März 26th, 2006
Chicago/Montreal Die European Gay and Lesbian Sports Federation hat seine Mitgliedschaft bei der Federation of Gay Games gekündigt. Hintergrund ist der Streit um den Austragungsort der Gay Games 2006. Die FGG hatte zuerst der kanadischen Metropole Montreal den Zuschlag gegeben, dann aber wegen finanzieller Differenzen wieder zurückgezogen und Chicago als neuen Austragungsort bestimmt. Montreal will jedoch unter dem Namen “Rendez-Vous Montreal 2006″ in Konkurrenz zu Chicago Spiele für schwule und lesbische Sportler veranstalten. Die EGLSF hatte bei der Abstimmung um den Entzug der Spiele aus Montreal für die Kanadier gestimmt. Die hoffen nun, dass möglichst viele der 10.000 mit der EGLSF assoziierten Sportler nach Quebec und nicht nach Illionois kommen, hofft Louise Roy, Vorstandsvorsitzende von Montreal 2006. Gay Games-Sprecher Kevin Boyer widerspricht ihr: “Die Europäer haben uns gesagt, dass sie beide Events unterstützen wollen.”
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März 26th, 2006
Spanische Strände und wilde Partys gibt es nicht nur auf Mallorca - gerade schwule Touristen zieht es mehr und mehr nach Benidorm. Das Städtchen befindet sich zwischen Valencia und Alicante an der Costa Blanca in der Mitte von Spaniens Mittelmeerküste. Mit Durchschnittstemperaturen von 23 Grad unterscheidet sich die Region schon im März von Grau-in-Grau in Deutschland. Im Juli und August steigt das Quecksilber auf durchschnittlich 33 Grad - perfekt für ein paar Sangrias am Strand.
Auch wer nicht von morgens bis abends Ballermann-Feeling haben will, wird in Benidorm seinen Spaß haben. Reisfelder, Orangenhaine, Hochebenen, Feuchtgebiete und tiefe Schluchten laden zu Wanderungen ein. Die endlosen Strände sind zudem weniger überlaufen als an den typischen Touristenorten. Ponimente und Levante wurden sogar von den Vereinten Nationen zu den sieben schönsten Sandstränden weltweit gezählt. Die verwinkelten und privat gelegenen Buchten laden zudem dazu ein, ein paar erotische Augenblicke mit einem oder mehreren Partnern zu verbringen.
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März 26th, 2006
Berlin Die Bundesarbeitsgemeinschaft Schwule Juristen hat auf ihrem Frühjahrstreffen am vergangenen Wochenende beschlossen, für die in diesem Jahr anstehenden Wahlen, “insbesondere die Europawahl”, keine Wahlempfehlungen mehr zugunsten der Regierungsparteien abzugeben. In einem Schreiben an die Fraktionsvorsitzenden von SPD und Grünen im Bundestag, Franz Müntefering und Christa Sager, erläuterte der Oldenburger Rechtsanwalt Christian Landowski die Gründe. So habe die Regierung bisher weder das Lebenspartnerschaftsgesetz verbessert noch das entsprechende Ergänzungsgesetz erneut in Bundestag und Bundesrat eingebracht. Stattdessen habe die Regierung die Rentenreform verabschiedet, ohne bei der Gelegenheit die Lebenspartnerschaft mit in die Hinterbliebenenversorgung zu nehmen.
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März 26th, 2006
Rio de Janeiro Ein Gericht im brasilianischen Bundesstaat Rio Grande do Sul hat die Einführung einer Eingetragenen Lebenspartnerschaft angeordnet. Auf die Klage eines Homo-Paares entschied Richter Clademir Missaggia, der Staat an der Grenze zu Uruguay und Argentinien müssen schwule und lesbische Paare Eheleuten im regionalen Recht gleichstellen - bundesweite Regelungen wie beispielsweise das Steuerrecht sind von der Verfügung ausgenommen.
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März 26th, 2006
San Francisco Im US-Bundesstaat Kalifornien haben die ersten Bürger gegen das Verbot der Homo-Ehe geklagt. Einen Tag, nachdem der Oberste Gerichtshof die Trauung homosexueller Partner in San Francisco vorläufig gestoppt hatte, reichten sechs gleichgeschlechtliche Paare am Freitag Klage gegen Landesjustizminister Bill Lockyer ein. Sie argumentierten, das Verbot verstoße gegen den in der Verfassung verankerten Gleichbehandlungsgrundsatz und forderten gleiches Eherecht für alle. Zu den Klägern gehören fünf Paare, deren Trauung am Donnerstag durch die Verfügung des Obersten Gerichts geplatzt war. In anderen Bundesstaaten der USA gingen indessen am Wochenende die Trauungen von lesbischen und schwulen Paaren weiter.
