Oktober 15th, 2008
() Gaywheels.com, eine Plattform, die sich um lesbische, schwule, bisexuelle und transsexuelle Autokäufer kümmert, hat ihre Liste der schwulsten Autos veröffentlicht.
Drittes Quartal 2008: Platz 1: VW Rabbit (=Golf) Platz 2: VW Eos Platz 3: Mazda MX-5, Audi A3
Platz 4: Mazda 3 und VW Jetta Platz 5: Toyota Yaris Platz 6: Saab 9-3, Dodge Caliber Platz 7: Volvo C30 Platz 8: Smart ForTwo Platz 9: Toyota Matrix, Mini Cooper Platz 10: Maserati GranTurismo (ma)
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Oktober 14th, 2008
()In den USA wurde eine Kampagne gestartet, die den Gebrauch von that is so gay und anderen homophoben Phrasen eindämmen soll.
Es ist im angloamerikanischen Raum mittlerweile üblich, von einer Sache als gay zu sprechen, wenn man sie verächtlich machen will.
Die Kampagne will vor allem heterosexuelle Jugendliche darauf hinweisen, dass es Homophobie ist, wenn man gay als Schimpfwort einsetzt. ‘
Prominente (Wanda Sykes, Hillary Duff) haben sich bereit erklärt mitzumachen. 33.000 Radio- und TV-Stationen werden sich daran beteiligen. Es wird auch Plakate und Internet-Werbung geben. (ma)
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Oktober 14th, 2008
() Ein besonders schäbiges Verbrechen wird derzeit in den Niederlanden vor Gericht verhandelt. Drei Männer werden beschuldigt, Männer durch das Internet getroffen, sie betäubt und dann HIV Blut gespritzt zu haben.
12 Opfer wurden daraufhin HIV . Sie wurden zu schwulen Gangbangs eingeladen, dort aber nur von den dreien empfangen, mit Ecstasy betäubt und dann vergewaltigt und eben mit dem Blut infiziert.
Die Polizei in Groningen bekam von AIDS-Gruppen den Tipp und konnte die drei (39, 48 und 49) verhaften. Der Verteidiger der Opfer meinte, dass es sehr schwer sein wird, den Tätern die Tat nachzuweisen. (ma)
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Oktober 13th, 2008
() Nach erfolgreichen Sondierungsgesprächen: Die deutsche Liberalen-Chefin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger nennt Bedingungen für eine Koalition mit der CSU. Die bayerischen Liberalen wollen nach eigenen Angaben in einer Koalition mit der CSU unter anderem die Rechte von Schwulen und Lesben stärken.
Dies berichtet die Nachrichtenagentur AFP- Sowohl die Liberalen als auch die Christsozialen haben nach erfolgreichen Sondierungsgesprächen entschieden, offiziellenbsp; Koalitionsverhandlungen aufzunehmen.
bdquo;Das ist ein historischer Moment, denn es geht um einen Aufbruch in Bayernldquo;, begrüszlig;te Bayerns FDP-Chefin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger die politische Entwicklung nach dem Wahldebakel für die CSU. Die Liberalen Deutschlands wollen für den Freistaat erreichen, das Schwule und Lesben ihre Lebenspartnerschaften auch auf dem Standesamt eintragen können ndash; bislang müssen Homo-Paare dafür zum Notar.
Die Koalitionsverhandlungen finden unter groszlig;em Zeitdruck statt. Da sich nach der bayerischen Verfassung schon in einer Woche der Landtag konstituieren und in zwei Wochen der Ministerpräsident gewählt werden muss, muss bereits in der kommenden Woche eine Entscheidung über die Koalitionsbildung fallen. (dk)
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Oktober 13th, 2008
() Reverend Howard Bess (heterosexueller Priester) schrieb ein Buch Pastor, I am gay, das Sarah Palin (Bild)verbieten lassen wollte.
1995 veröffentlicht, war es nicht das einzige Buch, das Palin verärgerte, es ist von mindestens weiteren drei Titeln die Rede.
Bess wollte in seinem Buch für Verständnis gegenüber Homosexuellen werben, stattdessen wurde er seinen Journalistenjob los und sein Buch war nur in wenigen Buchgeschäften erhältlich. Einflussreiche Christen und Freunde von Palin haben dafür gesorgt, natürlich, ohne jemals das Buch gelesen zu haben.
