März 26th, 2006
Muskulöse Surferboys sind seine Spezialität: Comic-Zeichner Joe Phillips malt die Welt in seinem Heimatort San Diego noch etwas schöner, als sie in Wirklichkeit schon sind. Und genau das ist wahrscheinlich sein Erfolgsrezept.
Denn auch bei Deutschland Schwulen erfreuen sich seine stets leicht bekleideten Jungs immer mehr Beliebtheit. Als Logo für Gay-Partys, auf dem Cover von Szenemagazinen, als Kalender und selbst als Unterhose sind sie inzwischen so gut wie jedem ein Begriff. Joe ist der Shooting-Star des Jahres, seine gezeichneten Jungs sind Kult. Viel mehr Kult, als es Ralf Königs Knollennasen je waren.
Wer ist dieser Wunderknabe? Zu Beginn seiner Karriere zeichnete Joe mittelalterliche Ritter für einen Verlag in Georgia: “Ich war so froh, Comics machen zu dürfen, auch wenn die Honorare beschissen waren. Ich hab zehn Dollar pro Seite bekommen und zwei Seiten am Tag gezeichnet.” Nun war er im Zirkel und binnen weniger Jahre zeichnete Joe für Comicgiganten wie Body Doubles oder Superman.
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März 26th, 2006
Einen etwas schnuckeligeren Hauptdarsteller hätte man sich schon gewünscht für die Komödie “Lattenknaller”, die gerade in der Nähe von Köln abgedreht wurde und im kommenden März in die deutschen Kinos kommen soll.
Arg bodenständig wirkt der 24-jährige Maximilian Brückner in der Rolle des schwulen Ecki, sieht dafür aber genau so aus, wie man sich den Torwart des Dorf-Fußballvereins Boldrup SC so vorstellt.
Bei der Story hat Regisseurin Sherry Hormann kräftig bei den thailändischen “Iron Ladies” abgekupfert: Ecki wird nach seinem Coming-out aus der Mannschat geschmissen, zieht nach Dortmund, um dort die schwule Fußballtruppe “Lattenknaller” zusammenzustellen, und fordert schließlich seinen alten Verein heraus – zum Spiel Homos gegen Heteros.
Leider kommt Horman etwas allzu aufklärerisch daher und verzichtet – anders als das thailändische Original – weitgehend auf lustige Klischees und überzeichnete Figuren.
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März 26th, 2006
Auch aus der LonelyPlanet Billigreisen-Fraktion herausgewachsen? In New York lieber im Grand Hotel für 300 Dollar nächtigen anstatt in der Jugendherberge? Und trotzdem noch ab und zu die urige Hamburgerbude um die Ecke finden? Dann ist die neue Buchreihe StyleCity Travel ideal – London, Paris und New York sind bereits erschienen, demnächst gibt es noch eine Ausgabe für Barcelona.
Auch für Budget-Touristen eignet sich das Buch als informative Ergänzung. In übersichtlichen Kapiteln wie Schlafen, Essen, Trinken und Shopping werden größere und kleinere Läden und Einrichtungen anekdotenhaft vorgestellt. Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass eine russische Bar in New York Meeretich-Wodka zu Dichterlesungen anbietet? Das Buch berücksichtigt ausführlich die kleinen Freuden in den Städten und legt weniger Wert auf die sowieso schon bekannten Sehenswürdigkeiten, bei denen sich abertausende von Besuchern tummeln. Wer wenig Zeit hat und nur die touristischen Ziele ansteuern will, wird daher mit diesem Führer nicht glücklich werden.
Ganz anders der, der schöne Bilder mag. Der Reiseführer ist wie ein Bilderbuch, mit dem man einen Eindruck von einer Stadt gewinnen kann, auch wenn man sie noch nie besucht hat. Ganze 400 Fotos auf knapp 200 Seiten weisen die broschierten Werke auf – es sind Menschen, Häuser und Accessoires in teilweise sehr ausgefallenen Winkeln zu sehen. So sieht man wie im Stilleben einen Golfschläger, der ein Pärchen auf einer Bank spiegelt – oder auch einfach mal den Fußboden eines Bistros oder Straßenschilder.
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März 26th, 2006
Trotz der angeblich heißblütigen Männer gilt Italien nicht gerade als schwules Reiseziel. Die Szene ist im Vergleich zu Deutschland sehr klein und auch politisch haben Homo-Feinde wie Ministerpräsident Silivio Berlusconi und Papst Johannes Paul II die Oberhand. Dennoch, mit seiner reichen Kultur, gutem Essen und Wein sowie seiner Mode ist Italien natürlich gay-tauglich.
