BBC l?sst ?ber Gay Exekutionen abstimmen
Englands schwule Szene schäumt: Dienbsp; BBC hat auf ihrer Website ernsthaft darüber abstimmen lassen, ob Schwule exekutiert werden sollten. Die Kommentarfunktion auf der Nachrichtenseite bezog sich auf einen Artikel über das Vorhaben Ugandas, Homosexualität künftig mit der Todesstrafe zu ahnden. Innerhalb kurzer Zeit hatten User 600 Kommentare geschrieben, von denen allerdings nur ein Drittel freigeschaltet worden sind. Doch selbst in vielen der freigeschalteten Texte wird die Tötung von Homosexuellen befürwortet. So schreibt ein Chris aus Guildford: Ich stimme dem voll zu. Das sollten wir in Grossbritannien auch einführen, um Familienwerte zurückzubringen. Ein anderer Leser schrieb: Glückwunsch an Uganda für diese kluge Entscheidung. So entfernt man eine Plage von der Gesellschaft. Wir hoffen, dass andere afrikanische Nationen diesem mutigen Schritt folgen werden. GayAktivisten und Politiker aller grossen Parteien verurteilten den Sender scharf. So meinte der Abgeordnete Eric Joyce von der regierenden LabourPartei: Wir sollten mit Abscheu auf das schauen, was in Uganda vor sich geht. Wir sollten es verurteilen, die BBC sollte es verurteilen, genau wie wir sexuelle Gewalt im Kongo oder den Genozid in Ruanda oder Darfur verurteilen. Die BBC verteidigte die Frage, die nach langer interner Debatte online gestellt worden sei. Das ist eine schwierige Frage, aber sie illustriert ein echtes Thema, sagte David Stead, Chef von BBC World Service Africa. Immerhin sei die Bestrafung von Homosexuellen in Afrika weit verbreitet und werde von demokratisch gewählten Parlamentariern vorangetrieben. Dennoch änderte die BBC die Fragestellung zu Sollte Uganda über die Hinrichtung von Homosexuellen diskutieren? ndash; und schloss gleichzeitig dieses Forum. (c) gayvogue.com
Lillian Ladele ist eine Beamtin in Islington, London, wo sich am Magistratsamt Paare für eine ZP eintragen lassen können. Sie hat sich aus Glaubensgründen geweigert, solche Eintragungen mit Zeremonie vorzunehmen und geklagt. Sie hat die Berufung gegen das Urteil verloren. Das Gericht hat gesprochen, dass sie nicht diskriminiert werde, weil sie Christin sei. Obwohl ihr die Richter Verständnis zugestanden, sprachen sie letztendlich von einer modernen, liberalen Demokratie, in der es eben nur wenige Ausnahmen vom Gesetz geben dürfe. Eine kirchliche Organisation (The Christian Institute), die sie unterstützte, wird nun vor den Obersten Gerichtshof gehen. Ladele meinte im Jahr 2007, dass sie aus Glaubensgründen keine homosexuellen Paare trauen könne und wurde deswegen abgemahnt. 2008 hat ein Arbeitsgericht zu ihren Gunsten entschieden, ihre Behörde hat jedoch berufen. Eine Freundin Ladeles klagt nun ebenfalls wegen Diskriminierung.Ein christlicher Partnerschaftsberater, der sich weigerte, ein homosexuelles Paar zu beraten, hat seine Klage ebenso verloren. (c)
Wie vorausgesehen, hat sich Washington D.C. für die HomoEhe ausgesprochen. Mit einem 11:2 ist die Abstimmung relativ klar zugunsten der HomoEhe ausgefallen. Bürgermeister Adrian Fenty hat versprochen, den Gesetzesvorschlag zu unterschreiben. Dann wird er 30 Tage lang vom Kongress diskutiert und anschliessen zum Gesetz erhoben. Hier könnte es noch zu einem Veto kommen, ist aber unwahrscheinlich, da der Kongress von den Demokraten kontrolliert wird. Somit könnten gleichgeschlechtliche Paare im März 2010 Ehen schliessen. Washington D.C. wäre damit der sechste Bundesstaat, der die gleichwertige HomoEhe einführt Massachusetts, Vermont, Iowa und Connecticut haben sie bereits, New Hampshire wird nächsten Monat folgen. (c)
