partnerschaft (EP) eingeht, hat keinen Familiennamen mehr. Durch die Schliessung einer solchen Partnerschaft verliert jeder der Partner seinen Familiennamen. Beide Partner behalten zwar ihren bisherigen Namen, dieser Name wird aber bei beiden Partnern jeweils vom »Familiennamen zum »Nachnamen (sect; 34a PStG; sect; 2 Abs. 1 Z. 7a NäG; Anlagen 24 amp; 25 zur PStV). Schliessen also »Müller und »Mayer eine eingetragene Partnerschaft so heissen sie zwar weiter »Müller und »Mayer, jedoch nicht als »Familienname (wie bis dahin) sondern als »Nachname. Diese neue Namenskategorie wird ausschliesslich für Personen geschaffen, die eine EP eingehen. Sie müssen überall dort, wo der Familienname anzugeben ist (zB beim Ausfüllen behördlicher Formulare wie bspw. Meldezettel, Steuererklärungen, Anträge auf Arbeitslosengeld etc.), stattdessen einen Nachnamen angeben und werden dadurch gezwungen, sich automatisch als Teil eines »HomoPaares zu outen. Schon allein durch das Sonderinstitut EP (anstatt der öffnung der Ehe) werden gleichgeschlechtliche Paare zum Outing gezwungen, müssen sie doch überall, wo der Familienstand abgefragt wird, nicht »verheiratet angeben sondern »verpartnert. Dieses Zwangsouting soll jetzt auch noch auch auf all jene Bereiche ausgedehnt werden, in denen nicht der Familienstand aber der (Familien)Name angegeben werden muss (wie bei der Beantragung eines Reisepasses, eines Personalausweises, einer Führerscheins, der Hundeanmeldung etc.). »Das ist der nächste Bosheitsakt der Bundesregierung gegen homosexuelle Paare, sagt der Wiener Rechtsanwalt und Präsident des RKL, Dr. Helmut Graupner, »die öffentliche Kennzeichnung eingetragener Partner ist unerträglich. (c) gayvogue.com

queer city talk Partnerschaftsgesetz zustimmen oder ablehnen?

queer city talk  Partnerschaftsgesetz   zustimmen oder ablehnen?

Beim queer city talk der Grünen Andersrum Wien am 4.12. 2009 zur Eingetragenen Partnerschaft wollen die Grünen Andersrum von der Community, also von euch wissen: Zustimmen oder ablehnen? Mit 1. Jänner 2010 soll das neue Partnerschaftsgesetz für gleichgeschlechtliche Paare in Kraft treten. In den vergangenen Wochen wurde viel über das neue Gesetz berichtet und diskutiert. Manche Argumente (wie zum Beispiel die Gleichstellung im Fremdenrecht) sind für viele bdquo;Betroffeneldquo; eindeutig ein Grund, dem Gesetz zur Eingetragenen Partner_innenschaft zuzustimmen, weil sie die rechtliche Absicherung sofort brauchen. Auf der anderen Seite schreibt das Gesetz Diskriminierungen (Adoptionsverbot, Verbot der künstlichen Befruchtung, Ort der Eintragung) fest, die für viele Paare eine Schlechterstellung und Unsichtbarkeit bedeuten. queer city talk: bdquo;Partnerschaftsgesetz zustimmen oder ablehnen?ldquo; mit NRAbg. Albert Steinhauser, Justizsprecher der Grünen, MEP Ulrike Lunacek , Helmut Graupner, RK Lambda. Moderation: Marco Schreuder Freitag, 4. 12. 2009 Beginn: 19:00 Uhr Grauer Salon, Rathaus (Eingang Lichtenfelsgasse, Stiege 8, Aufzug 1. Stock)

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AIDS 2010 gesundheitspolitisch wichtig für Wien

