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Hape sammelte für Aids-Stiftung 26.03.06

Essen Als Auktionator hat der Entertainer Hape Kerkeling am Sonntag in Essen rund 21.000 Euro für die Deutsche Aids-Stiftung erzielt. Unter den rund 50 Exponaten zeitgenössischer Kunst waren Bilder und Fotografien von Horst Janssen, Sandro Chia und Günther Forg. Bei den bislang fünf Auktionen der BKK sind somit bereits knapp 100.000 Euro erzielt worden.

Herzog will Ehe schwächen 26.03.06

Berlin Der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog hat laut “Rheinischer Post” angeregt, den Grundgesetz-Artikel zum besonderen Schutz von Ehe und Familie zugunsten der Familien zu ändern. So empfehle die Herzog-Kommission, den Artikel sechs des Grundgesetzes so zu formulieren, “dass die Förderung von Ehe und Familie durch den Staat im Wesentlichen auf eine Förderung von Familien mit minderjährigen Kindern oder mit Kindern in der Ausbildung abzielen muss”, zitiert ihn die “Rheinische Post”. Ob sich Herzog mit den Plänen in der Unions-Fraktion durchsetzen kann, ist fraglich. So wurde seitens der Union munter gegen die Homo-Ehe gepoltert, weil diese gegen Artikel sechs verstoße, selbst dann noch, als Karlsruhe diese Sichtweise für falsch erklärte.

Das schwule Auge isst mit 26.03.06

Am Anfang stand der Streit. Darüber nämlich, was denn überhaupt ein schwule Kultur sei, und was denn bitteschön ein schwules Auge anders sieht als ein heterosexuelles? Ausgefochten wurde die hitzige eMail-Diskussion zwischen einem Fotografen und den Herausgebern des Bandes, die ihn um einen Beitrag für ihr Projekt gebeten hatten. Der Debatte irgendwann überdrüssig und fast trotzig versichern Mathias Trostdorf und Anja Müller dem störrischen Künstler, dass sie sicherlich ein schönes Buch produzieren würden.

Sie haben Recht behalten. Was der Dokumentation des eMail-Wechsel folgt, der anstelle eines Vorwortes am Beginn des Buches steht, ist vom Feinsten und vom Geilsten. Angelehnt an die seit Jahren erfolgreiche Lesebuchreihe “Mein heimliches Auge” und an die beiden Bände “Mein lesbisches Auge” war es an der Zeit, auch dem schwulen Auge einen intimen Blick zu gönnen.

Die wöchentliche Verlosung auf queer.de 26.03.06

Bei den Schwulen in den USA sind diese Shirts seit langem Kult, und jetzt erobern sie endlich auch Deutschland: Seit Juni vertreibt gay-industries.com exklusiv in Deutschland, Österreich und der Schweiz das Label Ajaxx63. Die Trend-Idee: Mit seinem Design bringt Ajaxx63 die Wünsche und Fantasien seiner Träger zum Ausdruck. Mit den “unterschwelligen” Botschaften auf den Shirts sieht man sofort, woran man beim Träger des Shirts ist…

Das Label wurde 1997 durch den Designer Bill Shermann und seinen Freund Andrew Fraser aus Seattle gegründet. Die ersten gaystyled Shirts wurden in den Staaten auf den Gay Prides verkauft und schlugen ein wie eine Bombe. Innerhalb kürzester Zeit katapultierten sich die Shirts zu einem festen Bestandteil der US-Community. MIttlerweile sind die Produkte der beiden in über 300 Shops queer durch die USA und Canada erhältlich. Selbst in der US-Sitcom “Queer as Folk” spielen die T-Shirts mittlerweile nicht mehr nur eine Nebenrolle. Im deutschsprachigen Raum sind die Shirts exklusiv über a href=”http://www.gay-industries.com” target=_blank>www.gay-industries.com/a>, a href=”http://www.ajaxx63.de/” target=_blank>www.ajaxx63.de/a> und weiteren ausgewählten Shops erhältlich.

Neugierig geworden? -User können in dieser Woche eines von drei roten “athletic rough

Ole von Beust 26.03.06

Viele werden sich wundern: Warum verleihen wir unsere erste “Homo-Gurke” ausgerechnet dem Hamburger Bürgermeister, wo der doch nach dem Schill`schen Zwangs-Outing plötzlich so populär ist?

