ÖVP-Perspektivengruppe: Eingetragene Partnerschaft kommt.
September 30th, 2007
Wie der bdquo;Standardldquo; in seiner Onlineausgabe berichtet wartet die Perspektivengruppe der öVP mit einer unerwarteten überraschung für gleichgeschlechtlich L(i)ebende in österreich auf. Umweltminister Josef Pröll (öVP) und Leiter der Perspektivengruppe spricht zusammenfassend von dem Vorschlag bdquo;für ein Partnerschaftsgesetz, das die Besiegelung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften vor dem Standesamt ermöglichtldquo;. An der Erarbeitung der öVP-Perspektiven haben rund 10.000 Menschen teilgenommen.
Morgen Montag soll das 60- bis 70-seitige zusammenfassende Perspektivenpapier, das aus rund 1.000 Vorschlägen der 14 Arbeitsgruppen entstanden ist, von Pröll (Bild) im Wiener Ernst-Happel-Stadion vorgestellt werden. Schon heute gab er einige Details in der ORF-Pressestunde bekannt.
Aus vier vorgelegten Varianten zum Thema bdquo;Homo-Ehe oder ndash;Partnerschaftldquo; der von der niederösterreichischen Landesrätin Johanna Mikl-Leitner geleitete Arbeitsgruppe bdquo;Familieldquo; entschied sich Pröll für ein bdquo;neues Rechtsinstrument, das Partnerschaftsgesetzldquo;. Unter dem Motto Weg mit der Diskriminierung will er Gleichgeschlechtlichen, die bdquo;Verantwortung übernehmenldquo; wollen, ermöglichen, Partnerschaften vor dem Standesamt zu schlieszlig;en - aber ohne Möglichkeit der Adoption von Kindern.
Pröll will jedenfalls für die Ergebnisse der Arbeit der Perspektivengruppe bdquo;einstehen und dafür kämpfen, dass sie umgesetzt werdenldquo;.
Die Grünen erklärten in einer Reaktion dem ORF, von den groszlig;en Plänen der öVP für eine Neuorientierung sei nichts übrig geblieben. Die FPö sah in Prölls Vorschlägen ein bdquo;Abdriften der öVP nach linksldquo;.