Irakische Todesschwadronen gehen aktiv auf die Suche nach Homosexuellen
Die Todesschwadronen des fundamentalistischen Muktada al-Sadr stellen nun auch Fallen in Chat-Rooms, um ihre Opfer aufzuspüren. Zwei schwule Irakis, die eine Entführung und Folter überleben konnten, habennbsp;das berichtet.
Die beiden Studenten fielen auf attraktive Schwule im Internet herein, trafen sich mit ihnen und wurden dann entführt und gefoltert. Schon im Auto begannen die Männer die beiden zu schlagen. Dann wurde von ihnen verlangt, die Namen und Telefonnummern von anderen Schwulen herauszugeben. Ihre Mobiltelefone wurden analysiert, sie mussten sich entkleiden und wurden weiter misshandelt. Dann verband man ihnen die Augen, fesselte sie und warf sie in den Kofferraum. Das Auto fuhr in eine verlassene Gegend. Die beiden Studenten mussten aussteigen und sich auf den Boden knien und beten. Sie erwarteten ihren Tod. Doch plötzlich stiegen ihre Peiniger wieder ins Auto und fuhren einfach davon. Ein Auto, das zufällig vorbeikam, blieb stehen und der Fahrer half ihnen.
Eine Sprecherin der lokalen (geheimen) LGBT-Organisation sagte, dass Entführungsopfer üblicherweise getötet werden. Die beiden hatten einfach nur Glück. Die Studenten mussten auf die harte Tour lernen, dass Schwulsein im Irak tödlich sein kann. Die Menschenrechtsgruppe OutRage hat sich dazu entschlossen, der irakischen schwulen Gemeinde bei der Beschaffung von dringend benötigten Geldern zu helfen. Geldanweisungen können an OutRage!, PO Box 17816, London SW14 8WT, England, UK mit dem Vermerk bdquo;For Iraqi LGBTldquo; gesendet werden.


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