AIDS 2010 gesundheitspolitisch wichtig für Wien

Das Motto des 22. Internationalen WeltAIDSTages lautet Universal Access and Human Rights Damit soll darauf hingewiesen werden, dass der globale Kampf gegen HIV/AIDS nur erfolgreich sein kann, wenn alle Menschen Zugang zu Prävention, Behandlung und Medikamenten haben und die Menschenrechte respektiert werden. Im Jahr 2008 haben sich weltweit 2,7 Millionen Menschen mit dem Humanen Immunschwächevirus (HIV) angesteckt. Allerdings ist in den letzten Jahren sowohl die Zahl der HIVNeuinfektionen (17 Prozent) als auch die Zahl der AIDSTodesfälle (5 Prozent) gesunken, berichten die Vereinten Nationen. Von den 60 Millionen Menschen, die sich bisher mit HIV infiziert haben leben heute noch etwa 33,4 Millionen. In österreich wird es im Jahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr vermutlich wieder einen leichten Anstieg (+5 Prozent) der neudiagnostizierten HIVInfektionen geben. Dennis Beck, Obmann der Aids Hilfe Wien: Hochgerechnet auf das ganze Jahr sind 2009 in Wien ca. 297 HIVNeuinfektionen, also um etwa 24 mehr als im Vorjahr, und österreichweit ca. 523 HIVNeuinfektionen, also um 18 mehr als 2008, zu erwarten. Gesundheits und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely: Hinter jeder Statistik zu HIV und AIDS stehen Schicksale und Lebensgeschichten. HIV und AIDS sind für die betroffenen Menschen massive persönliche Einschnitte in die Lebensqualität und leider auch oft Geschichten von langen Leidenswegen. Daher ist es gesundheitspolitisch wichtig, HIV und AIDS zu thematisieren und bei jeder Gelegenheit die Notwendigkeit von safer sex zu betonen. nbsp;Safer sex ist kein Spielverderb. Safer sex ist ein Bekenntnis zu Lebensqualität, betont die Stadträtin. Die Diagnose HIV positiv ändert das Leben der Betroffenen, auch wenn HIV/AIDS heute behandelbar ist. Denn behandelbar bedeutet nicht heilbar, und HIVpositive Menschen werden nach wie vor häufig diskriminiert. Wehsely ist von der zentralen Wichtigkeit des Kampfes gegen das soziale AIDS überzeugt: Jahrzehnte lang ist bekannt, wie man sich anstecken kann und wie nicht. Das Wissen darüber hat aber das Stigma HIV oder AIDS noch nicht beseitigt. Haltung besiegt Stigmatisierung, nicht blosses Wissen. Wiltrut Stefanek, Gründerin der Selbsthilfegruppe PULSHIV, Mitbegründerin des Netzwerks Frauen und AIDS und seit 1996 HIVpositiv, bestätigt ebenfalls, dass immer noch überängstlich, manchmal sogar hysterisch reagiert wird. Die einzige Chance, Vorurteile in der Gesellschaft abzubauen und offen mit der HIVInfektion umgehen zu können, ist es, klare Forderungen aufzustellen, ist Stefanek überzeugt. Gefordert werden unter anderem ein bundsweites Antidiskriminierungsgesetz, das ein Verbot der Diskriminierung auf Grund von HIV einschliesst, sowie gesetzliche Regelungen für den Arbeitsbereich. Vor allem durch den Verlust des Arbeitsplatzes geraten viele Betroffene in einen Teufelskreis von Schwierigkeiten. Beck: Einer der Hauptaufgabenbereiche der Aids Hilfe Wien ist die sozialarbeiterische Betreuung HIVinfizierter Menschen und deren Angehöriger. Im Jahr 2008 wurden von den SozialarbeiterInnen im Aids Hilfe Haus 1.133 Beratungsgespräche mit 279 Personen geführt. Viele unserer KlientInnen haben finanzielle Probleme. Rund ein Drittel bezieht kein