März 30th, 2006
New Hampshire Der offen schwule Anglikaner-Bischof von New Hampshire, Gene Robinson, hat über einen schwulen Jesus spekuliert. In einer Rede in der Christ Church in Hamilton and Wenham im US-Bundesstaat Massachusetts hatte Robinson gesagt, Jesus sei ein unverheirateter, “nicht traditioneller Mann” gewesen, der “Family Values” nicht hochgehalten habe, mit einer “ganzen Menge Männer” gereist sei und zu einem seiner Begleiter eine enge Beziehung gehabt habe. Die Äußerung hat erwartungsgemäß für Aufregung in der Anglikanischen Kirche gesorgt, die ohnehin nach der Ernennung Robinsons zum Bischof vor einer Spaltung steht.
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März 30th, 2006
Fair Lawn Die Polizei der Kleinstadt Fair Lawn im US-Bundesstaat New Jersey hat bekannt gegeben, dass sie offenbar ein u.a. homophob motiviertes High-School-Massaker verhindert hat. Ein 16-Jähriger sei mit einer verbotenen Waffe verhaftet worden, mit dem er offenbar seine High School stürmen wollte. Er war zuvor der Schule verwiesen worden, da er eine Schusswaffe getragen habe. Auf einer Webseite habe er ein Massaker an der Schule angekündigt, um “Schwule, Lehrer, dicke Menschen und ‘Tyrannen’ zu töten. Auf der inzwischen aus dem Netz genommenen Seite habe es auch Bezüge zu dem Massakern in der Columbine High School in Colorado gegeben, bei dem 1999 13 Menschen getötet wurden. Der Teenager wurde inzwischen wegen “terroristischen Drohungen” und illegalem Waffenbesitz angeklagt.
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März 30th, 2006
London Die britische Labour-Regierung wirbt auch speziell bei Lesben und Schwulen um Wählerstimmen. Nachdem der Premier Tony Blair dem Magazin “Attitude” ein Interview gab und in der “Gay Times” selbst zur Feder griff, haben die PR-Strategen nun spezielle Bierdeckel in den Homo-Clubs und -Kneipen verteilen lassen. Aufdruck: “Go to bed with Charlie… wake up with Howard”. Eine Warnung, nicht die Liberalen unter Charles Kennedy zu wählen, da damit der Gegenkandidat der Konservativen, Michael Howard, gestärkt werden könnte. Eine Studie des OutRight Gay Consumer Research ergab kürzlich, dass nur 24 Prozent der befragten Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgenders für die Regierung stimmen wollen, 22 Prozent für die Liberalen und 11 Prozent für die Konservativen, der Rest war noch unentschlossen. Vor vier Jahren gaben noch 40 Prozent Labour an.
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März 30th, 2006
San Francisco Die Paketfirma United Postal Service muss einer ehemaligen, lesbischen Angestellten Schadenersatz zahlen, da sie offenbar die junge Frau diskriminiert hat. Ein Vorgesetzter habe sie entlassen, da sie “nicht feminin genug” sei, gab Kathy Hoskins vor Gericht an. Die Jury des San Francisco Superior Court hielt die Anschuldigungen für berechtigt, und verurteilte UPS zur Zahlung von rund 14.000 US-Dollar Schadenersatz, 50.000 US-Dollar Schmerzensgeld und den Prozesskosten. Das Gericht fand heraus, dass an ihrer Arbeitsstätte San Bruno im US-Bundesstaat Kalifornien nur vier von 200 Fahrern weiblich waren. Hoskins Anwältin sagte, die Zeit, in der Firmen Mitarbeiter aufgund von Rasse und überkommenen Geschlechterklischees diskriminieren könnten, seien vorbei.
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März 30th, 2006
“Drei, Zwei, Eins… Deins?” Verkaufen ist nicht immer so einfach. Vor allem, wenn man Gegenstände des schwulen Alltags loswerden möchte. Was geht bei der Auktionsbörse, was nicht?
DVDs sind überhaupt kein Problem. Die Zahl der Interessenten ist groß, die Erlöse stimmen. VHS ist zwar nicht mehr ganz so gefragt, aber manches Spielfilm-Schätzchen lässt sich noch an Liebhaber und Sammler loswerden.