Bess meint heute, dass es schlicht eine Katastrophe für die Demokratie und die Freiheit wäre, wenn diese Frau als Vizepräsidentin amtieren könnte. (ma)
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Oktober 13th, 2008
() Ein groszlig;er Erfolg für die Lesben- und Schwulen- bewegung in Ukraine: Der Einladung von Nash Mir sowie der Hirschfeld-Eddy-Stiftung zur internationalen Konferenz bdquo;Lesbian and Gay Rights are Human Rightsldquo; folgten 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus zwölf Ländern, darunter Aktivistinnen und Aktivisten aus Moldawien, Weiszlig;russland, Rumänien, Bulgarien, Polen, Russland, Ungarn, aus Frankreich, Belgien, Groszlig;britannien, Deutschland und aus allen Teilen der Ukraine.
Unterstützt wurde die Konferenz am 4. und 5. Oktober in Kiew von der Stiftung bdquo;Erinnerung, Verantwortung und Zukunftldquo;, der Heinrich-Böll-Stiftung sowie der ukrainischen Sektion von Amnesty International.
Wie unterschiedlich sich die Entwicklung in den Mittel- und Osteuropäischen Ländern gestaltet, wurde in den zahlreichen Beiträgen der lesbischen Aktivistinnen und schwulen Aktivisten deutlich. Katastrophal und lebensbedrohlich ist die Situation für Lesben und Schwule in Weiszlig;russland. Gewalt gegen Homosexuelle und überwachung von NGO durch den Geheimdienst gehören zum Alltag engagierter Menschenrechtler. Dagegen wird in Ungarn am 1. Januar 2009 ein Gesetz über die eingetragene Partnerschaft mit nahezu gleichen Rechten und Pflichten (ausgenommen das Adoptionsrecht) in Kraft treten.
In der Ukraine selbst werden Menschenrechte zwar formal respektiert, aber es gibt keinerlei Schutz für Lesben und Schwule. Politik, Kirche und Gesellschaft sind von krasser Homophobie gekennzeichnet, das belegt auch die Studie von Nash Mir aus den Jahren 2002 und 2007. Dennoch haben sich in einigen Regionen inzwischen Lesben- und Schwulengruppen gegründet, die den täglichen Kampf gegen Diskriminierung und Homophobie wagen. Ausgesprochen problematisch ist der Alltag von Regenbogenfamilien, wie zwei lesbische Frauen aus Simferopol auf der Krim mit ihren vier Kindern eindrucksvoll schilderten. An die Anmeldung und Genehmigung von sbquo;Gay Prideslsquo; und deren Schutz durch die Polizei ist bislang kaum zu denken.
Die Durchführung einer internationalen Konferenz zu schwul-lesbischen Themen in der Ukraine wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern als Zeichen der Solidarität und äuszlig;erst wichtiger Schritt für die Präsenz von schwul-lesbischen Anliegen in der Ukraine begrüszlig;t. Auch die Repräsentanten von EU und Europarat sowie aus der deutschen Politik betonten die hohe Relevanz der Anerkennung von Homosexuellenrechten für das Konzept der Menschenrechte. Auch die Vertreter von ILGA verwiesen auf die Möglichkeiten der europäischen Zusammenarbeit und die Notwendigkeit von mehr politischem Druck auf die Entscheidungsträger in der Ukraine. Thomas Hammarberg, Kommissar für Menschenrechte des Europarats, und Volker Beck, menschenrechtspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, sicherten Unterstützung für den Kampf von Lesben, Schwulen und Transgender in der Ukraine zu.
Nicht zuletzt bot die Konferenz ein wichtiges Forum für Erfahrungsaustausch und Networking. Es wurde vereinbart, die Zusammenarbeit von LGBT-Organisationen und Menschenrechtsverbänden in der Ukraine zu verbessern. In einer gemeinsam verabschiedeten Resolution forderten alle Teilnehmenden die ukrainische Regierung auf, dafür Sorge zu tragen, dass gleichgeschlechtliche Partnerschaften im Land eine rechtliche Grundlage erhalten, Lesben und Schwule in den Genuss von gleichen Rechten kommen und umfassenden Schutz vor Diskriminierung im Arbeitsrecht und allen anderen Lebensbereichen erhalten.
Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, die Achtung der Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender voranzubringen, international Menschenrechtsarbeit zu unterstützen, Menschenrechtsverteidigern aktiv zu helfen sowie Aufklärung und den Abbau von Vorurteilen zu fördern. (cwq)
Bild: Waren in Kiew dabei: Andrei Maymulakhin und Veronika Antonets
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Oktober 12th, 2008
() Zum dritten Mal hat ein US-Gericht die öffnung der Ehe angeordnet: Mit vier gegen drei Richterstimmen entschied der Supreme Court des Bundesstaates Connecticut, dass das Ehe-Verbot für Schwule und Lesben diskriminierend sei und gegen die Regionalverfassung verstoszlig;e.
Das Urteil geht auf eine Klage von acht gleichgeschlechtlichen Paaren aus dem Jahre 2004 zurück. Diese wollten eine Ehe eingehen, was ihnen von den Standesämtern aber verwehrt wurde. Daraufhin gingen sie vor Gericht, weil ihnen ihr verfassungsmäszlig;iges Recht auf Gleichbehandlung vorenthalten worden sei. Dieser Argumentation stimmte nun die Mehrheit der Richter des 3,5 Millionen Einwohner zählenden Staates zu.
bdquo;Wenn wir unsere Regionalverfassung ansehen und interpretieren, bleibt keine andere Möglichkeit, als zu schlieszlig;en, dass auch homosexuelle Menschen den Partner ihrer Wahl heiraten dürfenldquo;, schrieb Richard N. Palmer in der Urteilsbegründung. bdquo;Würden wir anders entscheiden, müssten wir verfassungsrechtliche Prinzipien für Schwule und Lesben einrichten und solche für alle anderenldquo;.
In einer ersten Erklärung sagte die republikanische Gouverneurin Mary Jodi Rell, sie sei nicht derselben Meinung wie die Richter, akzeptiere das Urteil aber voll und ganz: bdquo;Das Verfassungsgericht hat gesprochen. Ich glaube nicht, dass das Votum die Mehrheitsmeinung des Volkes in Connecticut widerspiegelt. Aber ich glaube auch, dass jeder Versuch, diese Entscheidung rückgängig zu machen ndash; entweder durch eine Parlamentsentscheidung oder eine Verfassungsänderung ndash; keinen Erfolg haben wirdldquo;.
Nach der Entscheidung brach unter den Klägern Jubel aus. bdquo;Ich kannrsquo;s nicht glauben. Wir sind absolut glücklichldquo;, erklärte Janet Peck an der Seite ihrer Partnerin Carole Conklin. bdquo;Endlich, nach einer Wartezeit von 33 Jahren, können wir heiraten!ldquo;.
2003 hatte Massachusetts als erster US-Bundesstaat die Ehe für Schwule und Lesben geöffnet. Auch damals entschied der Oberste Gerichtshof mit einer Mehrheit von vier zu drei, dass das Ehe-Verbot diskriminierend sei. Die Entscheidung brachte das Thema Homo-Ehe in die Schlagzeilen und führte zu einer Kampagne insbesondere der republikanischen Partei. In vielen Bundesstaaten wurden daraufhin Volksabstimmungen über das Verbot der Ehe abgehalten. Bislang haben nur die Wähler in Arizona gegen ein Ehe-Verbot für Schwule und Lesben gestimmt, in manchen konservativen Staaten wie Tennessee votierten aber vier von fünf Wählern dafür, dass die Ehe als bdquo;Verbindung zwischen Mann und Frauldquo; definiert wird.
Im Mai 2008 öffnete der Oberste Gerichtshof im bevölkerungsreichsten Bundesstaat Kalifornien die Ehe für Schwule und Lesben, ebenfalls mit vier gegen drei Stimmen. Allerdings ist sie hier in Gefahr: Am 4. November steht bei einer Volksabstimmung eine Verfassungsänderung auf dem Programm, die die Homo-Ehe wieder verbieten würde. Einer neuen Umfrage zufolge würde eine knappe Mehrheit der Kalifornier für den Antrag stimmen ndash; und damit als erste Region überhaupt die Einführung der Homo-Ehe wieder rückgängig machen. (dk)
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Oktober 12th, 2008
() Das portugiesische Parlament hat am Freitag mit den Stimmen der regierenden Sozialisten und der konservativen Opposition gegen die öffnung der Ehe gestimmt. Vor dem Parlament gab es Proteste von Homo-Aktivisten.