Die schwul-lesbische Hauptstadt Italiens ist Mailand – hier gibt es die größte Szene und zahlreiche Unternehmen der Community. Die 1,3 Millionen Einwohner zählende Metropole ist noch am ehesten mit Homo-Hochburgen wie Köln oder Berlin vergleichbar, jedoch ist die Szene hier nicht so kommerzialisiert und familiärer.
Ein weiteres schwulenfreundliches Ziel ist Bologna, wo auch die schwule Lobbygruppe Arcigay zu Hause ist. Der Verein hat bereits über 100.000 Mitglieder. Die Mitgliedschaft berechtigt auch zum Eintritt in viele Szenelokale, die aufgrund der restriktiven Gesetzeslage als Privatclubs gelten. Für Nicht-Italiener bieten diese Läden eine einen Monat gültige “Arcigay Card” für sechs Euro an, die am Einlass erhältlich ist.
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März 26th, 2006
Key West steht seit Jahren auf der Liste der Gay-Reisedestinationen ganz oben. Jetzt setzt die Insel im südlichsten Zipfel Floridas verstärkt auf romantische Trauungszeremonien für schwule und lesbische Paare – und bietet direkt im Anschluss daran die perfekte Location für den Honeymoon.
Ob das Ja-Wort nun klassisch in der Metropolitan Community Church erfolgt, bei Sonnenuntergang auf einem Schoner, oder am Strand – das einmalige Ereignis ist immer einen perfekten Rahmen eingebettet. Die Metropolitan Community Church ist eine freie Kirche, deren Pastoren seit 1984 Trauungen für Homo-Paare vornehmen. Die Zeremonie kann sowohl kirchlich als auch konfessionsunabhängig stattfinden. Leider wird das Heiratszertifikat in Deutschland nicht anerkannt.
In und um Key West finden die Frischvermählten das perfekte Honeymoon-Angebot. Ob in einem luxuriösem Resort mit Meeresblick, einem gecharterten Segelschiff oder in der romantischen Suite eines kleines Gästehauses – zahlreiche Hotels und Veranstalter haben sich auf die Anfragen von schwulen und lesbischen Reisenden spezialisiert.
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März 26th, 2006
Auf die schwulste Insel der Karibik, St. Maarten, kommt man jetzt auch mit dem Billigflieger. Ab 299 Euro kostet das Ticket mit Air Holland ab Amsterdam, Getränke und Essen muss man allerdings selbst bezahlen
Die Insel St. Maarten, die jeweils zur Hälfte zu den Niederlanden und zu Frankreich gehört, bietet mehrere traumhafte Gay-Strände und eine quirlige lokale Szene. Beste Unterkunftsmöglichkeit für schwule Urlauber ist das im Gingerbread-Stil gebaute Delfina Hotel, das von den beiden Ex-Kölnern Boris und Michael betrieben wird.
Die günstigen Flüge können in Deutschland u.a. bei Fly by Call gebucht werden, Tel. 560 64-0.
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März 26th, 2006
London ist bekanntlich eine teure Stadt, doch jetzt kann man sich zumindest kostenlos über die spannende britische Metropole informieren: Das London Tourist Board hat einen schwul-lesbischen Stadtführer herausgegeben, den man sich auf Wunsch gratis ins Haus schicken lassen kann.
Der 100 Seiten starke Guide “Gay
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März 26th, 2006
Schwul der eine hetero der andere arbeiten zwei Männer ihre Vergangenheit auf. Das Stück „Klassentreffen“, das am 21. September im Berliner Theater am Kurfürstendamm Premiere hatte, ist eine Zeitreise auf dem Bonanzarad.
Ich dachte, die Achtziger sind gerade in der Retromaschinerie, und jetzt ein Stück über das Lebensgefühl der Siebziger, wie kömmt´s?
Es ist halt ein Stück über meine Generation, und die ist in den Siebzigern groß geworden. Es ist aber kein Nostalgiestück, es ist die Geschichte zweier Männer, die sich nach 20 Jahren wieder sehen, und aufarbeiten, was da damals an Liebe zwischen Ihnen war.
Also keine Product Placement-Parade mit Tri-Top und Co?
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März 26th, 2006
Zwei Schwule sitzen im Taxi. Einer von ihnen ist schwanger. Wohin fahren sie? Zum Patentamt.
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März 26th, 2006
Zwei Schwulen brennt das Haus ab. Sagt der eine zum anderen: “Du Dieter, jetzt müssen wir wieder ganz von hinten beginnen.”
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