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Archive for Februar, 2010

Moskau will Gay Pride dauerhaft untersagen

Moskau will Gay Pride dauerhaft untersagenNeuer Rückschlag für Moskaus Schwule und Lesben: Bürgermeister Juri Luschkow hat angekündigt, dass seine Stadt einen teuflischen Gay Pride niemals erlauben werde. Seit mehreren Jahren wurde auf Moskau unglaublichen Druck ausgeübt, um einen Schwulenparade durchzuführen, sagte Luschkow auf einer städtischen Veranstaltung am Montag. Diese Parade kann nur als satanisch bezeichnet werden. Wir haben die Parade verhindert und wir werden sich niemals in Zukunft zulassen. Jeder muss das als unseren politischen Grundsatz anerkennen, fordert der 73Jährige. Der Pride war für Ende Mai angekündigt. Nach Ansicht von Luschkow ist die offene Propaganda von gleichgeschlechtlicher so genannter Liebe eine gesellschaftliche Plage. Sie stehe auf einer Stufe mit Drogenmissbrauch, Ausländerfeindlichkeit und ethnischen Fehden: Wir müssen gegen diese Plagen mit der ganzen Kraft des Gesetzes vorgehen und sollten nicht über Menschenrechte reden, erklärte Luschkow. Wir brauchen eine gesellschaftliche Peitsche oder etwas ähnliches und kein liberales Zuckerbrot. Luschkow hat in den vergangenen vier Jahren den CSD verboten. Die Polizei ging teilweise mit Gewalt gegen Demonstranten vor, die trotz des Verbots auf die Strasse gingen. Gegendemonstrationen von Rechtsradikalen wurden dagegen zugelassen. PrideOrganisatoren haben zwar wiederholt beim Menschenrechtsgerichtshof in Strassburg gegen die Verbote geklagt, allerdings ist dort bislang noch keine Entscheidung getroffen worden. Luschkow begann seine politische Karriere Ende der 1960er Jahre in der kommunistischen Partei. Nach dem Auseinanderbrechen der Sowjetunion wurde er 1992 vom damaligen Präsidenten Boris Jelzin zum Bürgermeister ernannt. Inzwischen gehört er Wladimir Putins Partei Einiges Russland an. (c) gayvogue.com

Homo Hassgesetze Pastor zeigt Schwulenporno

Homo Hassgesetze  Pastor zeigt SchwulenpornoUganda seit 1962 von Grossbritannien unabhängiges Land in ZentralOstafrika, am Viktoriasee gelegen ist eines der homophobsten Länder dieser Welt. Der Pastor Martin Ssempa (Bild)zeigte nun bei einer Pressekonferenz einen Schwulenporno und wollte damit beweisen, dass dieses Land die AntiHomosexuellenGesetze dringend braucht. Mit diesen Gesetzen sollen ja drakonische Strafen für homosexuelles Verhalten möglich sein. Man sprach von der Todesstrafe, von lebenslanger Haft und mehr. Viele Journalisten verliessen den Saal, nachdem die Videoclips auf der Leinwand erschienen ob nun aus Ekel oder aus Sympathie weiss man nicht. Oder war es deshalb, weil der Pastor dann einen Mann und eine Frau sprechen liess, die angeblich homosexuell waren und sich nun als geheilt betrachten? Ssempa ist einer der Sprecher der ugandischen Kirche, die tatsächlich glaubt, dass Homosexuelle andere Schwule rekrutieren würden. (c) gayvogue.com

