Zusammengeschlagener Schwuler begeht Selbstmord
Juli 7th, 2007
David Ritcheson beging 15 Monate nach der fürchterlichen Attacke gegen sein Leben Selbstmord. Er sprang vom Oberdeck eines Kreuzfahrtschiffes in den Tod.
Das letzte Jahr war schmerzvoll für ihn, doch er konnte in eine bessere Zukunft schauen: Universitätsbesuch gratis, sein Leben der öffentlichkeit widmen und die schreckliche Vergangenheit hinter sich lassen. Er hatte sich scheinbar körperlich und auch emotional von der Attacke erholt - er wurde bewusstlos geschlagen und mit einem Plastikrohr penetriert, es wurde auf ihn gesprungen und anschlieszlig;end ein Bleichmittel über ihn ausgeleert. Die Täter drückten Zigaretten auf seinem Körper aus und schrien dabei bdquo;White Powerldquo; - ein Slogan, den der Ku-Klux-Klan (Bild) verwendet.
Ritcheson musste 30 Operationen über sich ergehen lassen, erhielt einen künstlichen Darmausgang und war mehr als drei Monate im Spital. Mit seinen 18 Jahren hatte er noch keine Berufswahl getroffen, er dachte aber daran, sich der Arbeit mit Menschen zu widmen, die ähnliches erfahren hatten. Zwei Männer wurden verhaftet und angeklagt.