Siegfried entsetzt: Tiger beißt Roy 26.03.06
Las Vegas Der Magier Roy Horn vom Homo-Duo „Siegfried
Las Vegas Der Magier Roy Horn vom Homo-Duo „Siegfried
Stafford Eine heterosexuelle Kneipe im britischen Stafford muss schließen, nachdem die Bevölkerung sie hartnäckig für eine Homo-Bar hielt und deshalb mied. David Kibble, Besitzes des LA1, sucht nun einen Käufer für die Kneipe. Jede Nacht in der Kneipe sollte unter einem Thema stehen, so waren Studenten- und Karaoke-Abende ebenso geplant wie ein schwuler Abend. Trotz unzähliger Werbemaßnahmen hielten die Gäste das LA1 jedoch weiterhin für eine schwule Bar. Laut Kibble habe es auch Drohungen gegen das Personal gegeben, einmal sei eine Scheibe mit einem Stein eingeschmissen worden.
München Reiseziele in Brasilien und die brasilianische Fluggesellschaft Varig wollen auf dem 2. “Gay Travel Pow Wow” um schwule Touristen aus Deutschland werben. Die Roadshow für die Reisebranche, die in diesem Jahr vom 3. bis 7. November in fünf deutschen Städten stattfindet, öffnet sich erstmals auch für “Endverbraucher”. Weitere Aussteller sind u.a. die Destinationen Key West, Philadelphia und Montreal sowie die Fluggesellschaft LTU.
Los Angeles Der Schauspieler und republikanische Kandidat für das Gouverneursamt in Kalifornien, Arnold Schwarzenegger, ist wegen seiner angeblichen liberalen Haltung zur Homosexualität unter Beschuss geraten. “Der Terminator zerstört Familienwerte und verdirbt das familienfreundliche Image der Republikaner”, sagte der konservative Aktivist Randy Thomasson. Die Traditonal Values Coaliton schaltete TV-Spots gegen Schwarzenegger, in der ebenfalls seine angeblich homofreundlichen Positionen angegriffen worden. Homoaktivisten sind von der Liberalität Schwarzeneggers hingegen nicht überzeugt. Gerade die Leute hinter ihm seien deutlich gegen mehr Rechte für Lesben und Schwule.
London Der britische Popsänger Robbie Williams bekommt lesbische Unterstützung: Linda Perry, die ehemalige Sängerin der 4 Non Blondes, soll die Songs für sein neues Album schreiben. Das berichten britische Medien am Donnerstag. Williams hatte sich zuvor von seinem Komponisten und Freund Guy Chambers getrennt. Als Songautorin war Perry auch für die letzten Alben von Pink und Courtney Love verantwortlich.
Erst leckt er sanft am kleinen, weichen Schwanz. Seine Zunge gleitet über das süße Stück, er schmeckt das sanfte Erdbeeraroma. Dann, mit einem Biss: Zack, seine Zähne bohren sich in das Organ, er beißt es ab und schluckt es in einem Stück herunter. Die Rede ist natürlich von den Fruchtgummis für Erwachsene – statt der kleinen süßen Bären kommen sie jetzt in Form von schönen runden Penissen.
Die Idee der essbaren Dödel hatte vor einem Jahr ein Werbekaufmann aus dem keuschen Kirchzarten, einem 9.500 Einwohner zählenden Örtchen im Schwarzwald. “Die Idee kam mir so über Nacht”, erzählt der 32-Jährige, “was klein und bärig ist, kann auch erotisch sein.” Inzwischen setzt er jeden Monat eine halbe Tonne seiner Fruchtgummis ab, vor allem an Bars, Saunen und Discos – und vermehrt auch an Tankstellen. Gerne verweist der Herr der Gummischniedel auch darauf, dass mit seinen leicht errigierten Leckereien auf Partys alle Schranken und Hemmungen schnell fallen. Man ist einfach offener zueinander, wenn man an einem Dödel rumnuckelt.
Neben den Penissen bietet er auch Brüste an, die sich aber nur schleppend verkaufen lassen. “Mit unseren Brüsten sind wir nicht so zufrieden, Penisse sind einfach markanter und haben einen höheren Wiedererkennungswert.” Sein Wort in Gottes Ohr.
