März 29th, 2006
Sollte der Sommer doch noch heiß werden, laden die vier “Bésame”-Sampler zum entspannten Chillen ein! “Sweet Temper” ist das neueste Werk in der Reihe!
“Bésame” geht mit “Sweet Temper” in die mittlerweile vierte Runde. Wie schon die Vorgänger “Soft Chillout Tunes”, “Chilling Tunes” und “Electronic Spring” setzt “Sweet Temper” auf hochkarätige Tracks von ausgesuchten, namhaften Produzenten. Enthalten sind 15 exklusive Downbeat- Tracks der Spitzenklasse – von ‘dubbig’ bis ‘chillig’. Neben Blüchel
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März 29th, 2006
FDP-Chef Guido Westerwelle hat offenbar ein zaghaftes Coming-out hinter sich. Wie der “Spiegel” in seiner neuesten Ausgabe berichtet, ist Guido Westerwelle bei einer Veranstaltung des liberal-konservativen Führungszirkels “erstmals in männlicher Begleitung” erschienen. Anlass war das Festessen in einem Berliner Nobelrestaurant nach der Wahl des CDU-Kandidaten Horst Köhler zum Bundespräsidenten. Parteichefs, Fraktionsvorsitzende und Parlamentarische Geschäftsführer waren eingeladen – und durften ihre Partner mitbringen.
Westerwelles Coup war offenbar erfolgreich: “Die ihm gegenübersitzenden Unionsgrößen, darunter CDU-Chefin Angela Merkel, CSU-Vorsitzender Edmund Stiober und dessen Generalsekretär Markus Söder, zeigten sich von dem stillen Outing gleichermaßen überrascht wie beeindruckt”, so das Nachrichtenmagazin. Ein nicht näher benannter Teilnehmer sagte, Westerwelle beweise mit seiner neu entdeckten Offenheit Statur.
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März 29th, 2006
Von Norbert Blech
Berlin Bis zu 300.000 Menschen feierten am Samstag den 26. Berliner CSD unter dem Motto “Homokulturell, Multisexuell, Heterogen”. Eröffnet wurde die Parade mit 53 Wagen von Berlins Regierenden Schwulen Klaus Wowereit Die Veranstalter sprachen von 500.000 Besuchern, die Polizei schätzte die Teilnehmerzahl am Nachmittag auf maximal 200.000. “Es sind eindeutig nicht so viele Menschen dabei wie im letzten Jahr”, sagte ein Sprecher.
“Das ist eine lustige, eine bunte Demonstration”, die aber auch politisch sei, so Wowereit zu Anfang. Politisch war vor allem der LSVD, der auf seinem Wagen großflächig die Regierung zum Handeln aufforderte Die Grünen kamen diesmal ohne dicken Wagen und ohne dicke Claudias aus und fuhren Fahrrad, Volker Beck lief hingegen neben dem LSVD-Wagen her. Auffällig: die Wagen von FDP und LSU ziehen von Jahr zu Jahr mehr junge Besucher mit sich. Andere Wagen warben für Berlin als Austragungsort der Gay Games und setzten sich kritisch mit dem Thema Bareback auseinander. Einige Lesben demonstrierten gegen Kürzungen in der Frauenarbeit, junge Mütter mit Kindern für ein Adoptionsrecht.
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März 29th, 2006
London Der jamaikanische Reggae-Star Beenie Man ist wegen seiner Song-Texte, in denen er zur Gewalt und gar zum Mord gegen Schwule aufruft, von der Metropolitan Police auf dem Londoner Flughafen festgenommen worden. Ein Sprecher der Polizei sagte jedoch, dass der Sänger nach intensiver Prüfung seitens der Ermittler keine Gesetze gebrochen habe. Das berüchtigste Lied von Beenie Man ist “Bad Man Chi Chi Man” in dem die Zuhörer aufgefordert werden, schwule Discjockeys zu töten. In der britischen Hauptstadt sollte er ein Konzert geben, das die Veranstalter jedoch nach Absprache mit der Polizei “wegen Sicherheitsbedenken” abgesagt haben. “Die Absage war für uns schon ein Erfolg”, so Peter Tatchell von der Homo-Gruppe OutRage, die die Polizei über die Ankunft des Sängers informiert hatte. Er sagte, Großbritannien solle für “Hasssänger eine No-Go-Area werden”, denn derlei Texte hätten bereits “zu dutzenden Morden an schwulen Jamaikanern und zu Übergriffen in England” geführt. OutRage war bereits 2003 erfolgreich, als die Gruppe ein Tour des Reggaesängers Bounty Killer verhinderte. Jamaika ist einer der schwulen-feindlichsten Staaten auf dem amerikanischen Kontinent mit etlichen Übergriffen. Auf “Unzucht” stehen dort zehn Jahre Gefängnis mit Zwangsarbeit.
