Mai 27th, 2008
() Beschneidung bei Männern ist in Afrika unüblich - manchmal sogar verboten. Nun hat sich die Regierung Kenias dazu entschlossen, eine kostenfreie Beschneidung anzubieten.
Dr. Robert Bailey, ein Epidemologe aus Illinois, leitet das Projekt und hat schon gute Erfahrungen damit gemacht. In Kisumu, Westkenia, konnte er die Infektionsrate um 60 % reduzieren. Es scheint also, dass sich beschnittene Männer weniger oft mit HIV infizieren.
Die Beschneidung ist jedoch auch Politikum geworden. Letztes Jahr kämpften die Anhänger des Präsidenten Kibaki gegen den Oppositionsführer Odinga - die einen beschneiden traditioneller Weise, die anderen nicht. So kam es zu gewaltsamen Beschneidungen mit vielen Toten als Folge. (ma)
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Mai 27th, 2008
() Laut Angaben des Veranstalters waren in Sao Paulo Millionen Menschen bei der GayPride - ausgelassene Stimmung, Freude und Feierlichkeit bestimmten die GayPride in Sao Paulo.
Durch die Avenida Paulista (Finanzbezirk) strömten 20 LkWs mit Musik und TänzerInnen. Die 12. GayPride ist nach wie vor eine der gröszlig;ten der Welt. 330.000 Touristen kamen nur wegen der Veranstaltung in die Stadt. Durch Umwegrentabilität entstehen 13.500 Arbeitsplätze und die Stadt nimmt über 100 Millionen Dollar ein.
Es gibt nicht nur die Parade selber, sondern auch einen Cultural Gay Fair, einen Gay Day und das International GLS Tourism Forum. (ma)
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Mai 27th, 2008
() DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger (Bild)bezog beim 2. Aktionsabend gegen Homophobie im deutschen Fuszlig;ball eindeutig Stellung gegen Diskriminierung jeder Art. Manchmal hat der Griff ins Klo auch eine positive Seite: Nicht nur, aber auch Dank der fragwürdigen Ansichten von FC Köln-Trainer Christoph Daum, der Homosexuelle als eine Gefährdung für Kinder und Jugendliche eingeschätzt hatte, konnte sich der 2. Aktionsabend gegen Homophobie im deutschen Fuszlig;ball einer groszlig;en Aufmerksamkeit erfreuen.
Nachdem es bei der ersten Veranstaltung im Oktober 2007 in Berlin noch relativ wenig Resonanz gegeben hatte, waren am vergangenen Freitag im Kölner RheinEnergie-Stadion rund 100 Vertreter aus Vereinen, Fanclubs, Politik und Medien vertreten. Gerade letztere waren durch die Statements Daums und die Reaktionen aus der Community für das Thema Homophobie sensibilisiert worden.
Von besonderem Interesse war für alle, wie der bdquo;offizielle Fuszlig;ball2, hier in Person des Präsidenten des Deutschen Fuszlig;ball-Bundes (DFB) Dr. Theo Zwanziger, die Problematik beurteilt. Zwanziger stellte sich im Rahmen einer Podiumsdiskussion den Fragen des Publikums und der Moderatoren. Dabei bezog er eindeutig Stellung gegen Diskriminierung jeder Art im Fuszlig;ball: bdquo;Fuszlig;ball diskriminiert nicht, der Ball ist für alle da. In der Satzung des DFB steht schon seit 2000, dass wir uns entschieden gegen Diskriminierung wenden.2 Gleichzeitig versprach er eine Qualifizierungsoffensive und bat die Anwesenden um Hilfe bei der Umsetzung der kommenden Aufgaben.