Diskriminierung geht weiter Amtsmissbrauch im Innenministerium

Diskriminierung geht weiter  Amtsmissbrauch im InnenministeriumDie Korruptionsstaatsanwaltschaft prüft einen eklatanten Fall von Amtsmissbrauch im Innenministerium. Der Verwaltungsgerichtshof hat den vom Innenministerium etablierten Operationszwang für transsexuelle Frauen wiederholt als rechtswidrig erklärt. Das BMI beharrt dennoch hartnäckig darauf. Das Rechtskomitee LAMBDA (RKL), österreichs Bürgerrechtsorganisation für homo und bisexuelle sowie transidente Frauen und Männer, fordert, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Eine rechtliche Anerkennung im neuen Geschlecht gab es bis 2009, im Gegensatz zu anderen Ländern (Spanien, Grossbritannien, Ungarn, Schweden und Finnland), für (MannzuFrau) Transsexuelle in österreich nur dann, wenn sie ihre Genitalien entfernen lassen. Nicht alle transsexuellen Menschen können jedoch diesen Operationszwang erfüllen, sei es wegen ihres Alters, ihres Gesundheitszustandes oder ihrer sozialen Situation. Der Operationszwang, also das Abhängigmachen des Geschlechtswechsels von einer genitalverändernden Operation ist heute überholt und nicht mehr Stand der Wissenschaft. Ja er wird im Gegenteil heute als Menschenrechtsverletzung angesehen. So sprechen die im November 2006 von führenden internationalen Menschenrechtsexpertinnen und experten auf einer Konferenz im indonesischen Yogyakarta entwickelten YogyakartaPrinzipien (Link siehe unten) eine klare Sprache: »Niemand darf, als Voraussetzung der rechtlichen Anerkennung der eigenen Geschlechtsidentität, zu medizinischen Verfahren, einschliesslich einer genitalverändernden Operation hellip;, gezwungen werden In diesem Sinne verlangt auch der Bericht des Menschenrechtskommissars des Europarates vom 12.12.2007, dass die rechtliche Anerkennung des Geschlechtswechsels nicht von einer genitalverändernden Operation abhängig gemacht wird. Auch das deutsche Bundesverfassungsgericht hat festgestellt, dass der Operationszwang dem aktuellen Stand der Wissenschaft widerspricht: »Für eine unterschiedliche personenstandsrechtliche Behandlung von Transsexuellen mit und ohne Geschlechtsumwandlung sieht die Fachliteratur deshalb keine haltbaren Gründe mehr. Schliesslich ist der Operationszwang auch deshalb diskriminierend, weil FrauzuMannTranssexuelle keine genitalverändernde Operation vornehmen müssen. Ständige Blossstellung oder Gefahr der Verelendung Die Beschwerdeführerin vor dem Verwaltungsgerichtshof wurde als Mann geboren und lebt, nach Hormontherapien und kosmetischen Massnahmen, bereits seit Jahren sozial integriert als Frau. Dennoch wird ihr die Annahme eines weiblichen Vornamens verwehrt und erhält sie keine Dokumente, die ihrem gelebten Geschlecht und ihrem äusseren Erscheinungsbild entsprechen. Das Vorzeigen aller für das Alltagsleben wichtigen Dokumente (wie Reisepass, Personalausweis, Meldezettel, Geburtsurkunde etc.) offenbaren ihre Transsexualität und zwingen sie regelmässig zum (blossstellenden und oft erniedrigenden) Outing. Sie trachtet daher verständlicherweise Behördenkontakte zu meiden. Sichtet sie Polizisten wechselt sie instinktiv die Strassenseite, um nicht in eine Polizeikontrolle und die damit verbundenen demütigenden Situationen zu geraten. Sie fühlt sich wie eine illegale Ausländerin im eigenen Land. Die einzige Begründung für die Verweigerung eines weiblichen Vornamens und entsprechender Dokumente: sie hat sich keiner Operation zur Entfernung ihrer Genitalien unterzogen. Eine genitalverändernde Operation kann die Antragstellerin jedoch nicht durchführen, weil der damit verbundene langdauernde Krankenstand bei ihrer leitenden Funktion in der Privatwirtschaft mit Sicherheit mit der Beendigung ihres Dienstverhältnisses verbunden wäre. Der Verlust des Arbeitsplatzes würde sie der Gefahr der sozialen Desintegration und Verelendung aussetzen. Offener Rechtsbruch Der Verwaltungsgerichtshof hat dem im Vorjahr Rechnung getragen und ausgesprochen, dass ein schwerwiegender operativer Eingriff, wie etwa die Entfernung der primären Geschlechtsmerkmale, keine notwendige Voraussetzung für die änderung des rechtlichen Geschlechts transsexueller Personen ist. Die Gewährung eines weiblichen Vornamens und die Korrektur des Geschlechtseintrags im Geburtenbuches (und damit die Ausstellung weiblicher Ausweise und anderer Dokumente) dürfen nicht von der Entfernung von der Genitalien abhängig gemacht werden; ebenso stellte zuletzt auch der Verfassungsgerichtshof fest. In Reaktion auf die Entscheidungen des Verwaltungsgerichtshofs hat das Innenministerium ein psychiatrisches Sachverständigengutachten eingeholt. Dieses hat die manifeste und unveränderbare Transsexualität der Beschwerdeführerin ebenso bestätigt wie dass sie seit Jahren als Frau lebt. Einzig und allein die männlichen Genitalien sind noch vorhanden. In offenem Widerstand gegen das Höchstgericht hat das Innenministerium in der Folge die Vornamensänderung ebenso wie die Geschlechtskorrektur im Geburtenbuch wieder (!) einzig und allein deshalb abgelehnt, weil die Genitalien nicht wegoperiert wurden. Das obwohl der Verwaltungsgerichtshof die beiden ersten Bescheide genau deshalb aufgehoben hat, weil die Verweigerung aus diesem Grund rechtswidrig ist. Und obwohl das Innenministerium an die Rechtsansicht des Verwaltungsgerichtshofs gebunden ist. Wie eine illegale Ausländerin im eigenen Land Diese offene Missachtung der mehr als eindeutigen gefestigten Rechtsprechung des VwGH stellt nichts anderes dar als blanke Willkür zum Nachteil der transsexuellen Frau, die durch den offenen Rechtsbruch jetzt nicht nur gezwungen ist, die Kosten weiterer höchstgerichtlicher Beschwerdeverfahren zu tragen sondern vor allem auch durch einen erheblichen weiteren Zeitraum unter der demütigenden Diskrepanz zwischen ihrem gelebten (ihrem wahren) und dem rechtlichen Geschlecht leiden zu müssen: wie eine illegale Ausländerin im eigenen Land. Sie hat den Amtsmissbrauch daher bei der Korruptionsstaatsanwaltschaft angezeigt, die den Fall bereits prüft. »Wir fordern, dass die Verantwortlichen für diesen offenen Rechtsbruch des Innenministeriums zur Verantwortung gezogen werden, sagt der Präsident des RKL und Rechtsanwalt der Beschwerdeführerin Dr. Helmut Graupner, »Eindeutiger kann ein Amtsmissbrauch nicht sein.. (c) gayvogue.com