Einkommen oder eines unter 710 Euro, ein weiteres Drittel hat ein monatliches Einkommen zwischen 710 und 900 Euro. HIVSchnelltest, Syphilis und HepatitisScreening Seit 1985 kann man sich bei der Aids Hilfe in Wien anonym und kostenlos auf HIV testen lassen. Seit diesem Sommer wird im Aids Hilfe Haus nun ebenfallsnbsp; anonym ein HIVSchnelltest angeboten (Preis: 26 Euro). Personen, die sich für diesen entscheiden, bekommen ihr Testergebnis am gleichen Tag zurück, sofern es negativ ist. Liegt allerdings ein reaktives Ergebnis vor, muss auf ein endgültiges Resultat länger gewartet werden, denn ein solches reicht nicht aus, um zu beurteilen, ob eine HIVInfektion vorliegt. Es muss eine weitere Blutprobe entnommen und für Bestätigungstests ins Labor geschickt werden. Die Wartezeit bis zur endgültigen Klärung, ob nun tatsächlich eine Infektion mit HIV vorliegt oder nicht, kann für die betroffenen Personen verständlicherweise sehr belastend sein, erklärt Philipp Dirnberger, MSc, Geschäftsführer der Aids Hilfe Wien und betont daher: Aus diesem Grund kann der HIVSchnelltest nicht uneingeschränkt empfohlen werden. Es ist vorab im Beratungsgespräch zu klären, wie die Person gegebenenfalls mit der Wartezeit umgehen kann. Im Aids Hilfe Haus wurden von 21. August bis 31. Oktober 2009 190 HIVSchnelltests durchgeführt. Von diesen erbrachte ein einziger ein reaktives Ergebnis. Der dadurch erforderlich gewordene Labortest zeigte, dass keine Infektion mit HIV vorlag. AIDS 2010 in Wien Die 18. WeltAIDSKonferenz AIDS 2010 findet von 18. bis 23. Juli 2010 in Wien statt. Alle zwei Jahre treffen rund 25.000 RepräsentantInnen von Interessenvertretungen und NGOs, Betroffene und ExpertInnen aus aller Welt zusammen, um aktuelle Entwicklungen zum Thema HIV und AIDS zu diskutieren. Wissenschaftliche Debatten werden ebenso ihren Raum haben wie politische Forderungen in Richtung Teilhabe und Entstigmatisierung, berichtet Wehsely und ist überzeugt: Die riesige Veranstaltung in Wien wird uns helfen, das Thema HIV/AIDS im Jahr 2010 wieder stärker in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses zu rücken. Wien steht 2010 in einer Reihe mit Städten wie Barcelona (2002), Bangkok (2004), Toronto (2006) und Mexico City, wo die bislang letzte Konferenz 2008 abgehalten wurde. AIDS 2010 sei aber auch für den Kongressstandort Wien von grösster Bedeutung, betont die Stadträtin. Der Grossraum Wien und Umgebung profitiert von etwa 100.000 übernachtungen. Derzeit geht man von einem Gesamtbeitrag zum österreichischen Bruttoinlandsprodukt von 45 Millionen Euro durch die Konferenz aus. Red Ribbon Award Im Vorfeld der International AIDS Conference 2010 starten die AIDSHilfen österreichs demnächst einen Kunst und Medienwettbewerb für Jugendliche. Im Hinblick auf das Motto der Konferenz, Rights Here, Right Now, bei der Menschenrechte ein zentrales Thema sein werden, wurde für den vom Unterrichtsministerium und dem Fonds Gesundes österreich unterstützten Red Ribbon Award der Slogan Solidarität steht jeder/m gewählt. Dirnberger: Ab Mitte Jänner wird der Red Ribbon Award österreichweit intensiv in Schulen und im ausserschulischen Bereich beworben werden. Wir hoffen auf rege Beteiligung und freuen uns schon auf viele Einreichungen in den unterschiedlichen Kategorien. (c) gayvogue.com