Zu Daum erklärte Zwanziger, dass sie telefoniert hätten und dass er nach diesem Gespräch dem Trainer keine Diskriminierungsabsicht unterstelle: bdquo;Ich kann für Christoph Daum erklären, dass wir in der Betrachtung dieser Dinge keine Meinungsverschiedenheiten haben. Er steht klar zu der Grundposition, die der DFB in seiner Satzung verankert hat.ldquo; Daum habe sich in dem Gespräch dazu bekannt, dass er verschiedene Dinge vielleicht etwas problematisch verbunden habe. (dk)
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Mai 26th, 2008
() Sharon Stone did it again: sie hat sich wieder ins Zeug gelegt und gemeinsam mit Madonna konnten über 10 Millionen für amfAR gesammelt werden.
amfAR ist die American Foundation for AIDS Research, die auch vom Wiener Life Ball gesponsert wird. Madonna trennte sich vom Inhalt ihrer Handtasche und anderen Dingen (Gitarre, Handspiegel, Haarspange, Lipgloss), gab noch eine Krokodilledertasche dazu und konnte sich über 472.000 Dollar freuen.
Dita von Teese strippte und gab die Strümpfe, Sharon Stone leitete die Auktion. Stone versteigerte auch ihren roten Porsche 911 (Bj. 1976) um 786.000 Dollar. (ma)
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Mai 26th, 2008
() Die römisch-katholische Kirche hat in Polen mitgeholfen, eine Rehab-Klinik für Homosexuelle zu begründen. Während die Welt einen Tag gegen Homophobie beging, öffnete Odwaga seine Pforten.
Teil des Programmes ist Fuszlig;ballspielen für Männer und Kochlektionen für Frauen. Die American Psychiatric Association meinte: Es gibt keinen wissenschafltich begründeten Beweis, dass man eine sexuelle Orientierung umdrehen könnte. Damit wird nur erreicht, dass Diskriminierung und Vorurteile blühen können. (ma)
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Mai 25th, 2008
Mit diesem wahrlich weltbewegenden Thema beschäftigt sich die eine Studie des Instituts für Psychologie II der Universität Leipzig, denn diese untersuchte, inwieweit ein Zusammenhang zwischen Emailadress-Namen und den Eigenschaften von deren Besitzern besteht. Die Untersuchung wurde an insgesamt etwa 600 Schülern im Alter von 15-18 Jahren durchgeführt.
So werden hinter Domain-Suffixen wie bdquo;.atldquo; gewissenhaftere Personen vermutet als unter bdquo;.comldquo;. Demnach sprechen kreative, fantasievolle Emailadressen auch für offenere, eher extrovertierte Menschen. Allein dies ist schon ein interessantes Phänomen, aber zusätzlich stimmte interessanter Weise die vom Empfänger dem Besitzer der Emailadresse bdquo;zugeordneteldquo; Eigenschaft auch mit der Realität durchaus überein. Laut den deutschen Forschern hinterlassen wir nämlich bdquo;durch unsere persönlichkeitsbedingten Verhaltenweisen und Vorlieben Spuren in den natürlichen und virtuellen Umwelten, in denen wir uns bewegen.ldquo;
Die Studie wird demnächst im Journal of Research in Personality publiziert werden.
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Mai 25th, 2008
() Die 18. Welt-AIDS-Konferenz (bdquo;AIDS 2010ldquo;), der gröszlig;te internationale Kongress zum Thema HIV, findet 2010 in Wien statt. Alle zwei Jahre treffen rund 25.000 RepräsentantInnen von Interessenvertretungen und ExpertInnen aus aller Welt zusammen, um den Fortschritt sowie die Prioritäten in der HIV-Prävention und Behandlung zu diskutieren. AIDS 2010 wird von der International AIDS Society (IAS) in Kooperation mit der österreichischen Regierung sowie österreichischen und internationalen Partnern aus Wissenschaft, Gesellschaft und den Vereinten Nationen organisiert. Die in Genf/Schweiz ansässige IAS ist die weltweit führende unabhängige Vereinigung von HIV-ExpertInnen.