Die Chance, schwule Bücher loszuwerden, sind recht gut, vor allem etwas höherwertigere Ware wie Bildbände . Allerdings ist der erlöste Preis häufig recht niedrig. Das gilt generell für Bücher bei ebay, die nicht gerade Liebhaberstücke sind. Wer einfach nur schnell sein Regal leer räumen möchte, ist hier gut bedient. Wer etwas mehr Zeit hat und mehr Geld rausholen möchte, der verkauft seine Romane besser im Marketplace von amazon, wo man selbst den Preis bestimmen kann.
Schlecht laufen Sammlungen schwuler Magazine , vor allem, wenn es die kostenlosen Blätter sind. Wer braucht schon veraltete Stadtmagazine, wenn er nicht gerade völlig ahnungslos ist und nicht weiß, wo er die aktuelle Ausgabe ergattern kann? Mitunter kann man aber auch Stress mit den ebay-Wächtern bekommen, die ein frei im Handel erhältliches “Männer aktuell” als vermeintlich jugendgefährdend einstufen und dann Deine Auktion stoppen. Auseinandersetzungen mit den Aufpassern nutzen in der Regel nichts, da man nur mit Standardantworten abgespeist wird. Der Einzelfall wird dort nicht geprüft. Wer hingegen komplette Jahrgänge alter Zeitschriften aus den Sechzigern/Siebzigern wie zum Beispiel “Him” oder “Don” anbietet, der wird seine begeisterten Abnehmer finden, die einen fairen Preis dafür zahlen.
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März 30th, 2006
Das schwule Online-Dating lauert voller Gefahren. Ein neuer Ratgeber macht Dich fit für gayromeo
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März 30th, 2006
Was gefällt Dir in Thailand am besten? Diese User-Umfrage läuft derzeit auf a href=http://www.gay-thailand.de target=”_blank” class=”bodytoplinks”>gay-thailand.de/a>, dem einzigen deutschsprachigen Reiseportal über das schwule Thailand. Die bisherigen Antworten sind eindeutig: Knapp die Hälfte der Urlauber findet die Männer am besten, mit knapp 16 Prozent folgen die Preise und das Essen, und immerhin zwölf Prozent schwärmen vom Lächeln. Die wunderbaren Strände wurden - offensichtlich eine Tsunami-Folge - nur zu sieben Prozent gewählt.
Du selbst warst noch nicht in Thailand? Mit ein wenig Glück kannst Du Dir bald eine eigene Meinung über das ehemalige Siam bilden. In Zusammenarbeit mit unseren Kollegen von a href=http://www.gay-thailand.de target=”_blank” class=”bodytoplinks”>gay-thailand.de/a> verlosen wir drei Übernachtungs-Gutscheine in Wert von jeweils 100 Euro. Die Gutscheine können - Verfügbarkeit vorausgesetzt - für Buchungen in allen Partner-Hotels und Pensionen des Portals bis zum 31. März 2006 eingesetzt werden. Der Wert pro Gutschein entspricht beispielsweise elf Übernachtungen im a href=http://www.gay-thailand.de/hotels/connect.html target=”_blank” class=”bodytoplinks”>Connect Guesthouse /a> auf der Insel Phuket oder vier Übernachtungen im a href=http://www.gay-thailand.de/hotels/bbbinn.html target=”_blank” class=”bodytoplinks”>Hotel BBB Inn /a> in Bangkok.
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März 30th, 2006
Es geht tatsächlich: Ein Trip in die britische Hauptstadt, ohne dabei völlig pleite zu gehen. verrät, wie und wo man in London am besten sparen kann.
Anreise: London ist Billigflieger-Mekka schlechthin. Easyjet bietet beispielsweise ab Köln, Dortmund, Berlin-Schönefeld und München teils sogar mehrmals täglich Flüge zu den Airports Gatwick, Stansted und Luton an. Dabei starten die Preise für One-Way-Tickets bereits bei rund 12 Euro plus Tax! Voraussetzung ist natürlich eine frühzeitige Buchung – am besten direkt unter a href=http://www.easyjet.de target=”_blank” class=”bodytoplinks”>www.easyjet.de/a>. Eine böse Überraschung kann es leicht beim Flughafentransfer geben – oft übersteigen die Preise für eine Bahnfahrt ins Zentrum den Tarif für das Flugticket! Ab Stansted eignet sich da der Bus als Alternative – der braucht zwar je nach Verkehrslage gern mal 90 Minuten, kostet aber dafür “nur” rund zwölf Euro pro Fahrt.
