März 30th, 2006
Im zweiten Teil unseres Interviews sprach die Mouskouri unter anderem über die Zukunft und warum sie nicht bei Olympia sang.
Trotzdem haben Sie kürzlich Ihren Abschied vom Touren bekannt gegeben. Was werden Sie am meisten vermissen?
Die Liebe des Publikums. Die Fröhlichkeit und das, was sie mir damit geben. Ich werde auch den Traum vermissen, den ich habe, wenn ich auf der Bühne stehe. Man ist mit soviel Liebe umgeben und so glücklich, dass man diese wunderbaren Töne und Lieder von sich geben kann. Das alles ist ein Austausch, eine Kommunikation, mit der ich gelernt habe zu leben. Natürlich werde ich auch meine schwulen Fans vermissen. Sie gehören zu meinen treuesten Fans.
Haben Sie einen bestimmten Grund warum Sie aufhören und es gerade vor Ihrem 70. Geburtstag verlautet haben?
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März 30th, 2006
traf die große griechische Diva in Berlin für ein exklusives Interview über ihren Abschied von der Bühne.
Nana Mouskouri feierte am 13. Oktober 2004 ihren 70. Geburtstag und gab fast zeitgleich den Rückzug aus dem Musikgeschäft bekannt. Zum Abschied wird sie nun noch zwei Jahre auf Welttournee gehen. Auch ihre zahlreichen schwulen Fans hat die Chanteuse nicht vergessen, gilt sie doch seit Jahrzehnten als Homo-Ikone. “Sie waren mir immer treu”, sagte die Künstlerin zu , als wir sie in Berlin besuchten. Dabei freute sie sich über die mitgebrachten Sonnenblumen fast genauso wie vor 40 Jahren über ihre ersten “Weißen Rosen aus Athen”. Im Gespräch offenbarte sie Einblicke in ihre Karriere, warum sie nicht bei den Olympischen Spielen sang und welche Gründe sie für den Abschied hat.
Stört es Sie, in Deutschland als Schlagersängerin bezeichnet zu werden, während Sie in Frankreich oder den USA als Chansonsängerin anerkannt sind?
Nein, das tut es nicht, weil ich die Musik nicht so unterscheide. Als ich angefangen habe, waren die Lieder einfach populäre Songs für mich. Musik, die viele ansprach, insbesondere die einfachen Menschen. Für mich war der Begriff “Schlager” etwas, das mit populärer Musik zu tun hat und nichts Negatives, mit dem man das Publikum abwertet. Ich singe diese Musik, weil ich sie auch wirklich mag. Das deutsche Publikum hat mich aber auch mit anderen Musikrichtungen wie Jazz akzeptiert. Das ist wundervoll.
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März 30th, 2006
Montreal Im Vorfeld zu den ersten schwul-lesbischen Sportfestspielen “Outgames 2006″ versucht die kanadische Metropole Montréal vermehrt, Schwule und Lesben in die Hauptstadt der Provinz Québec zu locken. So hat das Fremdenverkehrsamt eigens einen ausklappbaren Stadtplan vom Homo-Viertel “Village de Montréal” herausgegeben. Hier sind sämtliche schwul-lesbische Einrichtungen wie Clubs, Bars, Hotels, Buchläden und Saunen angegeben. Die Karte kann auch im Internet als PDF-Datei heruntergeladen werden Auch das Fremdenverkehrsamt informiert auf einer eigenen Webseite über die schwule Szene der Stadt.
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März 30th, 2006
Paris Mit einem schwul-lesbischen Kulturevent will Paris Anfang Mai auch zahlreiche Touristien anlocken. Zum 11. Mal findet dann “Various Voices”, das Festival schwul-lesbischer Chöre, in der französischen Hauptstadt statt. “Various Voices” soll den Veranstaltern zufolge die “Verschiedenartigkeit der ‘Stimmen’” feiern – nicht nur in der Musik, sondern auch im Hinblick auf Herkunft, Religion, Politik oder Lebensstil. Insgesamt 60 Chöre mit über 1.300 Sängern aus Europa, Kanada und Australien haben sich angesagt, darunter auch viele deutsche Gruppen wie die Zauberflöten aus Köln oder Männerminne aus Berlin. Eröffnet wird das sechstägige Event am 3. Mai mit einem Konzert im Palais de la Mutualité Weitere Informationen auf Französisch, Englisch und Deutsch gibt es auf der Festival-Webseite.
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März 30th, 2006
Salem Das Verfassungsgericht des US-Bundesstaates Oregon hat mit einer Entscheidung am Donnerstag rund 3.000 Homo-Ehen annulliert. Die betroffenen Paare hatten sich im letzten März in Multnomah County das Jawort gegeben, nachdem sich die Gemeinde bei unklarer Rechtslage für die Ausgabe von Ehebescheinigungen an Homo-Paare ausgesprochen hatte. Dies sei aber nicht in ihrer Kompetenz gewesen, entschieden nun die Richter. Im November hatten die Bürger des Bundesstaates bei einem Volksentscheid einen verfassungsrechtlichen Bann von Homo-Ehen beschlossen.
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März 30th, 2006
Madison Der Senat von Wisconsin hat am Mittwoch beschlossen, dass transsexuelle Gefangene kein Staatsgeld für eine Geschlechtsanpassung bekommen sollen. Nun muss noch das Repräsentantenhaus über die republikanische Vorlage abstimmen. Sollte das Gesetz in Kraft treten, erhalten Gefangene auch keine Hormontherapie mehr. “Diese Leute sind nunmal im Gefängnis. Das ist nicht der Ort, um Geschlechtsumwandlungen zu bezahlen”, sagte ein republikanischer Senator. Der Aktionismus geht zurück auf eine Klage von Scott Konitzer, oder inoffiziell Donna Dawn Konitzer. Der zu 123 Jahren verurteilte Serienräuber, der einen Mitgefangenen niederstach, klagt derzeit auf eine Geschlechtsumwandlung, nachdem er bereits seit Jahren eine Hormontherapie begeht.