Ansteckung mit HIV auch als Top m?glich

Ansteckung mit HIV auch als Top m?glichDer Terrence Higgins Trust (UK) lanciert eine neue Kampagne, um Schwule darauf hinzuweisen, dass die übertragung von HIV auch von Bottom nach Top passieren kann. Es scheint der Mythos zu herrschen, dass eine Ansteckung nur als Bottom erfolgen kann. Die Poster zur Kampagne werden ziemlich drastisch sein: ein Penis mit der Zeile Beim Analsex kann HIV in den Blutkreislauf des eindringenden Penises über die Eichel gelangen. Kondome halten HIV auf. Tatsache ist, dass Bottoms ein grösseres Ansteckungsrisiko haben als Tops. Die Ansteckungsgefahr ist aber für beide gegeben. (c) gayvogue.com

TV Prediger von seiner Homosexualit?t undgeheiltund

TV Prediger von seiner Homosexualit?t undgeheiltundSüss und lieb, möchte man als erste Reaktion auf diese Meldung ausrufen geht aber nicht, da es ernst gemeint ist. Die Frau des in Ungnade gefallenen TVPredigers Ted Haggard (Bild)behauptet doch tatsächlich, dass ihr Mann nun von seiner Homosexualität geheilt sei und ihre Ehe eine bessere als zuvor ist. Gayle Haggard meinte in einer Fernsehsendung, dass ihr Mann nun die Mittel hätte, um seine Triebe zu kontrollieren und widerspricht sich damit gleich selber. Ihr Mann brauche nun keine Stricher mehr und führe ein vorbildliches Eheleben. Dies war der Vorwurf 2006, worauf sich der Pastor aus der Führungsebene seiner Kirche zurückziehen musste und dann schliesslich ein Geständnis ablegte. Die Sache kam ans Tageslicht, als ein Stricher über die sexuelle Beziehung zu Haggard aussagte. Gayle sülzte noch weiter: Diesen Tiefschlag erleben zu müssen war für mich das grösste Geschenk überhaupt. Ted bat um meine Hilfe und ich gab sie ihm ich hielt ihn, berührte ihn und dann ging er freiwillig in Therapie. Ich habe ihm vergeben. Dazu gibt es natürlich auch gleich ein Buch, Warum ich blieb, geschrieben von Gayle Haggard. Süss. (c) gayvogue.com

Superbowl Werbespot erhitzt die Gem?ter

Nächsten Sonntag findet in den USA die Superbowl statt. Sie wird im Sun Life Stadium in Miami, Florida, stattfinden und wahrscheinlich wieder das Programm mit den höchsten Einschaltziffern überhaupt sein. Die Superbowl ist das Finalspiel in der NFL National Football League. Der Sender CBS hat die übertragungsrechte und die Preise für die Werbeeinschaltungen sind gewaltig. Eine bekannt homophobe Gruppierung, Focus on the Family, kann sich die Werbezeit leisten und dagegen gibt es nun Proteste von Homosexuellenverbänden und Frauenvereinigungen. Focus on the Family vertritt die Ansicht, dass Homosexualität wider Gottes Willen ist. Gezeigt wird im Spot, wie Football Star Tim Tebow mit seiner Mutter spricht, die ihren Sohn 1987 abtreiben sollte. (c) gayvogue.com

Amy Winehouse bisexuell?