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März 29th, 2006
Sacramento Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat keine moralischen Probleme mit der Homo-Ehe, meldet die Tageszeitung “Los Angeles Times”. Bei einer öffentlichen Veranstaltung in einem Restaurant in der Hauptstadt Sacramento sagte der Austro-Amerikaner: “Mir ist es egal, ob es eine Homo-Ehe gibt oder nicht.” Dann fügte er verlegen an: “Äh, ich will der Frage ja nicht ausweichen…”, unterbrach kurz und sagte: “Nee, nee, mir ist das völlig egal.” Schwarzenegger ließ es jedoch offen, ob er einen Gesetzesantrag unterschreiben würde, der die Homo-Ehe in Kalifornien erlaubt. Parlamentspräsident Fabian Núñez und der Abgeordnete Mark Leno wollen im Dezember einen solchen Antrag in die “State Assembly” einbringen. Schwarzeneggers anscheinend liberale Position steht im krassen Gegensatz zur Parteilinie der Republikaner, die das Verbot der Homo-Ehe in der Bundesverfassung verankern möchten. Vor seiner Wahl hatte Schwarzenegger sich jedoch noch gegen die Homo-Ehe ausgesprochen, unter anderem mit einem oft zitierten Satz aus einem Radio-Interview: “Ich glaube, dass die Schwulen-Ehe etwas ist, das einem Mann und einer Frau vorbehalten sein sollte.”
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März 29th, 2006
Johnstown Ein schwuler Häftling in einem Gefängnis im US-Bundesstaat Pennsylvania hat seinen Kampf vorübergehend aufgegeben, das Kontaktverbot mit seinem Partner von 18 Jahren, der in der selben JVA einsitzt, gerichtlich aufheben zu lassen. Kerry Dean Shotsberger – wegen Betruges hinter Gittern – darf seinen Partner nicht sehen und ihm keine Briefe schreiben, weil die Beiden dem Bundesgesetz nach nicht verwandt seien. Häftlinge haben in US-Bundesgefängnissen kein Recht auf den Kontakt mit “fremden” Insassen. In zwei Anläufen hat ihm Amtsrichter Keith Pesto nun eine Absage erteilt. Pesto argumentierte, Shotsberger werde nicht diskriminiert, da eine “schwule Partnerschaft im Gesetz nicht vorgesehen ist”. Dem Insassen stünde es aber offen, das US-Parlament davon zu überzeugen die Homo-Ehe einzuführen; genauso stünde es anderen Insassen offen, für die Änderung des Gesetzes gegen “Vielweiberei” einzutreten, wenn sie mehreren Freundinnen Briefe schreiben wollten. Da die Klage “unseriös” gewesen sei, hatte Richter Pesto dem Kläger ferner keinen vom Gericht berufenen Anwalt zur Seite gestellt, wie es sonst in derlei Verfahren üblich ist.
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März 29th, 2006
Aber dies ist nicht alles: Neben dem Designer-Grill im Wert von rund 90 Euro den Ihr diese Woche auf gewinnen könnt, verlost Davidoff Cigarettes auch tolle Traumreisen. Gib auf A href=”http://www.davidoff-cigarettes.de” target=_blank>www.davidoff-cigarettes.de/A> einfach Dein Alter im Startfenster ein, und schon kannst Du am Gewinnspiel teilnehmen.