Der Antrag war von den Grünen und dem linken Bloco de Esquerda eingereicht. Die Parteien hatten gehofft, Stimmen von der Partido Socialista zu erhalten, die die absolute Mehrheit im Parlament hält.
In Portugal gibt es derzeit eine Art Eingetragene Lebenspartnerschaft (faktische Partnerschaft oder uniotilde;es de facto), die sowohl gleich- als auch verschiedengeschlechtliche Paare eingehen können und weniger Rechte als die Ehe beinhaltet. Das einzige Nachbarland Spanien hat dagegen schon 2005 die Ehe für Schwule und Lesben geöffnet.
Ministerpräsident Joseacute; Soacute;crates lehnte die Ehe-öffnung ab: bdquo;Homosexuelle Ehen stehen derzeit nicht auf der politischen Agenda. Wir haben das nicht im Regierungsprogramm und die Sozialisten werden keine Befehle von anderen Parteien zu Gesetzesinitiativen entgegennehmen.ldquo;
Vor dem Parlament protestierten 30 Homo-Aktivisten gegen die Entscheidung und inszenierten Ehe-Schlieszlig;ungen.
Die katholische Kirche, der die überwältigende Mehrheit der Portugiesen angehört, erklärte im Vorfeld der Abstimmung, dass eine öffnung der Ehe eine Verletzung der Familien bedeuten würde: bdquo;Was auf dem Spiel steht, ist das gesamte Konzept der Familieldquo;, erklärte Kardinal Joseacute; Policarpo in einem katholischen Radiosender. (dk)
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Oktober 9th, 2008
() In staatlichen Kirchen in Norwegen dürfen keine gleichgeschlechtlichen Ehen geschlossen werden. Das hat die Bischofskonferenz beschlossen. Wie die Zeitung bdquo;Afterpostenldquo; berichtet, dürfen Homo-Paare auch nicht gesegnet werden.
Pfarrer der bdquo;norske kirkeldquo; dürfen im Gottesdienst lediglich für schwule oder lesbische Paare beten. In Norwegen werden anders als z.B. in Deutschland kirchlich geschlossene Ehen auch vom Staat anerkannt.
Im Juni hatte das norwegische Parlament beschlossen, die Ehe für Schwule und Lesben zu öffnen. Das Gesetz wird im Januar 2009 in Kraft treten. Das fortschrittliche Land hatte bereits 1993 Eingetragene Partnerschaften erlaubt. Norwegen ist nach den Niederlanden, Belgien, Kanada, Südafrika und Spanien das sechste Land, das Schwulen und Lesben bei der Eheschlieszlig;ung gleich behandelt.
Erst 2007 hat die evangelisch-lutherische Kirche in Norwegen schwule und lesbische Pfarrer zugelassen. Allerdings dürfen Pfarrer weiterhin Geistliche wegen deren Homosexualität ablehnen.
85 Prozent der Norweger sind Mitglied in der Staatskirche. (dk)
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Oktober 9th, 2008
() Kunle Macaulay (Professor für Kirchenrecht) ist mit seinem Sohn, Jide Macaulay, bezüglich Homosexueller nicht einer Meinung. Dennoch respektiert er ihn. Jide hat nämlich eine Kirche für Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transsexuelle gegründet - die Kirche Haus des Regenbogens.
Bemerkenswert dabei ist, dass der Professor die strengen Anti-Homosexuellen-Gesetze unterstützt hat. Jide M.: Als afrikanischer Schwuler habe ich die Pflicht, mich mehr zu zeigen. Es macht mich glücklich, wenn Brüder und Schwestern verschiedenster Hautfarbe miteinander feiern.
40 % der Nigerianer sind Christen, 50 % Muslime. Nigeria ist zweitgröszlig;te Anglikanergemeinde der Welt. Und Nigeria ist einer der homophobsten Staaten überhaupt. (ma)
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