Amy Winehouse bisexuell?Die Sängerin und Skandalnudel Amy Winehouse ist angeblich bisexuell und soll Beziehungen zu Frauen gehabt haben behaupten ihre Freunde. Amy Jade Winehouse, geboren in London am 14. September 1983, als Tochter eines Taxifahrers und einer Apothekenangestellten, quälte angeblich ihre Familie und ihre Lehrer mit ständigem Singen. Nach einer Schauspielausbildung arbeitete sie zunächst als Journalistin, bis sie von EMI auf Grund eines DemoTapes unter Vertrag genommen wurde. Ihr erstes Album Frank erschien 2003. Der Rest ist YellowPrintPress: ein Alkoholexzess nach dem anderen, ein Entzug nach dem anderen, dazwischen immer wieder geniale Songs mit einer Stimme, die durch Mark und Bein geht. Winehouse: Mit einer Frau intim zu sein hat was Befriedigendes. Mich kümmert es nicht, was die Leute über mich denken. Ich mache, was mir gut tut. Eine Freundin erzählte der News of the World mit Amy’s Erlaubnis, dass sie bezüglich ihrer Sexualität keine Einschränkungen kennt. Insgesamt kommt einem Janis Joplin in den Sinn gleiche Geschichte und dann der grosse Knall. Exit mit 27. Hoffentlich bleibt es Amy erspart. (c) gayvogue.com

Schauspielerin Anne Hathaway wendet sich vom Katholizismus ab

Schauspielerin Anne Hathaway wendet sich vom Katholizismus abDie Schauspielerin Anne Hathaway (Princess Diaries, Devil wears Prada, Brokeback Mountain) hat bekannt gegeben, dass sich ihre Familie vom Katholizismus abgewandt hat, nachdem ihr Bruder sein Outing hatte. Sie haben sich nun den Episcopalians angeschlossen. Hathaway: Warum sollte ich eine Organisation unterstützen, die die Lebensweise meines geliebten Bruders nicht gutheisst? Momentan weiss ich selber nicht, was ich glauben soll ich bin auf dem Weg. Zum Thema Kussszenen im Film meinte sie: Angelina Jolie kann perfekte Kussszenen abliefern und sie schaut immer noch gut dabei aus. Ich bin, wie Sie bemerkt haben, keine Angelina. (c) gayvogue.com

General Schwule sollten kein Heereskommando f?hren d?rfen

General  Schwule sollten kein Heereskommando f?hren d?rfenGeneral Raymundo Nonato war bei einem Hearing und meinte dort, dass Schwule keine Soldaten befehligen dürften, da sie keine Autorität hätten. Das Hearing war nicht unwesentlich es sollte bestimmen, ob der General als Oberster Richter im Militärgericht Brasiliens eingesetzt werden kann. Nonato: Ich würde schwule Soldaten nicht feuern, solange sie ihre sexuellen Vorlieben für sich behalten. Allerdings stellen sie ein Sicherheitsproblem dar, da sie keine Achtung unter den Kameraden hätten. Er wurde einstimmig zum Obersten Richter ernannt. Dagegen protestierten die Homosexuellenvereinigungen und die Organisation Schwuler Anwälte. (c) gayvogue.com

Papst bedauert Kindesmissbrauch

Papst bedauert KindesmissbrauchPapst Benedikt XVI hat in einer Rede zugegeben, dass gewisse Mitglieder der Kirche die Rechte von Kindern missbraucht haben. Das Oberhaupt der Katholischen Kirche weiter: Eine der Hauptaufgaben der Kirche ist es, Minderjährige zu schützen. Unglücklicherweise haben sich einige Mitglieder der Kirche von diesem Grundsatz entfernt und haben Rechte verletzt. Auch dieses Statement ist vielen in der Kirche und ausserhalb zu weich. Der Papst wurde schon bei ähnlichen Anlässen ob seiner verspäteten oder zu weichen Reaktion kritisiert. Speziell in Irland soll der Kindesmissbrauch endemisch sein: Prügel in kirchlich geführten Schulen, sexuelle übergriffe und vieles mehr sind seit den 1930er Jahren dokumentiert. Bei seinem Besuch in Grossbritannien im September 2010 wird wohl auch darüber gesprochen werden müssen und das 20 Millionen Pfund Loch, das ein Papstbesuch 1982 hinterliess, soll neu verhandelt werden. (c) gayvogue.com

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