bdquo;Die International AIDS Society und ihre Partner freuen sich sehr über die Zusammenarbeit mit der Stadt Wien, der österreichischen Regierung sowie lokalen Führungspersönlichkeiten aus Wissenschaft und Gesellschaft. Sie alle leisten schon seit vielen Jahren wertvolle Pionierarbeit auf dem Gebietldquo;, so Dr. Julio Montaner, designierter Präsident der IAS und Direktor des BC Centre for Excellence in HIV/AIDS sowie internationaler Konferenzvorsitzender der AIDS 2010. bdquo;Da gleichzeitig mit der Konferenz im Jahr 2010 auch jene Frist abläuft, die sich WeltpolitikerInnen als Ziel für den universellen Zugang zu HIV-Prävention, Behandlung, Betreuung und Unterstützung gesetzt haben, werden alle Augen der Welt auf Wien gerichtet sein.ldquo;
bdquo;Es freut mich besonders, dass Wien der Standort für die im Jahr 2010 stattfindende Welt-AIDS-Konferenz sein wird. Das ist gesundheitspolitisch wichtig, weil damit das Thema HIV/AIDS wieder stärker in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses rückt. Das ist aber auch für den Kongressstandort Wien von gröszlig;ter Bedeutung. Der Groszlig;raum Wien und Umgebung profitiert von etwa 100.000 übernachtungenldquo;, erklärt die Wiener Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely. Derzeit gehe man von einem Gesamtbeitrag zum österreichischen Bruttoinlandsprodukt von 45 Millionen Euro durch die Konferenz aus.
bdquo;Die Welt-AIDS-Konferenz stellt den wichtigsten Kongress weltweit dar, bei dem wissenschaftliche, programmatische und politische Entwicklungen zum Thema HIV/AIDS veröffentlicht und diskutiert werden. Als das gröszlig;te und vielfältigste internationale Treffen zu einem globalen Gesundheitsthema vereint die Konferenz all jene Menschen, die der HIV-/ AIDS-Epidemie begegnen und gibt ihnen die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen und den noch zurückzulegenden Weg abzustecken. Wir freuen uns, die RepräsentantInnen in Wien begrüszlig;en zu dürfenldquo;, so Dr. Brigitte Schmied, Präsidentin der österreichischen AIDS Gesellschaft und lokale Vorsitzende der 18. Welt-AIDS-Konferenz.
bdquo;Niemand von uns kann ausschlieszlig;en, AIDS zu bekommen - nur das Risiko ist unterschiedlichldquo;, ergänzt SC Hon.-Prof. Dr. Robert Schlögel, Leiter der Sektion IV, Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend.
bdquo;Wien wurde in der Geschichte immer als Drehkreuz zwischen West- und Osteuropa gesehen, und als Gastgeber der Konferenz wird es auch weiterhin diese Rolle einnehmenldquo;, so Dr. Montaner. bdquo;Die Konferenz bietet die Gelegenheit, uns speziell mit jenen Herausforderungen zu befassen, die sich uns durch die aufkommenden Epidemien in Osteuropa im Kontext der weltweit am stärksten betroffenen Regionen und der allgemeinen globalen Antwort stellenldquo;.
Gemäszlig; dem gemeinsamen Programm der Vereinten Nationen für HIV/AIDS (UNAIDS) haben sich im Jahr 2007 schätzungsweise 150.000 Menschen in Osteuropa und Zentralasien neu mit HIV infiziert, wodurch die Zahl der Menschen mit HIV in dieser Region auf 1,6 Millionen anstieg. Dies entspricht im Vergleich zu den 630.000 Menschen mit HIV im Jahr 2001 einem Anstieg von 150 Prozent. Weltweit leben schätzungsweise 33,2 Millionen Menschen mit HIV, über 2,1 Millionen Menschen sind im Jahr 2007 an AIDS gestorben.
AIDS 2010 findet vom 18. bis zum 23. Juli 2010 in der Reed Messe Wien statt
Die Konferenz wird von der IAS in Kooperation mit mehreren internationalen Institutionen und lokalen Partnern veranstaltet, darunter: UNAIDS und Co-Sponsoren, International Council of AIDS Service Organizations (ICASO), Global Network of People Living with HIV/AIDS (GNP ) / International Community of Women Living with HIV/AIDS (ICW), zwei weitere internationale Partner (werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben).