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Späte Anerkennung für ein schwules Nazi Opfer

Späte Anerkennung für ein schwules Nazi Opfer

Kommende Woche wird am Zimmermannplatz im neunten Wiener Gemeindebezirk der »Heinz HegerPark durch Bezirksvorsteherin Martina Malyar eröffnet. Damit soll an die Gräueltaten der Nazis erinnert werden, die Homosexuelle verfolgten, demütigten und ermordeten. Durch einen gemeinsamen Antrag der Grünen und der SPö (Sektion Andersrum) im Jahr 2008 wurde die neu gestaltete Fläche im südlichen Teil des Zimmermannplatzes nach Heinz Heger benannt (FPö und öVP stimmten dagegen, Anm. Red.). Heinz Heger ist das Pseudonym des Buchautors der 1972 das Buch »Die Männer mit dem rosa Winkel im MerlinVerlag veröffentlichte. Darin schreibt der Autor in der IchForm erstmals über die Berichte des Homosexuellen Josef K. während seiner KZHaft. Wie der Verfasser in seinem Vorwort betont, ist das im Buch Beschriebene ihm nicht selbst widerfahren, vielmehr habe er aufgezeichnet, was ihm von einem überlebenden RosaWinkelHäftling berichtet worden ist. Das Leben des Josef K. Josef K., der bei seiner Verhaftung durch die Gestapo im März 1939 erst 24 Jahre alt war, verbrachte nach einer Gerichtsverhandlung mehrere Monate in einem Wiener Gefängnis und wurde danach in Schutzhaft genommen und schlussendlich ins KZ überstellt und musste, so wie viele andere Homosexuelle, den »Rosa Winkel tragen. Seine Erlebnisse in den Konzentrationslagern Sachsenhausen und Flossenbürg erzählte der 1945 befreite Josef K. in den 1960er Jahren Hans Neumann, einem Bekannten, der diese zu Papier brachte. Aus Rücksicht auf seine Familie und aufgrund des Umstandes, dass Homosexualität unter Erwachsenen in österreich noch bis 1971 strafbar war, wollte Josef K. in dem Buch nicht mit seinem Namen genannt werden. Seinen Lebensgefährten, Willi K., lernte Josef K. übrigens 1946 kennen. Sie waren bis zu Josefs Tod im Jahre 1994 ein Paar. Trauriges Detail am Rande: Erst nach jahrelangem Kampf gelang es der Volksanwaltschaft 1992, also kurz vor dem Tod von Josef K. mit Hilfe der HOSI Wien die Anrechnung der KZZeit auf seine Pension durchzusetzen. Der Differenzbetrag wurde Josef K. dann auch für die bisherigen Pensionsjahre nachgezahlt. Josef K. verstarb am 15. März 1994 im 80. Lebensjahr, ohne jemals von der Republik österreich für seine KZHaft entschädigt worden zu sein. HOSIGeneralsekretär Kurt Krickler schrieb 2001 einen Artikel über das Leben des Heinz Heger alias Josef K. (PDFDownloadLink siehe unten) Spätes Gedenken an ein schwules NaziOpfer Am Montag (30.11.) wird am Zimmermannplatz der »Heinz HegerPark durch Bezirksvorsteherin Martina Malyar eröffnet. Die Benennung erinnert an Josef K. (19151994), der direkt am Zimmermannplatz gewohnt hat. Die Eröffnung findet ab 10.00 Uhr statt. Die Platzbenennung stellt in Ergänzung zum geplanten Mahnmal am Morzinplatz ein wichtiges Zeichen für die gesellschaftliche Anerkennung dieser Opfergruppe des Nationalsozialismus dar. (cbox)

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Grüne Schreuder schlägt Generalklausel im Wiener Landesrecht vor

Die Grünen Wien hoffen auf eine schnelle Umsetzung der Gleichstellung von eingetragenen Partnerschaften im Landesrecht. In einer mündlichen Anfrage im heutigen Wiener Landtag wandte sich Landtagsabgeordneter Marco Schreuder an Stadträtin Frauenberger, um ihre Pläne zur Gleichstellung Eingetragener PartnerInnenschaften im Landesrecht zu erfragen. Frauenberger bezeichnete den momentan vorliegenden Entwurf als Zwischenschritt am Weg zur Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen PartnerInnenschaften und kündigte an, dass es in Wien eine zentrale Anlaufstelle für die Eintragung geben wird. Darüber hinaus sollen Orte und Möglichkeiten zur feierlichen und würdevollen Eintragung gefunden werden. Marco Schreuder schlägt vor, die Gleichstellung von Eingetragenen Partnerschaften im Landesrecht mittels Generalklausel zu gewährleisten: Zahlreiche internationale Beispiele zeigen, dass Angleichungen in jedem einzelnen Gesetz nicht nur mühsam sind sondern es auch immer wieder zum beabsichtigten oder unbeabsichtigten Vergessen von Gesetzen kommt. Wien kann mit gutem Beispiel vorangehen und mittels Generalklausel automatisch alle Gesetze, in denen das Wort Ehe vorkommt Eingetragenen PartnerInnenschaften gleichstellen. Denn leider konnte sich die Bundesregierung dazu nicht durchringen.