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März 26th, 2006
München Der britische Popstar David Bowie ist nicht bisexuell. Entgegen früheren Darstellungen hat er sich in den 70er Jahren nicht zu Männern hingezogen gefühlt, sagte der 57-jährige Popstar in einem Interview der Männerzeitschrift “FHM”: “Zu der Zeit war ich bisexuell, oder zumindest habe ich geglaubt, ich sei es. Vielleicht war ich ja eher versuchssexuell.” Das Tabu habe ihn gereizt, erklärte der Brite, dem unter anderem eine Beziehung mit Mick Jagger nachgesagt wird. “Aber nachdem klar war, dass ich heterosexuell bin, war es nur noch ein Experiment, das ich machte.” Bowie ist seit 1992 in zweiter Ehe mit dem früheren Model Imam verheiratet und hat mit ihr eine dreijährige Tochter. Aus erster Ehe mit Angela Barnett hat er einen Sohn.
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März 26th, 2006
Wie der knuffige Teddy aus unserer Kindheit sieht er nun wirklich nicht aus. Uns abends mit ihm in den Schlaf zu kuscheln, wäre ungewöhnlich - mit ihm Spaß und Freude zu haben, ist mit Sicherheit garantiert. Als witziges Geburtstagsgeschenk, als kleine Aufforderung aktiver zu werden bzw. eindeutige Signale zu setzen, erreicht Ihr mit dem Pimmel-Teddy genau das, was Ihr erreichen wollt. Mit seinem niedlichen Aussehen und dem überdimensionalen Geschlechtsteil ist der Teddy nicht für Kinder gedacht.
Der “Pimmel–Teddy ” ist bei a href=”http://www.orion.de” target=_blank>Orion/a> zu erwerben.
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März 26th, 2006
London George Michael zieht sich aus dem Musikgeschäft zurück. Nach seinem Album “Patience”, das am 15. März veröffentlicht wird, will er neue Lieder kostenlos ins Internet stellen. Zu seinen Gründen sagte der 40-jährige Sänger im BBC-Radio, er habe genug Geld und ihn nerve es, berühmt zu sein. Er werde seine Fans aufrufen, Spenden für heruntergeladene Songs zu geben, die er dann wohltätigen Zwecken zugute lassen werde. Michael war im vergangenen Jahr in die Schlagzeilen gekommen, da er George Bush und Tony Blair heftig wegen des Krieges gegen den Irak scharf angegriffen hatte. In der Zeitschrift “TV Spielfilm” äußerte er sich zu seinem Image in den Vereinigten Staaten: “Ich denke, in den USA hält man mich sowieso nur noch für einen schwulen Kommunisten.”
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März 26th, 2006
Singapur Staatliche Stellen im Stadtstaat Singapur haben einer Theatergruppe verboten, Seminare über schwule Literatur abzuhalten. Die Veranstaltung sei “im Widerspruch zum öffentlichen Interesse” begründete die Zensurbehörde das Verbot. Ergänzend zu dem Seminar wollte die Gruppe auch das taiwanesisches Theaterstück “Worte von Liebhabern” aufführen, in dem sich ein Junge und ein Mädchen in einer Gesellschaft verlieben, in der Homosexualität als Norm gilt. Über ein Verbot des Theaterstückes hat die Zensurbehörde noch nicht entschieden. In Singapur ist schwuler Geschlechtsverkehr verboten.
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März 26th, 2006
Schwarzer Tag im Kampf um die Homo-Ehe in den USA: ein Gericht stoppt die Homo-Ehe in San Francisco. Und das ist nicht alles.
Schwarzer Donnerstag im Kampf um die Homo-Ehe in den USA: das Verfassungsgericht von Kalifornien stoppte die Ausgabe von Ehescheinen an Homo-Paare in San Francisco, eine Verfassungsänderung im US-Staat Massachusetts nahm die ersten parlamentarischen Hürden. Und US-Bundespräsident George W. Bush bekräftigte seinen Kampf gegen die Homo-Ehe.
Der Oberste Gerichtshof von Kalifornien hatte nach unserer Zeit in der Nacht zum Freitag einen sofortigen und vorläufigen Stopp von Homo-Ehen angeordnet. Damit folgten die sieben Richter dem vor zwei Wochen eingereichten Antrag des kalifornischen Justizministers, die Homo-Ehen vorläufig zu verbieten. Ende Mai will der Supreme Court nach einer Anhörung endgültig über die Homo-Ehen entscheiden. Die bisher rund 4.000 ausgestellten Ehescheine für lesbische und schwule Paare erklärte das Gericht jedoch noch nicht für ungültig. Die Stadt San Francisco stellte nach dem Spruch umgehend die Eheschließungen ein. Der Bürgermeister von San Francisco, Gavin Newsom, sagte, der Stopp sei traurig, aber er freue sich, vor dem Supreme Court für die Homo-Ehe streiten zu können.
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