Gibsons Angst vor Sünde und Schwulsein
März 26th, 2006Der US-Schauspieler Mel Gibson, dessen Jesus-Film in den Kinos anläuft, hat Angst davor, als Schauspieler für schwul gehalten zu werden.
Der Mann hatte wirklich Angst: Schauspieler zu werden, sei ja sein Traum gewesen. Aber die Umwelt denke ja so gemeine Sachen über diese Berufsgattung. Der verängstigte Mel Gibson hatte das Schlimmste zu befürchten: Er könnte für schwul gehalten werden. Diese Angst äußerte er kürzlich in einem Interview.
Der Star aus Action-Reißern wie “Mad Max” und “Lethal Weapon” bezieht diese Angst vor allem aus seinem fundamentalistisch-christlichen Glauben. Nachdem er in den 80er Jahren unter Depressionen litt, fand er Zuflucht in einer katholischen Sekte, der die traditionelle römisch-katholische Kirche noch viel zu fortschrittlich ist. Vor seiner Hinwendung zum “wahren Glauben” habe Gibson eigenen Angaben zufolge “wie ein Monster” gelebt und sei “spirituell bankrott” gewesen. Die Hauptinteressen des Schauspielers und Regisseurs lagen nun im Konzept der Sünde – kein Wunder also, dass er Angst davor hatte, als schwul durchzugehen.