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Deutschlands erstes schwul lesbisches Wohnprojekt geglückt!

Deutschlands erstes schwul lesbisches Wohnprojekt geglückt!

Kölner Lesben und Schwule ziehen in die bdquo;villa andersldquo; ein. Am vierten Novemberwochenende ziehen die ersten Mieterinnen und Mieter in die 35 Wohnungen der bdquo;villa andersldquo; ein. Damit beginnt eine neue ära in der Geschichte von Deutschlands erstem schwullesbischen Wohnprojekt, das seine Türen für alle Generationen öffnet. Inzwischen sind sämtliche Wohnungen vermietet. Für künftige Interessierte wird eine Warteliste angelegt. Bereits 2003 hat das RUBICON Beratungszentrum für Lesben und Schwule das Wohnprojekt initiiert, Pläne ausgearbeitet und seither die weitere Entwicklung eng begleitet. Die Mitarbeitenden sind stolz darauf, dass sie mit der bdquo;villa andersldquo; ein LeuchtturmProjekt auf den Weg gebracht haben. Besonders für allein lebende Lesben und Schwule hat das Mehrgenerationenhaus mit seinen Häusern an der Venloer und Helmholzstrasse eine grosse Anziehungskraft. Ausgeprägt ist der Wunsch nach einem diskriminierungsfreien, gemeinschaftlich orientierten Leben. Dieses Ziel hat sich auch der Trägerverein SchwulLesbisches Wohnen auf die Fahnen geschrieben Sehr wertvolle Unterstützung leisteten die Stadt Köln und Sozialdezernentin Marlis Bredehorst. Zum Team gehört massgeblich Kölns grösste Wohnungsbaugesellschaft, die GAG Immobilien AG, die 2005 als Investorin und Bauherrin eingestiegen ist und ohne die dieses Erfolgsmodell bdquo;villa andersldquo; nicht möglich gewesen wäre. RUBICON Beratungszentrum für Lesben und Schwule www.rubiconkoeln.de (c) gayvogue.com

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Heterosexuelles Paar will die ZP erstreiten

Heterosexuelles Paar will die ZP erstreiten Ein heterosexuelles Paar, dem die Zivile Partnerschaft verweigert wurde, will nun beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte klagen. Tom Freeman und Katherine Doyle, beide 25, gingen in London zum zum zuständigen Magistrat, um ihre Verbindung amtlich zu machen. Wie sie erwartet hatten, wurden sie abgewiesen. John Lynch vom Magistrat: Im Rahmen des Civil Partnership Acts 2004 wurde bestimmt, dass eine ZP eine Beziehung zwischen zwei Menschen gleichen Geschlechts amtlich macht, daher können wir ihr Ansinnen nicht positiv bescheiden. Das Paar meint nun, selbst sexuell diskriminiert worden zu sein und will deshalb klagen, weil in einer Demokratie alle Institutionen allen zur Verfügung stehen sollten. (c) gayvogue.com

Londoner Uni Hassprediger wieder ausgeladen

Londoner Uni  Hassprediger wieder ausgeladen Zwei Londoner Universitäten wurden scharf angegriffen, weil sie einen Hassprediger eingeladen hatten. Abu Usamah, ein Imam aus Birmingham, wurde in einer UndercoverStory auf Channel 4 gezeigt. Er hat in einer Moschee die Tötung von Schwulen und abtrünnigen Muslimen verlangt. Die Islamische Gesellschaft der City University und vom University College London haben ihn zu Vorträgen eingeladen. UCL musste ihn auf Druck wieder ausladen. In der City University hielt er am 4. November einen Vortrag, der als moderat eingestuft wurde. Usamah beschreibt Frauen als unfähig und unvollständig und ist für die Prügelstrafe, sollten sie nicht den Anordnungen ihrer Männer folgen. (c) gayvogue.com

Kartenvorverkauf 13. Regenbogenball Sei dabei!