Unterkunft: Wer in einem Hotel in der Londoner Innenstadt wohnen möchte, muss tief in die Tasche greifen. Günstiger sind Pensionen am Stadtrand - Angebote unter 50 Euro gibt es auf a href=http://travel.ian.com/index.jsp?pageName=hotNetList
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März 30th, 2006
Washington Die Bush-Regierung will an einem umstrittenen Rat für die Eltern von schwulen oder lesbischen Teenagern festhalten. Auf einer Webseite des Gesundheitsministeriums wird Eltern allgemein geraten, den Jugendlichen sexuelle Abstinenz nahezulegen, da dies die “gesundeste Entscheidung” sei. Aus der Orientierung Homosexualität wird im Lexikon die “Bevorzugung” von gleichgeschlechtlichem Sex, ansonsten wird Homosexualität nicht weiter groß erwähnt, außer, dass man einen Familientherapeut aufsuchen solle. Die Seite www.4parents.gov enthält ansonsten zahlreiche Tipps, wie man als Erwachsener über Sex redet, und erklärt auch manches, so etwa, dass Sperma und Urin beide aus der gleichen Öffnung kommen. Abstinenz wird weit häufiger gepriesen als der Einsatz von Kondomen, die nicht immer sicher seien. Während über 100 Bürgerrechtsgruppen aus unterschiedlichen Gründen gegen die Webseite protestierten, will das Gesundheitsministerium daran festhalten. Auch für schwule Teenager sei es wertvoll, über die Gefahren von sexuell übertragbaren Krankheiten und den wenigen Schutz durch Kondome aufgeklärt zu werden, sagte Patrick Fagan von der konservativen Heritage Foundation.
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März 30th, 2006
Blind Dates, Thomas Hermanns und Schwule auf Hetero-Abwegen: andersTrend ist am Montag erstmals 45 Minuten lang.
Am Montag gibt es eine neue Ausgabe von “andersTrend”, diesmal eine viertel Stunde länger. Frank Lukas und sein Team gehen unter anderem den Gefahren des Online-Dating auf den Grund und rollen den Fall eines 15-jährigen Schülers auf, der während eines Treffens bestialisch ermordet wurde a href=http://www./news_detail.php?article_id=1590 class=”bodytoplinks”>/a>. Für Murat war das Internet die einzige Möglichkeit, mit der Homo-Welt in Kontakt zu kommen. In einem schwulen Online-Forum lernte er seine Mörder kennen. Trotz der Gefahren: Das Daten per Chat oder Mail gehört für viele Schwule längst zum Alltag. Doch wer einen virtuellen Bekannten im realen Leben trifft, weiß nicht genau, auf wen er sich einlässt. Immer wieder wenden sich Opfer an die schwulen Überfalltelefone. Die Delikte reichen von harmlosen “Späßen” über Diebstahl und Raub bis hin zu schwulenfeindlicher Gewalt. In andersTrend berichten Freunde von Murat, wie er die Täter kennen lernte und warum er ihnen vertraute. Experten vom Berliner Anti-Gewalt-Projekt Maneo geben Tipps, wie man sich davor schützen kann, im Internet Verbrechern ins Netz zu gehen.
Weitere Themen:
Schwule Comedy mit Thomas Hermanns: Seit genau zwei Jahren gibt es in Thomas Hermanns’ Quatsch Comedy Club in den Katakomben des Berliner Friedrichstadtpalastes einen Homo-Abend, den ” Club”. Der Abend ist schwullesbisch dominiert, bietet aber auch Platz für vieles andere “Schräge” oder “Sonderbare”. ” Comedy ist ganz normale Comedy nach drei Prosecco”, erklärt Hermanns. Soll heißen: Beschwingter, bissiger und ziemlich tabulos. “andersTrend” war im QQC vor und hinter der Bühne mit der Kamera unterwegs.
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