AIDS 2010 ist die 18. Welt-AIDS-Konferenz. Im August 2008 findet die Konferenz in Mexiko City statt und folgt damit dem Kongress in Toronto/Kanada im Jahr 2006. Mit den über 2.500 erwarteten internationalen JournalistInnen ist die Konferenz jene Einzelveranstaltung im Gesundheitswesen, welche die weltweit umfassendste Berichterstattung aufweist.
Wien wurde nach einer Begutachtung aller Bewerberstädte durch die IAS und ihre internationalen Partner als Gastgeber der AIDS 2010 ausgewählt. Die Bewerberstädte wurden vom IAS Governing Council anhand der folgenden drei Kriterien beurteilt: Einfluss auf die Epidemie, zufriedenstellende Infrastruktur sowie Bewegungs- und Reisefreiheit für Menschen mit HIV/AIDS. Gemäszlig; der vom IAS Governing Council im Jahr 1992 beschlossenen Richtlinie der Antidiskriminierung hält die IAS ihre Konferenzen nicht in Ländern ab, die den kurzfristigen Aufenthalt für Menschen mit HIV/AIDS einschränken und/oder potenzielle HIV-positive BesucherInnen verpflichten, ihren HIV-Status auf dem Visumsantrag oder in anderen, für die Einreise in das Land erforderlichen Dokumenten offen zu legen. (ots)
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Mai 25th, 2008
() bdquo;Der gestern veröffentlichte Bericht von Human Right Watch (HRW) über die aktuelle Situation von Lesben, Schwulen und Transgender-Personen in der Türkei zeigt erschreckende Menschenrechtsverletzungen, sowie den fehlenden Rechtsschutz für die Betroffenen in der Türkei auf. Die Türkei muss hier endlich Farbe bekennen und auch auf diesem Sektor europäische Standards einführenldquo;, kritisiert Peter Traschkowitsch, Bundesvorsitzender der SoHo (Sozialdemokratie und Homosexualität) heute gegenüber dem Pressedienst der SPö scharf.
Der 123-seitige Bericht trägt den Titel bdquo;sbquo;We Need a Law for Liberationlsquo;: Gender, Sexuality, and Human Rights in a Changing Turkeyldquo; und dokumentiert die andauernde Gewalt und Misshandlung aufgrund von sexueller Orientierung und Geschlechteridentität. bdquo;Sexualität in muslimisch geprägten Ländern ist nach wie vor ein Tabu-Thema. Heterosexuelle türkische Männer beispielsweise reagieren insbesondere auf schwule türkische Landsleute häufig mit Ablehnung. Auch bei den von HRW durchgeführten Befragungen kamen erschreckende Details, wie Schläge, Raubüberfälle, Schikanen durch Polizei und Morddrohungen ans Lichtldquo;, erläutert Traschkowitsch.
bdquo;Wir, die SoHo werden uns daher im Rahmen unseres europäischen Netzwerkes sbquo; Roselsquo; und mit den europäischen Sozialdemokraten für den Schutz von Lesben, Schwulen und Transgender-Personen in der Türkei einsetzen. Wenn der Türkei eine Mitgliedschaft bei der Europäischen Union wichtig ist und sie auch glaubwürdig sein will, dann sind rasche Antidiskriminierungsmaszlig;nahmen unumgänglichldquo;, schloss Traschkowitsch. (pas)
PAS SoHo (23.5.2008)
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Mai 25th, 2008
() In der Talkshow von Ellen DeGeneres erklärte der republikanische Präsidentschafts- kandidat, dass er die Ehe für Schwule und Lesben trotz der Gerichtsentscheidung in Kalifornien weiter ablehnt. Der 71-jährige Senator sagte, dass er an den bdquo;einzigartigen Rang der Ehe zwischen Mann und Frauldquo; glaube: bdquo;Ich weiszlig;, dass ich respektvoll eine andere Meinung als Sie vertreteldquo;, erklärte er gegenüber DeGeneres, die in Kürze ihre Freundin Portia de Rossi (bdquo;Ally McBealldquo;) heiraten will.