Kartenvorverkauf  13. Regenbogenball   Sei dabei!Der Höhepunkt der Wiener Ballsaison für Lesben, Schwule, Transgender und ihre Freundinnen und Freunde findet am Samstag, den 30. Jänner 2010 wieder im romantischen Ambiente des Parkhotels Schönbrunn statt. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen! Ab sofort können im OnlineTicketshop www.ticketshop.hosiwien.at Eintritts und Tischkarten erworben werden. Die Eintrittskarten sind im Vorverkauf wie im Vorjahr zum Normalpreis von EUR 38, (ermässigt EUR 28, für HOSIMitglieder, SchülerInnen, Lehrlinge, Studierende, SeniorInnen, Zivil und Präsenzdiener) erhältlich. Ausserhalb des Internets wird es ab 1. Dezember 2009 wieder die Möglichkeit geben, Eintrittskarten an folgenden Vorverkaufsstellen zu erwerben: Buchhandlung Löwenherz, Cafeacute; Standard, Cafeacute;Restaurant Willendorf, Alte Lampe, Tanzschule Stanek. Weiters sind Eintrittskarten wieder in allen Filialen der Bank Austria erhältlich. Zusätzlich ist das mobile Verkaufsteam der HOSI Wien am Dienstag, 1512.2009 im Cafeacute; Standard, am Dienstag, 19.1.2010 im Cafeacute; Berg und am Donnerstag, 28.1.2010 im Cafeacute;Restaurant Willendorf ndash; jeweils von 18 bis 19:30 Uhr ndash; persönlich zu Gast und wird Eintritts und Tischkarten auch ohne Vorbestellung anbieten. Regenbogenball 2010 Beim kommenden 13. Regenbogenball im gediegenen Ambiente des Parkhotels Schönbrunn werden auch dieses Mal am Samstag, den 30. Jänner 2010 an die 1500 Lesben, Schwule, TransgenderPersonen und FreundInnen das Tanzbein schwingen. Den Ehrenschutz über den Ball haben ndash; wie schon in den letzten Jahren ndash; Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, die Klubobfrau der Grünen, Eva GlawischnigPiesczek, und Wiens Bürgermeister Michael Häupl übernommen. Für die Musik im Ballsaal sorgen die Wiener Damenkapelle Johann Strauss und die Band ALive. Auch abseits der Tanzfläche auf den Nebenbühnen im Wintergarten und in der SissyBar garantieren hochkarätige KünstlerInnen für beste musikalische Unterhaltung. Im FranzJosephSalon gibt es die von DJs der Wiener Szenedisco Why Not bespielte Solid Gold Disco. Zu den besonderen Höhepunkten des Abends werden die mitternächtliche Publikumsquadrille unter Anleitung von Tanzmeister Wolfgang Stanek und anschliessend ein Auftritt der österreichischen Erfolgsband The Billy Rubin Trio auf der Hauptbühne des Ballsaals zählen. In erster Linie ging es an diesem Abend um gediegene Unterhaltung im klassischen Stil der Wiener Balltradition. Aber die Veranstaltung stellt zugleich auch eine wichtige Manifestation lesbischschwuler Kultur dar, die von allen ndash; ob hetero, ob homo ndash; gemeinsam gelebt wird. Und der Regenbogenball ist eine wichtige Benefizveranstaltung: Der Reinerlös kommt der vielfältigen Arbeit der HOSI Wien und hier vor allem der Veranstaltung der Regenbogenparade (Sa, 3. Juli 2010) zugute. Weitere Infos unter www.regenbogenball.at hellip; (c) gayvogue.com

EU Parlament macht Druck auf britische Regierung

EU Parlament macht Druck auf britische Regierung Die EU hat nun auf die britische Regierung sanften Druck ausgeübt, weil sie der Kirche eine Ausnahmeregelung vom Gleichbehandlungsgesetz zugestehen wollte. Religiöse Organisationen haben derzeit noch das Recht, jemanden eine Arbeitsstelle zu verweigern, wenn dieser jemand homosexuell, bisexuell oder transsexuell ist. Womit Diskriminierung auf Grund von sexueller Orientierung gegeben ist. Dies widerspricht aber den Richtlinien der EU. Der Gleichheitskommissar Vladimir Spidla: Wir fordern die britische Regierung auf, die Gesetze so zu ändern, dass mit den Richtlinien der EU übereinstimmen. (c) gayvogue.com

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