Andrew Grande, 23, der unter dem Pseudonym Dustin Michaels arbeitete, ist nach einem Polizeiarrest erstickt. Er wollte ein Päckchen Marihuana verschlucken, widersetzte sich den Polizeibeamten, die ihm schliesslich helfen wollten. Grande war vor allem auf schwulen Pornoseiten zu sehen.Die Polizei wurde zu einer Wohnung in Panama City, Florida, gerufen, wo es einen Streit zwischen Grande und einer Frau gab. Grande soll tätlich geworden sein. Die Polizisten setzten Taser gegen den sich wild gebärdeten Pornodarsteller ein, er konnte sich kurz befreien, stopfte sich das Päckchen in den Mund und erstickte daran. Sanitäter konnten nur mehr den Tod feststellen. (c)
Der Erzbischof von Canterbury, Rowan Williams (Bild), hat sich zum ersten Mal öffentlich zu den neuen Gesetzen die Homosexuellen betreffend geäussert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Gesetze irgendein Anglikaner unterstützen wird können. Die Entwürfe sind erschreckend streng und widersprechen unseren Grundsätzen und allen Beschlüssen, die wir als Anglikaner in den letzten jahrzehnten gefasst haben. Abgesehen von der Todesstrafe (die wir strikt ablehnen), macht es eine pastorale Arbeit und Fürsorge unmöglich es macht Pastoren zu Informanten. Es ist schade, dass unser dortiger Vertreter der Anglikaner, Henry Orombi, noch keine Stellungnahme abgegeben hat. Ursprünglich sollte ja auch die Todesstrafe für Homosexuelle vorgesehen sein. Nach internationalem Aufschreien (UK, Frankreich, USA österreich eher nicht!!) wurde ein Strafenkatalog entworfen, der nach der Aussage des Ministers für Moral und Integrität James Buturo sehr verbessert wurde. Bestraft werden sollen all jene, die schwulen Sex haben, Homosexualität propagieren (?) oder Homosexuelle nicht den Behörden melden. Der Berater des ugandischen Präsidenten hat empfohlen, das Gesetz nicht zu unterschreiben. Obwohl er auch gegen Homosexualität sei, ist es doch ein Verbrechen gegen die Liebe, diese Menschen zu verfolgen und er kann sich vorstellen, in Zukunft sogar Toleranz für Schwule zu sehen. Rowan Williams selbst hat die Ernennung einer lesbischen Bischöfin in Los Angeles scharf kritisiert. (c)
Manchesters Canal Street ist in der ganzen Welt als DAS Szeneviertel der englischen Stadt bekannt. Nun hat die National Front, eine extreme Rechtspartei, in der ganzen Gegend homophobe Plakate und Sticker anbringen lassen. Am Anfangwurden sie von den Lokalbesitzern eigenhändig entfernt, schliesslich verständigte man aber die Polizei. Neben der Telefonnummer, die zu einer automatisierten Botschaft über die Mitgliedschaft führt, ist auch der Spruch The National Front. Homosexualität ist AIDS. Die schwule Epidemie zu lesen. Die Community reagiert fassungslos, auch mit Angst vor weiteren Aktionen und mit Abscheu. (c)
Einer der ersten dienenden Soldaten der britischen Armee, der sich nun geoutet hat, ist der 21jährige Ben Rakestrow. Er dient im Zweiten Royal Tank Regiment in Afghanistan. Zu seinem Coming Out meint er: Es war schon schwierig. Ich wusste ja nicht, wie meine Kollegen reagieren würden. Es war nach einem Besuch einer Gay Bar mit einem Freund und meine Kollegen fragten mich, ob ich Glück hatte und es das späte Heimkommen wert war. Ich antwortete nur, dass sein Name Ryan war. Einigen fiel die Lade herunter und dachten, ich mache Witze. Nun ist es so, dass sie sehr daran interessiert sind, wie mein Leben so ist als Schwuler. Sie necken mich, aber nicht bösartig. Mein Rat an alle, die sich auch outen wollen: macht es dann, wenn es sich richtig anfühlt und keine Dates mit Soldatenkollegen. Die britische Armee hat im Gegensatz zur amerikanischen Armee einen offenen Umgang mit Homosexualität angekündigt und steht auch auf dem Standpunkt, dass jeder Mann und jede Frau, unabhängig von der sexuellen Orientierung, ein wichtiger Teil der Armee ist und daher mit Respekt behandelt wird. (c)


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