Ganz einfach: Weil Ole von Beust – anders als sein Justizsenator Roger Kusch – weiterhin munter herumeiert und den Unterschied zwischen sexueller Orientierung und Privatleben noch immer nicht kapiert hat. Allein mit seinem Satz “Homosexualität ist ein völlig normales Sexualverhalten, was allenfalls von der Norm abweicht” hat sich die CDU-Klemmschwester für die “Homo-Gurke” qualifiziert.

Homo-Kuss im britischen TV 26.03.06

London In der britischen Kultserie “Coronation Street” wird in Kürze erstmals ein Kuss zwischen zwei Männern gezeigt. Der 18-jährige Todd, der eigentlich mit einem Mädchen zusammen ist, wird mit dem Freund der Freundin in intimen Szenen zu sehen sein, berichten britische Zeitungen vorab.

Ehrung für Sir Ian McKellen 26.03.06

London Der offen schwule Schauspieler Sir Ian McKellen wird bei den diesjährigen British Independent Film Awards mit dem “Variety UK personality award” geehrt. Damit sollen die Leistungen des britischen Schauspielers gewürdigt werden.

Einfacher umziehen in der EU 26.03.06

Brüssel In den Staaten der Europäischen Union wird der Umzug der Bürger in andere Länder in Zukunft einfacher. Der EU-Ministerrat beschloss am Montag in Brüssel, die bisher in vielen Ländern nötige Aufenthaltsgenehmigung für EU-Bürger abzuschaffen. Außerdem bekommen die Unionsbürger ein Recht auf Daueraufenthalt, wenn sie fünf Jahre rechtmäßig im Gastland gelebt haben. Die Regelungen sollen auch für nicht verheiratete heterosexuelle und auch schwule und lesbische Paare gelten, unabhängig davon, ob in den jeweiligen Staaten eine staatliche Anerkennung der Lebensgemeinschaften besteht. Das Europäische Parlament muss der neuen Richtlinie noch zustimmen.

Schwarzeneggers Nacktfotos 26.03.06

Los Angeles Der kuriose kalifornische Wahlkampf ist um eine weitere Wendung reicher: im Internet sind alte Nacktbilder des Kandidaten Arnold Scharzeneggers aufgetaucht. Der Internet-Klatschdienst “The Drudge Report”, der auch als erster über die Lewinksy-Affäre berichtete, deckte die Story auf seiner Webseite auf. Die Nacktbilder, im Internet reichlich verfügbar, stammen demnach aus dem Magazin “After Dark” aus den 70ern, fotografiert von dem schwulen Künstler Robert Mapplethorpe. Einige Bilder mit sehr “hartem Inhalt” seien bei der Stiftung des 1989 verstorbenen Fotografens unter Verschluss.

Georgette Dee: Die Diva und das Meer 26.03.06

“Das Meer, meine Damen und Herren, ist ja eine Metapher für die Liebe schlechthin”, so Georgette Dee. “Es hört einfach nicht auf. Ich meine, sitzen Sie mal am Strand und warten auf die letzte Welle.” Oft hat die 45-jährige Diva bereits das Meer zum Thema gemacht. Nun widmet sie “ihrem liebsten Element” einen eigenen Abend: Dem Meer, das schöne Matrosen bewegt und bewegt wird von der Kraft des Mondes. Am 25. September ist die Premiere von “Matrosen, Meer und Mond” im Wiener Burgtheater, am 29. September ist das neue Programm im Hamburger Tivoli erstmals in Deutschland zu sehen. Danach tourt die Dee durchs Land.

Seit über 20 Jahren ist die Diseuse schon auf der Bühne zu Hause und hat eine treue Gemeinde von Anhängern. Ihre rauchige Stimme, die Flasche Wodka als ihr treuer Begleiter und ihre besondere Aura machen sie zur Idealfrau und zum Vorbild vieler Schwuler.

Im neuen Programm erwarten den Zuschauer Seemannslieder, die Sehnsucht der Seejungfrauen nach dem Mond und mehr Poetisches. Natürlich muss man sich wieder auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle einstellen. Chansons erzählen Trauriges und Heiteres, und natürlich gibt es Ratschläge für den schwulen Alltag Getragen wird Georgette musikalisch von Akkordeon, Gitarre, Bass und Percussion; jener “schnuckeligen Band” also, die schon bei vorherigen Programm “Just Lovesongs” die Zuschauer begeisterte.

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