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März 29th, 2006
London Das britische Oberhaus hat das von der Labour-Regierung initiierte Lebenspartnerschaftsgesetz abgelehnt. Es sollte schwulen und lesbischen Paaren einen legalen Status geben und beinhaltete eheähnliche Rechte, die über die deutsche Homo-Ehe hinausgehen. Die Lords votierten mit 148 gegen 130 Stimmen für einen Änderungsantrag, der die Partnerschaft nicht nur gleichgeschlechtlichen Paaren sondern Jedem erlauben würde. Das Gesetz muss jetzt wieder zurück ins Unterhaus. Nach Meinung der Oberhausmehrheit diskriminiere der Regierungsentwurf gegen Heterosexuelle, die keine Partnerschaft eingehen könnten und daher nicht von den Vorteilen profitieren könnten. Der offen schwule Lord Alli hält das lediglich für eine Verzögerungstaktik: “Dieser Änderungsantrag ist bösartig, er hat nur ein Ziel: Das Gesetz soll verhindert werden.” Baronin O’Cathain wähnt die Familie in Gefahr: “Mit diesem Plan sagt die Regierung, dass die Familie weniger wert ist als gleichgeschlechtliche Beziehungen. Homo-Paare sollen einen höheren Status als Familien kriegen. Das ist unfair gegenüber allen Familienmitgliedern, die sich füreinander aufopfern.” Lord Maginnis ging noch weiter: Er lehnte das Gesetz ab, da es nur Leuten helfe, “die sehr wahrscheinlich unnatürliche Sex-Praktiken vollziehen.” Ein Regierungssprecher sagte, man wolle das Gesetz unverändert lassen.
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März 29th, 2006
Sacramento Das Parlament des US-Bundesstaates Kalifornien hat sich gegen den von Präsident George W. Bush initiierten Verfassungszusatz ausgesprochen, der die Homo-Ehe verbieten soll. Mit 42 gegen 27 Stimmen votierten die Abgeordneten gegen die Einschränkung der Rechte für Lesben und Schwule durch die Bundesregierung. “Wenn wir jetzt anfangen, eine bestimmte Gruppe in unserer Verfassung auszuschließen, dann setzen wir etwas in Gang, von dem ich nicht weiß, wo das mal enden wird”, begründet der Abgeordnete Mark Leno seine Unterstützung. Die Entschließung geht im August an den Senat und bedarf nicht der Unterschrift von Gouverneur Arnold Schwarzenegger Der hatte aber bereits in der NBC-Unterhaltungssendung “The Tonight Show with Jay Leno” gesagt, er sehe “keinen Nutzen” in der Verfassungsänderung. Um die “US-Constitution” zu ändern, müssen zwei Drittel von beiden Häusern des US-Kongresses zustimmen ebenso wie drei Viertel der 50 Bundesstaaten.
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März 29th, 2006
Oklahoma City Ein Richter in Oklahoma City ist vom Amt suspendiert worden, weil er wiederholt mit Hilfe eine Penispumpe im Gerichtssaal onaniert habe. Mehrere Zeugen hätten den 57-jährigen Donald Thompson wiederholt dabei beobachtet. Er habe mitten im Verfahren zunächst seine Schamhaare rasiert, dann Gleitgel aufgetragen und anschließend die Pumpe so lange benutzt, bis er einen Orgasmus hatte. So berichtet eine Gerichtsschreiberin den Ermittlungsbeamten, dass sie wiederholt ein Geräsuch gehört habe, “das wie eine Blutdruckmanschette beim Aufpumpen” geklungen habe. Beim Onanieren habe sie den Richter 15 bis 20 Mal beobachtet. Der Justizminister des Staates Oklahoma, Drew Edmonson, hat nun ein Verfahren gegen Thompson eingeleitet: “Die Aktivität von Richter Thompson, eine Penispumpe zu benutzen, die Vollzugsbeamte, Zeugen und Geschworene entweder sehen oder hören konnten, ist ein Verhalten, das gegen alle guten Sitten verstößt.” Richter Thompson gab zu, eine Penispumpe zu besitzen, diese sei aber lediglich ein “lustiges Geschenk” eines Freundes gewesen und nie benutzt worden. Thompson selbst ist als “Law and Order”-Richter bekannt. In einem früheren Verfahren hat er versucht, einen Mann lebenslang hinter Gittern zu bringen, weil er einen Polizisten angespuckt hatte.
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