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März 30th, 2006
Frau Beckham zeigt sich in der englischen “Sun” begeistert: “Ich find’s toll, dass David eine Schwulen-Ikone ist!”
Es ist ja eigentlich kein Geheimnis mehr, dass David Beckham, Fußballer bei Real Madrid und Ehemann von Ex-Spice-Girl Victoria Beckham von Schwulen angehimmelt und verehrt wird. Nachdem der Sportler monatelang wegen außerehelichen Affären im Gespräch war, meldet sich nun seine Gattin zu Wort: “Ich find’s toll, dass David eine Schwulen-Ikone ist”, sagte das ehemalige Spice Girl zu dem englischen Boulevard-Blatt “Sun”. Und auch David genießt laut der Zeitung die Begeisterungsbekundungen seiner Geschlechts-Genossen. “Posh Spice” verriet dazu: “Er fühlt sich wahrscheinlich geschmeichelt.” Als metrosexuelle Stil-Ikone und “bestgekleideter Prominenter” hat David Beckham ohnehin in den vergangenen Jahren immer wieder für Aufmerksamkeit auch bei Homosexuellen gesorgt. Angefangen bei lackierten Fußballer-Fingernägelchen bis hin zum schwarzen Haarreifen war er zwar dem ein oder anderen zu trinig, machte dies aber durch seine ansonsten maskuline Art wieder wett.
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März 30th, 2006
Mehr als Sonne, Strand und Szene: Die Kanaren-Insel Teneriffa gehört zum landschaftlich Schönsten, was Europa zu bieten hat.
Einen Trip rund um die Insel Teneriffa startet man am besten in der Hauptstadt Santa Cruz . Die Hafenmetropole hat schöne Einkaufsstraßen ebenso zu bieten wie exotische Parks und Aussichtspunkte über den Atlantik. Nördlich von Santa Cruz liegt Teresitas, ein Strand mit goldenem Sahara-Sand - überwiegend von Einheimischen besucht und daher gänzlich untouristisch. Fährt man noch ein kleines Stück weiter nach Norden gelangt man über gewundene Straßen zum versteckten Gaviotas-Strand, der als gay-friendly gilt.
Abends gibt es zwar ein großes Ausgeh-Angebot in Santa Cruz, Szene-Bars finden sich allerdings nur wenige. Zu nennen ist “Kyat”, ein kleines Café in der Avenida Madrid 2. Auch an der Ecke Avenida de la Asunción und Calle General Serrano gibt es eine schwule Bar – allerdings unter der Woche nicht unbedingt brechend voll.
Vor der Fahrt nach Puerto de la Cruz im Norden der Insel sollte man unbedingt einen Ausflug durch die atemberaubende Landschaft des Anaga-Gebirges unternehmen. Dichte Laubwälder und Aussichtspunkte mit Blick auf den höchsten Berg Spaniens, den Teide, machen die Strecke zu einem absoluten Erlebnis. Höhepunkt der Fahrt ist der Halt in Taganana an der Nordküste. Das Meer ist beeindruckend aufgewühlt und die Wellen schlagen gewaltvoll an die Felsen. Bei “Casa África” kann man lecker fangfrischen Fisch speisen – dazu gibt es Salat, Ziegenkäse, Kartoffeln und sogar Wein. Alles zusammen kostet nur zehn Euro!
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März 30th, 2006
Düsseldorf Einem Bericht des “Handelsblattes” zufolge hat die Gerling-Konzern Allgemeine Versicherungs-AG als erster deutscher Anbieter offiziell bestätigt, eine Haftpflichtpolice für Arbeitgeber entwickelt zu haben, die sich gegen Diskriminierungsvorwürfe absichern wollen. “Das haben wir in der Schublade”, sagte Hermann Jörissen, GKA-Vorstand für die Haftpflichtsparte, der Zeitung. Aufgrund der Ängste der Arbeitgeber, nach Einführung eines bundesweiten Anti-Diskriminierungsgesetzes massenhaft verklagt zu werden, könnte die Versicherung, die sich hauptsächlich an Industriekunden richtet, durchaus Geschäfte machen. Die anderen Industrieversicherer dürften nach Informationen des Handelsblatts ebenfalls in den Startlöchern stehen, da bisherige Betriebs-Haftpflichtbedingungen Fälle von Diskriminierung ausschließen.
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März 30th, 2006
Hartford Mitglieder von Repräsentantenhaus und Senat des US-Bundesstaates Connecticut haben am Mittwoch eine besondere Lösung im Streit um die Homo-Ehe gefunden: sie verabschiedeten eine Gesetzesvorlage, die schwulen und lesbischen Paaren eine Eingetrage Lebenspartnerschaft mit gleichen Rechten und Pflichten wie die Ehe gibt, gleichzeitig aber die Verfassung so ändert, dass Ehen nur noch zwischen Mann und Frau erlaubt sind. Mit dieser Lösung, die im Streit um die Homo-Ehe in den USA durchaus als fortschrittlicher Kompromiss anzusehen ist, waren auch einige Republikaner zufrieden und stimmten für die Vorlage. Bundesweite Rechte, vor allem im Steuerrecht, sind mit der Eingetragenen Lebenspartnerschaft allerdings nicht verbunden.
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