Der Oberste Gerichtshof des Staates Kalifornien hatte zuvor entschieden, dass das Ehe-Verbot für Schwule und Lesben gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz der Regionalverfassung verstoszlig;e.
McCain erklärte, Schwule und Lesben könnten sich mit gegenseitigen Verträgen absichern. DeGeneres verglich das Ehe-Verbot mit der Vorenthaltung des Wahlrechts für Schwarze und Frauen. bdquo;Wir sind alle Menschen. Sie sind nicht anders als ich. Wir lieben auf genau dieselbe Artldquo;, erklärte DeGeneres. bdquo;Wenn jetzt jemand sagt: sbquo;Ihr könnt doch Verträge schlieszlig;en, ihr kriegt dann Versicherungen und das ganze Zeuglsquo;, dann klingt das wie: sbquo;Nun ja, du kannst dich hier hin setzen, aber bloszlig; nicht dorthin.lsquo;ldquo;
DeGeneres bot McCain unter groszlig;em Applaus an, sie zum Altar zu führen. Darauf sagte McCain lediglich: bdquo;Toucheacute;ldquo; (etwa: bdquo;Eins zu null für Sieldquo;).
Nach seinem wahrscheinlichen Herausforderer Barack Obama hat McCain auch ein Problem mit seinem Pastor: Der Senator sagte sich von Pfarrer John Hagee los, nachdem immer mehr radikale äuszlig;erungen des texanischen Fernsehpredigers an die öffentlichkeit kamen. Zuletzt hatte Hagee Adolf Hitler als gottgesandten bdquo;Jägerldquo; bezeichnet, der geschickt wurde, damit die Juden das Heilige Land Israel schneller erreichen. Auch seine antikatholischen Tiraden standen oft in der Kritik. Hagee hetzt zudem tagtäglich gegen Homosexuelle. So spricht er sich gegen jede Anerkennung von homosexuellen Partnerschaften aus. Der Hurrikan Katrina, durch den in den Südstaaten 1.800 Menschen getötet worden, sei ein von Gott gesandter Sturm gewesen, weil die am härtesten getroffene Stadt New Orleans ein Mekka für Schwule sei.
John McCain selbst spricht sich zwar gegen die Homo-Ehe aus, wendet sich aber ebenfalls gegen einen vom jetzigen Präsidenten Bush geforderten Verfassungszusatz, der die Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau definiert. Die Demokraten Hillary Clinton und Barack Obama sprechen sich zwar auch gegen die Ehe-öffnung aus, befürworten aber Eingetragene Partnerschaften. (dk)
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Mai 25th, 2008
() In der Länderkammer ist ein Antrag der SPD-geführten Regierungen von Berlin und Bremen gescheitert, Eingetragene Lebenspartner mit Ehepaaren gleichzustellen. Der von der Union kontrollierte Bundesrat lehnte den Vorstoszlig; der Stadtstaaten ab, das Ehegattensplitting für Schwule und Lesben zu öffnen.
Berlin und Bremen hatten argumentiert, dass es keine sachlichen Gründe dafür gebe, gleichgeschlechtliche Paare im Steuerrecht anders zu behandeln als Hetero-Paare. Derzeit werden verpartnerte Schwule und Lesben bei der Einkommenssteuer wie Fremde behandelt.
Da aber noch mehrere Gerichtsverfahren gegen die Ungleichbehandlung anhängig sind, empfiehlt der Lesben- und Schwulenverband Eingetragenen Lebenspartnern, in der Steuererklärung den Splitting-Tarif zu beantragen. Paare mit unterschiedlich hohem Einkommen können damit in einem Jahr bis zu 15.000 Euro an Einkommenssteuer sparen.
Die rot-grüne Bundesregierung Deutschlands hatte 2001 im Lebenspartnerschaftsergänzungsgesetz vorgesehen, auch Homo-Paaren das Ehegattensplitting zu ermöglichen. Das war schon damals von der unionsdominierten Länderkammer verhindert worden. (dk)
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