Die Penisse können direkt auf der Webseite bestellt werden
München Der Privatsender RTL 2 beginnt in der kommenden Woche mit den Dreharbeiten zur neuen sechsteiligen Dokusoap “Schwul macht cool” über vier schwule “Styling- und Lifestyle-Experten” Clifford, Eric, Peter und Lars werden in jeder Folge aus einem “Parade-Macho” einen Menschen in ihrem Sinne zurecht schminken, so der Sender. Der Sechsteiler, der von der Münchner Produktionsfirma Tresor TV produziert wird, soll ab 10. November immer montags um 20.15 Uhr ausgestrahlt werden. Vorbild ist offenbar die amerikanische Dokuserie “Queer Eye for the straight guy”, die sich als Riesenerfolg für den kleinen Kabelkanal Bravo herausstellte und mittlerweile international verkauft wurde.
Berlin Der Berliner Bruno-Gmünder-Verlag, Herausgeber des Magazins “männer aktuell”, trennt sich von Chefredakteur Frank Jaspermöller. Nachfolger wird Jürgen Bieniek, der früher das Berliner Szene-Magazin “GiP” verantwortete.
Jaspermöller hatte die Chefredaktion von “männer aktuell” erst vor rund zwei Jahren übernommen. Mit dem neuen Slogan “stark – straight – sexy!” und mehr Lifestyle-Themen sollten mehr junge und vermehrt auch heterosexuelle Leser gewonnen werden. Der Erfolg blieb aus: Im zweiten Quartal 2003 erreichte das Magazin laut IVW 3.146 Abos und 8.920 Verkäufe, im Vergleichsquartal 2002 waren es noch 3.740 Abos und 11.274 Verkäufe. Die Druckauflage sank von rund 20.000 auf rund 16.500 Exemplare.
“Die Gründe hierfür sind nach meiner Ansicht in dem schwierigen Pressemarkt und der derzeitigen allgemeinen wirtschaftlichen Rezession zu finden”, sagt Jaspermöller, der sich zu Gute hält, durch sein Konzept mehr Markenartikler-Werbung für das Magazin gewonnen zu haben. Auch inhaltlich sei er erfolgreich gewesen: “Zum ersten Mal in der Geschichte von ‘männer aktuell’ ist es gelungen, viele bekannte Persönlichkeiten aus dem Showbusiness und der Poltik zu interviewen. Dabei outete sich in der Ausgabe August 2002 der ehemalige Berliner Finanzsenator Peter Kurth”, so Jaspermöller gegenüber . Das von ihm entwickelte Konzept, ein “Spagat zwischen Lifestyle, Politik, Entertainment und Erotik” mit einem “einmaligen, unverwechselbaren Stil” habe “großen Anklag” gefunden.
Per eMail habe ihm der Herausgeber Bruno Gmünder mitgeteilt, dass Bieniek die Chefredaktion ab sofort übernehmen solle. Bieniek war früher Chefredakteur und Geschäftsführer des auf dem Anzeigenmarkt erfolglosen und mittlerweile eingestellten Berliner Szene-Magazins “GiP”, das früher “gay-press.de” hieß und der Zeitung “Gay Express” nachfolgte.
Berlin Bundeskanzler Gerhard Schröder hat auf einer Geburtstagsfeier des Berliner Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit dessen offenen Umgang mit der Homosexualität und seinem Partner gewürdigt. “Damit hast Du nicht nur etwas für Euch, sondern auch für die Gesellschaft bewegt”, so Schröder. Der nun 50-jährige Wowereit habe mit seinem Coming-out vor zwei Jahren “ein Beispiel gesetzt, Toleranz für eine bestimmte Lebensform einzuwerben, die Du nicht nur eingeklagt, sondern auch durchgesetzt hast”. Bisher sei zu wenig anerkannt, dass Wowereit “einer manchmal diskriminierten Minderheit Mut gemacht” habe, offen dazu zu stehen. “Es gibt wenige Politiker, die diese Möglichkeit haben, und weniger, die sie nutzen”, sagte der Kanzler.
London Der britische Popstar Elton John hat mit der Versteigerung seiner ehemaligen Wohnungseinrichtung rund 1,45 Millionen Pfund erlöst. Das ist gut das doppelte des Schätzwertes, gab das Auktionshaus Sotheby’s bekannt. Die Bieter in der ganzen Welt seien von dem Geschmack des Künstlers einfach begeistert gewesen, sagte ein Sprecher. Mehr als 400 Gegenstände wurden versteigert, darunter der oscargekrönte Soundtrack vom “König der Löwen”, Kissen von Versace bis hin zu obskuren Blumentöpfen. Den größten Gewinn erbrachte mit 67.200 Pfund das Ölgemälde “Madison Square Park” ein; das billigste Objekt, ein Kerzenleuchter, brachte erreichte immerhin noch 96 Pfund.